Herausgeber
Nuissl von Rein, Ekkehard
Titel
Bildung und Spiel
Zeitschrift
DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung
Ausgabe
3/2009
Ort
Bielefeld
Verlag
wbv
Zitierlink
http://www.die-bonn.de/id/4254
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Abstract
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Inhalt

24

Jörissen, Benjamin

Stichwort: "Spiel und Bildung"

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Knecht, Gerhard

Spielpädagogische Perspektiven für die Erwachsenenbildung

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Was macht das Spiel pädagogisch interessant? Welche Bildungspotenziale bieten Spiele? Was rechtfertigt den Spiele-Einsatz in der Erwachsenenbildung? Der folgende Beitrag, verfasst von einem Mitarbeiter der Akademie Remscheid als einer führenden spielpädagogischen Fortbildungseinrichtung, gibt Antworten auf diese Fragen – nicht zuletzt anhand von zahlreichen BeiSpielen aus der Praxis.

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Hense, Jan Ulrich; Mandl, Heinz

In oder mit Spielen lernen?

Digital Learning Games aus Sicht der Lern-, Emotions- und Motivationspsychologie

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Digital Learning Games aus Sicht der Lern-, Emotions- und Motivationspsychologie Digitale Lernspiele, lange Zeit eher noch ein new kid on the block, sind gerade dabei, sich zum next big thing im Bereich der Erwachsenenbildung zu entwickeln. Vergleichbar zu früheren Megatrends wie etwa dem E-Learning werden derzeit von verschiedenen Seiten enorme Erwartungen in diesen Bereich gesetzt. Diese Erwartungen beziehen sich einerseits auf ökonomische Aspekte, indem den digital learning games (DLGs) ein großes Wachstumspotenzial zugesprochen wird (vgl. Picot/Zahedani/Ziemer 2008). Vor allem aber sind die pädagogischen Erwartungen bei einigen Verfechtern des Lernens mit Computerspielen exorbitant.

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Cramm, Barbara; Malo, Steffen; Wist, Thorben

Der Lerner als virtueller Experte

Ein Game Based Training für die Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit

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In der öffentlichen Debatte wurden in den letzten Jahren Computerspiele zumeist äußerst kritisch betrachtet. Dabei wurden häufig die negativen Folgen des Konsums von Computerspielen diskutiert. Schlagwörter wie „Killerspiele“, „Computerspielesucht“ und „soziale Isolation“ durch Computerspiele waren in der Debatte zu vernehmen (vgl. Mies, 2008). Bei einer differenzierteren Betrachtung von Computerspielen wird deutlich, dass Computerspiele neben den Risiken auch durchaus positive Wirkungen haben, welche für Schule und berufliche Qualifikation genutzt werden können

41

Orthey, Frank Michael

Die Spielweisen einer Community

Spielbetrieb Erwachsenenbildung

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In der erwachsenenpädagogischen Praxis wird das Spiel als Formgebungsprozess mit langer Tradition sehr geschätzt. Spielen eröffnet einen »Möglichkeitsraum« (Jakob L. Moreno), um die eigenen Fähigkeiten in einem ganzheitlichen Spektrum zu erfahren und zu entwickeln. Lernspiele, Planspiele, Rollenspiele, Spielen in Theaterformen, Warm-Up- und andere Spiele mehr sprechen eine deutliche Pro-Spiel-Sprache aus der Praxis der Erwachsenenbildung. Ganz anders stellt sich dies in der Theoriebildung bzw. in der selbstbezüglichen disziplinären Reflexion dar. Während in anderen Disziplinen für spieltheoretische Zugänge Nobelpreise verliehen werden, verspielt die Erwachsenenbildung stattdessen lieber die Potentiale von spielerischen Zugängen. Nichtsdestoweniger unterhält die Erwachsenenbildung – wie dieser Beitrag zeigen wird – einen aufwändigen und anspruchsvollen Spielbetrieb, aber eben ohne das »Spiel« konzeptionell-inhaltlich oder gar (selbst-) reflexiv zu nutzen. Mit der Pflege dieser Mechanismen steht die Erwachsenenbildung sicher nicht allein. Dass dies aber womöglich ein verschwenderisches Spiel ist, dem geht dieser Beitrag in einer zuspitzenden Diskursart nach. Spielerisch eben.

45

Jablonka, Peter

Bildungscheck NRW

Evaluation eines Förderinstruments

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Der Bildungscheck des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen ist ein seit 2006 laufendes nachfrageorientiertes Förderinstrument. Aus einer 2008 abgeschlossenen Fremdevaluierung werden hier zentrale Ergebnisse vorgestellt. Die quantitativen Zielvorgaben wurden oder werden voraussichtlich noch erreicht (212.000 geförderte Teilnahmen und 42.000 erreichte Klein- und Mittelbetriebe bis 2013; Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung in KMU um zwei Prozent). Kritisch hält der Beitrag fest: Es sind erhebliche Mitnahmeeffekte zu beobachten. Qualitative Zielvorgaben wurden teilweise noch nicht eingelöst, etwa das Erreichen bildungsferner Gruppen oder die Mobilisierung von Kleinbetrieben.

51

Gieseke, Wiltrud; Meisel, Klaus; Nittel, Dieter; Nuissl, Ekkehard; Pehl, Klaus; Schlutz, Erhard; Vulpius, Axel

Zum Tod von Hans Tietgens

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Dialog mit dem Autor/den Autoren

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