Herausgeber
Schrader, Josef
Titel
Gesundheit
Zeitschrift
DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung
Ausgabe
2/2014
Ort
Bielefeld
Verlag
wbv
ISBN
978-3-7639-5353-0
Zitierlink
http://www.die-bonn.de/id/11107
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Abstract
Gesundheit ist nicht nur dann ein Thema, wenn es an ihr mangelt. Erwachsene hegen und pflegen sich (und ihre Kinder) mehr denn je, um ihre Gesundheit zu erhalten. Auf der anderen Seite haben psychische Störungen und stressbedingte Belastungen in den letzten Jahren stark zugenommen. Welche Fähigkeiten und Kenntnisse erfordert eine Lebensweise, die Gesundheit fördert? Wer vermittelt die? Welche Leitkategorien eignen sich für eine theoretische Begründung von Gesundheitsbildung? Sondierungen vom aufgeklärten Patienten bis zum ängstlichen Volk.

DOI 10.3278/DIE1402W

Inhalt

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Brandt, Peter; Dierks, Marie-Luise

Stichwort »Gesundheit«

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Brandt, Peter; Römelt, Josef

»Hauptsache Gesund«?

Mit dem Theologen Pater Römelt im Gespräch über Gesundheit und Lebenskunst
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Alheit, Peter; Nittel, Dieter

Biografie und Leib zusammendenken

Theoretische Eckpunkte für eine moderne und ganzheitliche Gesundheitsbildung
Der Beitrag entfaltet »Biographie« und »Leib« als Kategorien, mit denen eine ganzheitliche Gesundheitsbildung theoretisch begründet werden kann. Zugleich eröffnen die Begriffe erwachsenenpädagogische Möglichkeiten, die von einer Didaktik der Gesundheitsbildung ausbuchstabiert werden können. An »Biographie« und »Leib« treffen Wissens- und Erfahrungsdimensionen lernhaltig aufeinander.
29
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Lenartz, Norbert; Rüdinger, Georg; Soellner, Renate

Gesundheitskompetenz

Modellbildung und empirische Modellprüfung einer Schlüsselqualifikation für gesundes Leben
Der Beitrag beschreibt ein Strukturmodell von Gesundheitskompetenz bestehend aus Basisfertigkeiten und weiterentwickelten Fertigkeiten, die sich wiederum auf eine perzeptiv-motivationale und eine handlungsorientierte Ebene beziehen. Im Unterschied zur health literacy ist das Modell vom klinischen Kontext abgelöst und als Lebenskompetenz für Gesundheit angelegt. Der Beitrag wirdmet sich auch der empirischen Überprüfung des Modells sowie der Frage, wie die Kompetenz erworben werden kann.
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Bodemer, Nicolai

Gesundheitsrisiken verstehen: ein Bildungsproblem

Überlegungen zum risikokompetenten Bürger
Statistisches Denken ist eine Kernkompetenz des mündigen Bürgers, der fähig ist, informiert über seine Gesundheit zu entscheiden. Zugleich unterminieren die mangelnde Fähigkeit im Umgang mit Statistiken sowie die intransparente Kommunikation von Risiken das Ideal des aufgeklärten Bürgers. Bildungsprogramme müssen daher grundlegende Konzepte im statistischen Denken vermitteln und den Bürger direkt sowie via Mediatoren mit jenen Werkzeugen ausstatten, die informierte Entscheidungen ermöglichen.
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Völkening, Gertrud

Gesundheitsbildung

Leistung, Herausforderungen und Chancen heute
Der Beitrag liefert einen Überblick über die Akteurslandschaft der Gesundheitsbildung. Im Fokus steht der öffentlich geförderte Bereich mit seinen aktuellen Herausforderungen, etwa der Altersstruktur der Teilnehmenden, aber auch mit seinem Leistungsspektrum und seinen Qualitätsstandards.
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Busch, Christine

Gesundheitslernen in betrieblichen Maßnahmen der Prävention

ReSuDi - Ein Beispiel aus der Praxis
ReSuDi ist ein innovatives, betriebliches Präventionskonzept für un- und angelernte Beschäftigte, die in Deutschland zunehmend Migrant/inn/en sind. Der Zugang zu dieser schwierig zu erreichenden Zielgruppe erfolgt in ReSuDi über Multiplikatoren, die im alltäglichen Arbeitsumfeld auf die Beschäftigten einwirken und so Lernprozesse initiieren und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erwirken können. ReSuDi ist ein organisationsumfassendes Programm, d.h. alle Hierarchieebenen sind einbezogen und es werden personen- und bedingungsbezogene Interventionsziele verfolgt, wodurch der Transfer und die Nachhaltigkeit der Effekte gestärkt werden. ReSuDi ist in verschiedenen Betrieben erfolgreich evaluiert worden.
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Diekmann, Knut

Abschied vom Lesen und Schreiben?

Ein Zwischenruf
Ausgehend von der Entwicklung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien hinterfragt der Autor die Bedeutung von Lese- und Rechtschreibfähigkeiten für die Teilhabe an Gesellschaft und Arbeitsmarkt. Diese sieht er zunehmend ersetzt durch auditive und visuelle Formate, wie Spracherkennung oder Piktogramme. Vor diesem Hintergrund ruft er dazu auf, die Gestaltung der sogenannten Smart technologies als Schlüssel zum Umgang mit mangelnden Lese- und Schreibfertigkeiten wahrzunehmen und dementsprechend zu gestalten.
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Friebel, Harry

Chancengleichheit der Geschlechter?

Der Zusammenhang von Geschlecht, Elternschaft und Weiterbildungsteilnahme
Der Autor geht der Frage nach, ob die Chancengleichheit der Geschlechter in der Weiterbildungsteilnahme erreicht wurde. Er geht davon aus, dass diese sich nur beantworten lässt, wenn die lebens- und arbeitsweltlichen Kontexte der Menschen als biografische Regulative der Weiterbildungsbeteiligung berücksichtig werden. Als empirische Datengrundlage dient die Längsschnittstudie „Hamburger Biografie- und Lebenslaufpanel“ (HBLP), deren Befunde über den Zusammenhang von Geschlecht, Elternschaft und Weiterbildungsteilnahme in der Tradition der Lebenslaufforschung diskutiert werden.

Dialog mit dem Autor/den Autoren

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