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Programm „Programme und Beteiligung“

Das Programm „Programme und Beteiligung“ ist zum Jahresbeginn 2014 aus dem Programm „Inklusion/Lernen im Quartier“ hervorgegangen. Im Fokus steht die Programmplanung in Weiterbildungsorganisationen für verschiedene Themenbereiche, Adressat/innengruppen und Kontexte. Professionelle Praktiken werden sichtbar gemacht, analysiert und in Handlungsmodellen, Instrumenten und Argumentationshilfen für den Transfer aufbereitet. Das Ziel ist es, eine ‚seismographische‘ und strategische Begleitung von Programmplanung für unterschiedliche soziale und Berufsgruppen so zu unterstützen, dass sie Bildungsbedarfe deckt, Bildungsbedürfnisse weckt und Nutzenerwartungen erfüllt. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten richten sich an Programmplanende in Bildungseinrichtungen, Personalentwickler/innen im Betrieb und Weiterbildungsberater/innen. Mit der Verbindung der DIE-Traditionen Programmforschung und inklusionsorientierte Adressat/innenforschung setzt das Programm neue Akzente.

Vor dem Hintergrund einer pädagogisch und politisch wünschenswerten Beteiligung aller sozialen Gruppen an Weiterbildung einerseits und den fortlaufenden Bedarfen für Programminnovationen andererseits beziehen sich die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in den nächsten Jahren exemplarisch auf drei unterschiedliche Programmbereiche: Grundbildung, Alphabetisierung und berufliche Nachqualifizierung; Kulturelle Bildung; sowie Aufstiegsfortbildung und wissenschaftliche Weiterbildung. Grundbildungskompetenzen (Umgang mit Geld, Arbeitsplatzkommunikation usw.), kulturelle Kompetenzen (kreatives, kulturelles und interkulturelles Handeln) sowie berufliches Spezial- und Metawissen zwischen Fachkräftebedarf, Aufstieg und nicht-traditionalen Karrieremustern stellen unverzichtbare Voraussetzungen für die Gestaltung von Lebens- und Arbeitswelten dar. Ihre vergleichende Betrachtung eröffnet neue Einsichten in die Entwicklung teilnehmerorientierter Programmentwicklung. Von hoher Relevanz ist die Förderung der Verknüpfung zwischen dem non-formalen und informellen Lernen auf der einen und dem formalen Lernen auf der anderen Seite, wie sie u. a. im Kontext des Europäischen und Deutschen Qualifikationsrahmens diskutiert werden.

Kontakt

Programmleitung:

Dr. Marion Fleige