Herausgeber
Gruber, Elke
Titel
Naturwissenschaftliche Bildung
Zeitschrift
REPORT Zeitschrift für Weiterbildungsforschung
Ausgabe
3/2008
Ort
Bielefeld
Verlag
wbv
ISBN
978-3-7639-1953-6
Zitierlink
http://www.die-bonn.de/id/4108
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Abstract
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Inhalt

9

Bierbaum, Harald; Euler, Peter

Blickwechsel auf die Naturwissenschaften in der Erwachsenenbildung

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Gegenwärtig wird allenthalben im Bildungsbereich eine stärkere Beachtung der Naturwissenschaften apostrophiert. In einem ersten Teil unserer Argumentation wird der prekäre Stand der Naturwissenschaften in der Erwachsenenbildung in den Blick genommen, worauf in einem zweiten Teil der „überfällige“ Blickwechsel auf Naturwissenschaft und Erwachsenenbildung aufgesetzt wird. Dieser Blickwechsel zielt darauf ab, naturwissenschaftlich-technologische Entwicklungen zu verstehen und eben diesen Entwicklungen gegenüber individuell wie kollektiv urteils- und handlungsfähig zu sein. Es geht uns darum, weg vom Wissen und hin zu einem Verstehen zu gelangen und die naturwissenschaftliche Bildung endlich als kulturell-politische Bildung zu begreifen und zu vermitteln. Schließlich plädieren wir dafür, lebenslanges Lernen grundständig kritisch als Allgemeine Weiterbildung zu verstehen.

19

Filla, Wilhelm

Naturwissenschaften als konstitutives Element moderner Erwachsenenbildung

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Die Vermittlung naturwissenschaftlichen Wissens für ein sozial gestreutes Publikum war schon vor der eigentlichen Konstitutionsphase moderner Erwachsenenbildung, die ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts fällt, auf vielfältige Weise verbreitet. Einige der mit der Verbreitung der Naturwissenschaften im 18. und 19. Jahrhundert aufgeworfenen Fragen sind am Beginn des 21. Jahrhunderts noch immer oder wieder aktuell. Das wird auf der Basis einer exemplarisch verfahrenden historischen Analyse in geraffter Form dargestellt. Kurz angesprochen werden dabei Gründe für die Verdrängung der Naturwissenschaften aus der institutionalisierten Erwachsenenbildung.

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Felt, Ulrike

Gestaltungsversuche des Verhältnisses von Naturwissenschaften und Gesellschaft: Leben und implizites Lernen von Bürger/inne/n in der Wissensgesellschaft

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Die Frage, über wie viel naturwissenschaftliches Wissen heute ein/e Bürger/in verfügen sollte, um sich in einer schnell wandelnden Wissensgesellschaft zurecht zu finden bzw. an ihr aktiv Teil haben zu können, stellt sich heute in unterschiedlichsten Formen und Zusammenhängen. Der Artikel beabsichtigt, diesen Diskussionen entlang drei unterschiedlicher Linien zu folgen. Zum einen skizziert er die diskursiven Verschiebungen auf europäischer Ebene, zum anderen werden wesentliche Etappen der akademischen Auseinandersetzungen reflektiert. Schließlich wird an einem konkreten Fallbeispiel die Bedeutung von partizipativem Lernen diskutiert. Durch das Zusammendenken der verschiedenen Ebenen soll ein Verständnis dafür entstehen, wo die kontemporären Herausforderungen für die Interaktionen und gegenseitigen Lernmöglichkeiten von Naturwissenschaften und Gesellschaft liegen.

44

Stadler, Matthias

Naturwissenschaften in der Erwachsenenbildung - Was, wie und wozu vermitteln?

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Vor dem Hintergrund einer seit mehr als zehn Jahren andauernden Debatte um Möglichkeiten für eine Verbesserung der naturwissenschaftlichen Bildung in Deutschland zielen die im Folgenden präsentierten Überlegungen darauf ab, den Beitrag der organisierten Erwachsenenbildung für eine Veränderung des Status Quo zu umreißen. Ausgegangen wird von der quantitativen Randständigkeit des Angebots, bevor der Blick auf didaktische Arrangements und Konzepte gerichtet wird. Diese werden auf der Grundlage einer empirischen Studie – mit Blick auf Ziele, Inhalte, Arbeitsformen und Adressaten naturwissenschaftlicher Angebote in der Erwachsenenbildung – analysiert und mit Vermittlungsangeboten in so genannten informellen Lernumgebungen, u. a. Medien, Science Centern, Museen, kontrastiert. Abschließend folgen Überlegungen zu den Konsequenzen, die sich aus der bestehenden Praxis für die verbreitete Forderung nach einer naturwissenschaftlichen Literalität ergeben, insbesondere im Blick auf Forschungsbedarfe in der Erwachsenenbildung.

57

Behringer, Friederike; Käpplinger, Bernd

Betriebliche Weiterbildungsabstinenz in Europa: Ergebnisse der Unternehmensbefragung CVTS3

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Nach einem Überblick zu Theorien und empirischen Befunden über betriebliche Weiterbildung werden die Ergebnisse der CVTS3-Unternehmensbefragung mit Blick auf Weiterbildungsabstinenz diskutiert. Es zeigt sich, dass die meisten nicht-weiterbildenden Betriebe keinen Weiterbildungsbedarf wahrnehmen. Öffentliche Finanzierungsmaßnahmen zur Förderung der Weiterbildung dürften bei diesen Betrieben wenig wirksam sein, während Öffentlichkeitskampagnen und vor allem Qualifizierungsberatung Informationslücken schließen und die Wahrnehmung sensibilisieren könnten.

68

Goeze, Annika; Hartz, Stefanie

Die Arbeit an Fällen als Medium der Professionalisierung von Lehrenden

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Zum Aufbau der für professionelles pädagogisches Handeln bedeutsamen Deutungskompetenz gilt die Arbeit an Fällen in der Erwachsenenbildung im Besonderen und der Lehrerbildung im Allgemeinen als eine geeignete Methode. Der Beitrag stellt etablierte Konzepte der Nutzung von Fällen für die Professionalisierung (von Lehrenden) in unterschiedlichen Kontexten vor. Dafür werden der Diskurs in der Erziehungswissenschaft – speziell der Erwachsenenbildung – und derjenige der psychologisch orientierten Lehr-Lern-Forschung skizziert und aufeinander bezogen. Trotz anderer Schwerpunktsetzung und Anwendung von Fällen bei letzterer eröffnen die dortigen Diskussionen u. a. zu digitalen Lehr-Lern-Umgebungen Hinweise zur Fallgestaltung in der Erwachsenenbildung.

91

Egetenmeyer-Neher, Regina

Weil, Markus: Weiterbildungskooperation in KMU. 2006

Rezension

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Dialog mit dem Autor/den Autoren

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