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Programm „Inklusion/Lernen im Quartier“

Ziel des Programms „Inklusion/Lernen im Quartier“ ist die Erforschung spezifischer Bedingungen und Faktoren, die gegenwärtig einer Teilhabe bestimmter sozialer Gruppierungen an der Weiterbildung entgegenstehen.

Einen Schwerpunkt im Programm bilden Projekte im Bereich Alphabetisierung und Grundbildung. Analysen zur Teilhabe an und zur Funktion von Weiterbildung für bestimmte Bevölkerungsgruppen (Migrant/inn/en, Ältere) werden ebenfalls bearbeitet. Das Programm entwickelt so relevante Parameter für die Reflexion, Überprüfung und Konzeption einer Weiterbildung, die sich der „Inklusion“ sowie dem sozialen Recht auf Bildung verpflichtet sieht.

„Lernen im Quartier“ geht vom Sozialraum aus, in dem von Ausgrenzung bedrohte Menschen leben. Es fragt nach den Lernbedarfen und Lernressourcen vor Ort, die genutzt werden können, um durch gemeinsames Handeln von Bewohnern die Lebensbedingungen im Viertel zu stabilisieren, zu verbessern und zu gestalten, aber auch individuelle Lernerfolge zu erzielen und damit Inklusion zu fördern.

Gegenstand und Kernaufgaben des Programms:

  • Erhebung und Auswertung vorhandener Angebote für Personengruppen, die von Exklusion potenziell oder tatsächlich betroffen sind.
  • Analyse der Bedeutung regionaler und demographischer Entwicklungen in Bezug auf Exklusionsrisiken.
  • Analyse inklusionsförderlicher und -hinderlicher Faktoren in den spezifischen Angeboten für die von Exklusion potenziell oder bereits betroffenen Personengruppen (Fallstudien).
  • Empfehlungen zur Optimierung der Lehr- und Beratungsangebote in mikro- und makrodidaktischer Hinsicht, auch bezüglich der Qualifizierung von Lehrenden, Beratenden und Organisationsverantwortlichen.
  • Unterstützung eines intensiven Diskurses über die Frage, wie man die Inklusion der betreffenden Personengruppen nachhaltig verbessern kann.

Kontakt

Programmleitung:

Dr. Marion Fleige