Oktober 2011 bis Juli 2013

Fragestellung

Wie können ethnographisch ermittelte Firmenprofile sowie Beispiele von authentischer mündlicher und schriftlicher Kommunikation aus Betrieben die Kompetenzentwicklung von Kursleitenden im Bereich berufsbezogenes Deutsch für Migrant/inn/en stützen?

Projektziel

Im Vorläuferprojekt "Deutsch am Arbeitsplatz - Untersuchung zur Kommunikation im Betrieb als Grundlage einer organisationsbezogenen Zweitsprachenförderung" hat die Studiengruppe DaA durch Befragungen von Mitarbeiter/inne/n und Vorgesetzten kommunikative Praktiken und Anforderungen an Arbeitsplätzen erhoben und in ethnographische Firmen-Portraits dokumentiert. Authentische mündliche und schriftliche Kommunikation wurde dokumentiert und analysiert. Darauf aufbauend wurden Ansätze für empirisch fundierte Instrumententwicklung zur Ermittlung und Analyse kommunikativer und sprachlicher Bedarfe in Unternehmen entwickelt, der sich an die Akteure der beruflichen Weiterbildung wendet. Darauf aufbauend wird in diesem Projekt eine Kursleitungsfortbildung entwickelt, die am DIE pilothaft durchgeführt und evaluiert wird. Eine weitere Veranstaltung wird für Weiterbildungsanbieter (auch in Betrieben) entwickelt, um ihre Interesse für das Thema und den Ansatz zu gewinnen.

Beteiligte Personen

  • Grünhage-Monetti, Matilde (Leitung)
  • Zimmer, Veronika, Dr. (Wissenschaftliche Bearbeitung)

Beteiligte Institutionen

  • Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)
    • Programm "Programme und Beteiligung"
      Website

Zuordnung zum Forschungsmemorandum für die Erwachsenen- und Weiterbildung

Datenerhebung

  • Beobachtung (teilnehmend, nicht teilnehmend, videogestützt)
  • Gruppendiskussion
  • Qualitatives Interview

Datenauswertung

  • analytisch

Forschungsart

  • Geförderte Forschung

Förderung

  • VolkswagenStiftung

Kooperationspartner

  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Volkshochschule Braunschweig