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Pressemitteilung

Zeitschrift für Weiterbildungsforschung – Themen 2015

Aktuelle Fachdiskurse im Kontext des Lebenslangen Lernens

Bonn, 16. Dezember 2014. Der REPORT erscheint ab 2015 unter dem Titel „Zeitschrift für Weiterbildungsforschung“ (ZfW) beim Verlag Springer VS. Die ZfW widmet sich jährlich drei Schwerpunktthemen, die auf der Höhe des aktuellen Forschungsstands Fragestellungen und Resultate der Weiterbildungsforschung diskutieren und Horizonte für künftige Forschungen eröffnen.

Die Themen der Ausgaben im Jahr 2015 lauten: „Lernen im Kontext von Biografie und Lebenslauf“, „Beratung und Regulation“ sowie „Opening Up Higher Education“. Das führende Wissenschaftsjournal der Forschung zur Erwachsenenbildung lädt alle an Erwachsenenbildung interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, Beiträge einzureichen. Über die gesetzten Themen hinaus ist die Zeitschrift auch weiterhin offen für Beiträge zu aktuellen Forschungsergebnissen. Die Artikel der Fachzeitschrift durchlaufen ein double-blind Peer-Review-Verfahren.

Im Fokus der ersten Ausgabe der ZfW steht das Verhältnis von Biografie und Lebenslauf in Bezug auf das Lernen Erwachsener. Der Band „Lernen im Kontext von Biografie und Lebenslauf“ widmet sich aktuellen Forschungsmethoden und -ergebnissen der auf die Erwachsenenbildung gerichteten Biografieforschung, wobei methodisch sowie methodologisch relevante Fragen und empirische Konzepte entwickelt werden. Auf Grundlage von qualitativ ausgerichteten Längsstudien etwa werden bisher gültige Annahmen über die Lernpraktiken von Erwachsenen korrigiert. Gastherausgeber sind Jochen Kade und Sigrid Nolda. Das Heft erscheint am 1. April 2015.

Weiterbildung und Beratung sollen die individuelle Selbstbestimmung anregen und unterstützen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass im Hinblick auf die Weiterbildungsberatung vielfältige Herausforderungen und Diskrepanzen bestehen. Das Themenheft „Beratung und Regulation“ versammelt verschiedene theoretische und empirische Studien über die Anforderungen an Beratung in der Weiterbildung und die tatsächlichen Beratungsprozesse und soll klären, wie zukünftig Beratungsforschung in der Weiterbildung aussehen müsste. Der von Gastherausgeber Bernd Käpplinger betreute Band erscheint am 1. August 2015.

Das letzte Heft des Jahres 2015 „Opening Up Higher Education” knüpft an das Heft 4/2014 „Opening Higher Education to Adult Learners – Concepts and Research Results“ an und wird von DIE-Mitarbeiterin Karin Dollhausen herausgegeben. Thema ist die Öffnung der Hochschulen für erwachsene Lerner und so genannte „nicht-traditionelle“ Studierende. Um die wirtschaftlichen und demografischen Herausforderungen des Arbeitsmarktes zu bewältigen, soll nach den Forderungen der Wachstumsstrategie von Europa 2020 der Anteil von Erwachsenen mit Hochschulbildung auf 40 Prozent erhöht werden. Das Heft 3/2015 stellt weitere theoretische und/oder empirisch erprobte Modelle vor, die es ermöglichen, dieses Ziel zu erreichen. Es erscheint am 1. Dezember 2015.

Weitere Informationen finden Sie auf der DIE-Homepage .

Ab 2015 wird die Zeitschrift auf dem Portal SpringerLink kostenfrei zur Verfügung stehen.

Die Zeitschrift für Weiterbildungsforschung – Report (ZfW) ist die führende deutschsprachige Zeitschrift für die Forschung zur Weiterbildung. Sie wird herausgegeben von einem unabhängigen Gremium, dem Prof. Philipp Gonon (Zürich), Prof. Elke Gruber (Klagenfurt), Prof. Ekkehard Nuissl (Kaiserslautern) und Prof. Josef Schrader (Bonn) angehören. Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) unterhält die Redaktion des REPORT und stellt damit eine zentrale Informationsinfrastruktur für den wissenschaftlichen Diskurs in der Erwachsenenbildung zur Verfügung.
Das DIE ist die zentrale Einrichtung für Wissenschaft und Praxis der Weiterbildung in Deutschland. Seine Arbeit dient dem gesellschaftspolitischen Ziel, das Lernen und die Bildung Erwachsener auszuweiten und erfolgreicher zu machen. Damit will es die Voraussetzungen schaffen für die persönliche Entfaltung, die gesellschaftliche Teilhabe und die Beschäftigungsfähigkeit. Um diese Ziele zu erreichen betreibt das DIE eigene Forschung. Es unterstützt die Praxis durch den Transfer von Wissen und wissenschaftliche Serviceleistungen. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft erhebt das DIE an seine Arbeit die Exzellenzansprüche außeruniversitärer Forschung. Www.die-bonn.de

Information

Jung, Thomas, Dr.