Verfasser
Ahmadi, Pegah; Kolland, Franz
Titel
Stabilität und Wandel: Bildung im Lebenslauf
Jahr
2010
In
REPORT Zeitschrift für Weiterbildungsforschung 3/2010: Weiterbildung älterer Menschen im demografischen Wandel – Internationale Perspektiven und Lernwege
Seite
43 - 53
Zitierlink
http://www.die-bonn.de/id/9096
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Abstract
Positive Lernerfahrungen in Kindheit, Jugend und Beruf sind günstig für Bildungsprozesse im Alter. Aus gerontologischer Perspektive kann die Bedeutung der schulischen Bildung und der betrieblichen Qualifizierung für das Bildungsverhalten in der nachberuflichen Phase mit der Kontinuitätstheorie untersucht werden. Menschen, die positive Erinnerungen an ihre Schulzeit und berufliche Bildung haben, bilden sich eher im Alter weiter. Um den Stellenwert bildungsbiographischer Erfahrungen empirisch zu fassen, wurden 500 Personen zwischen 50 und 75 Jahren befragt, die in den letzten zwölf Monaten an einer Bildungsveranstaltung teilgenommen hatten, und 200 Personen, die das nicht getan hatten. Die Ergebnisse der Datenanalyse zeigen: Je regelmäßiger jemand in der Vergangenheit an beruflicher Weiterbildung teilgenommen hat, desto intensiver ist die Bildungsbeteiligung in der nachberuflichen Lebensphase.

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