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Friebe, Jens; Zalucki, Michaela

Zuwanderung in den Pflegesektor – aus der Not eine Tugend machen

2002
In: DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung/2002: Zuwanderung

Die Altenpflege in Deutschland kann derzeit nur noch dank der Zuwanderung ausländischer Haushaltshilfen und ausländischer Fachkräfte gewährleistet werden, die nicht dem bundesdeutschen Berufsbild „Altenpfleger/in“ entsprechen. Dies droht die Qualitätsstandards in der Pflege zu gefährden. Fortbildungen zugunsten einer interkulturellen Öffnung der Altenhilfe könnten einen Weg aus diesem Dilemma weisen: Ein Team, das sich aus Menschen verschiedener Herkunft zusammensetzt, kann sich mit entsprechenden Anstößen und kundiger Begleitung zu einem interkulturell kompetenten Team zu entwickeln.

Care of the elderly in Germany can nowadays be guaranteed only thanks to the immigration of foreign domestic help and of foreign staff who do, however, not conform to the German job description of „Altenpfleger/in“ (specialist for old persons’ care). This tends to endanger high-quality standards in care. Further education courses directed towards an intercultural opening of old persons’ care could show a way from this dilemma: a team that consists of people from different origins can, with appropriate impulses and knowlegeable instruction, develop into an interculturally competent team.

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