Herausgeber
Nuissl von Rein, Ekkehard
Titel
Ehrenamt
Zeitschrift
DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung
Ausgabe
2/2008
Abstract
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Zitierlink
http://www.die-bonn.de/id/4038
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Inhalt

20

Küchler, Felicitas von

Stichwort:»Ehrenamt«

Stichwort

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22

Brandt, Peter; Kil, Monika; Tolksdorf, Markus

Wie gut lässt sich Erwachsenenbildungmit Ehrenamtlichen machen ?

Interview

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26

Geiss, Sabine

Freiwilliges Engagement und Lernen

Ergebnisse der Freiwilligensurveys der Bundesregierung

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Die Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die 1999 und 2004 durchgeführt wurden, zeigen: Freiwilliges Engagement nimmt zu, gerade auch im Bereich Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Lernmotive spielen beim Engagement eine große Rolle. Fachwissen wird als wichtig erachtet, jedoch mehr von Männern als von Frauen. Weiterbildungsmöglichkeiten werden – bei gleichbleibender Teilnahmequote – als schlechter eingeschätzt.

31

Steuten, Ulrich

Zwischen Prestigeamt und alltäglicher Unterstützungsleistung

Ehrenamtliches Engagement in der Weiterbildung

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Wenn sich Menschen mit institutionellem Auftrag ehrenamtlich in der Weiterbildung engagieren, dann oft deshalb, weil sich Organisationen davon Sozialkapital versprechen. Sie fungieren dann als Leitungen oder in Fördervereinen. Das Augenmerk des Autors gilt aber auch den oft unsichtbar bleibenden freiwilligen Unterstützungsleistern, die in der Literatur als »Fuzzy-Ehrenamtliche« bezeichnet werden. Ihre Potenziale sind für die Weiterbildung von besonderer Bedeutung. Ihnen werde häufig nicht die Ehre zuteil, die sie verdienten, resümiert der Autor, der die Weiterbildungspraxis unter der Bourdieu’schen Perspektive »symbolischen Kapitals« betrachtet.

34

Brauers, Silke; Burmeister, Joachim

Neue Verantwortungsrolle für Ältere

»seniorTrainerinnen« des EFI- Programms:Weiterbildungskonzept und Tätigkeitsfelder

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Der Beitrag stellt ein Weiterbildungskonzept vor, mit dem Ältere auf eine freiwillige Tätigkeit als seniorTrainerinnen vorbereitet werden. Der sechs Wochen dauernde Kurs ist im Modellprogramm »Erfahrungswissen für Initiativen« (kurz: EFI) entwickelt worden, das vom Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) über fünf Jahre gefördert wurde und 2006 beendet wurde. Der Kurs verbindet erfahrungsbezogene Elemente mit Modulen, die auf praktische Kompetenzentwicklung zielen und solchen, die rollenspezifische Kenntnisse vermitteln.

37

Habeck, Sandra

Dienst an sich selber

Neues Ehrenamt und die Rollehauptamtlicher Pädagog/inn/en

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Im »neuen Ehrenamt« spielen mehr als früher eigene Lern- und Entwicklungsmotive eine wichtige Rolle. Der vorliegende Beitrag erhebt Einschätzungen Ehrenamtlicher zu lernhaltigen Motiven ihres Engagements und bezieht sie unter professionstheoretischer Perspektive auf ein Konzept hauptamtlicher Begleitung Ehrenamtlicher, die als Lern- und Entwicklungsbegleitung für das »Lernen im Engagement« beschrieben wird. Die Ausgestaltung dieser Rolle hängt davon ab, ob es sich dabei um aufgaben-, personen- oder partizipationsorientierte Ehrenamtsarbeit handelt. Die vorgestellten Einschätzungen wurden im Rahmen einer qualitativen Forschungsarbeit an drei Einsatzorten Ehrenamtlicher gewonnen: Hospiz, Kirchengemeinde und politischer Verband.

42

Thiedeke, Udo

Ehrenamt 2.0?

Mediale Bedingungen für freiwilliges Engagement im Internet

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Im Internet hat sich eine Beteiligungskultur entwickelt, die unter dem Stichwort »Web 2.0« breit diskutiert wird und die in diesem Beitrag auf Prinzipien der Ehrenamtlichkeit befragt wird. Hierzu legt der Autor zunächst eine Definition von Ehrenamt in der »offline«-Wirklichkeit vor, bevor er die Kommunikationsbedingungen des Netzes klärt, an die die Konzeption von Ehrenamt angelegt werden kann. Dabei zeigt sich: Reputation kann im Prinzip jeder gewinnen, der dank entsprechender Leistungen oder kreativer Ideen breit wirksam wird. Prestige wird so schließlich vom Netz selbst generiert.

46

Berzbach, Frank

Der Paratext des biografischenInterviews

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Der Beitrag profiliert all das, was der Biografieforscher während des Feldzugangs über seine Interviewpartner gewollt oder ungewollt erfährt als »Paratext«, der zur Konstruktion des Forschungsgegenstandes beiträgt. Damit wird ein Begriff, der sonst in der literaturwissenschaft beheimatet ist, in die Biografieforschung getragen.

Dialog mit dem Autor/den Autoren

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