Verfasser
Gruber, Katja
Titel
Schlüsselqualifikationen: Konsensstiftende Leerformel, technokratische Beherrschung des Subjektes oder Indiz für Reformbedarf in der betrieblichen Erstausbildung?
Reihe
texte.online
Jahr
2004
Zitierlink
http://www.die-bonn.de/id/934
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Abstract
Katja Gruber befasst sich in ihrer Diplomarbeit mit dem Thema ‚Schlüsselqualifikationen’, der in den 1970er Jahren geprägt wurde und unter dem derzeit bis zu 600 verschiedene Begriffe subsumiert werden. Die Autorin untersucht nicht nur, warum der Begriff bei allen Sozialpartnern heute wieder in der Diskussion ist und als ‚konsensstiftender Slogan’ erscheint, der es ermöglicht bisher gegensätzliche Positionen von ökonomischen Interessen und Persönlichkeitsbildung in einem neuen ‚Konzept’ zu vereinen. Sie geht auch der Frage nach, ob die Diskussion um den Begriff auf strukturelle Veränderungen in der Arbeitswelt hinweist, die andere/neue Anforderungen an Mitarbeiter zur Folge haben. Dabei analysiert sie u. a. die wichtigsten Forschungsansätze, zieht Ergebnisse von Stellenanzeigenanalysen heran. In ihrer kritischen Schlussbemerkung stellt Katja Gruber Forderungen nach einer veränderten Lehr-/Lernkultur und wirft Fragen nach den Gestaltungschancen und Aufgaben der Pädagogik auf.

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