Glossar

Corporate Indentity (CI)

CI ist ein Zielkonzept, das die Verbesserung der Identität, des Images und der Wiedererkennung einer Einrichtung vorantreibt.

Dispositives Management

Hierbei handelt es sich um das Planen, Finanzieren, Kalkulieren, Organisieren, um Marketing und Controlling, also um das geschäftsführende Management im Bildungsbereich.

Führen

Führen bezeichnet im wesentlichen Tätigkeiten wie Anleiten, Organisieren, Planen und Kontrollieren. Führen wird synonym zu Managen verstanden.

Führungsstil

Mit Führungsstil wird die persönliche Seite der Leitungstätigkeit beschrieben. Kategorien des ,,Führungsstils“ haben große Ähnlichkeit mit entsprechenden Kategorien aus der pädagogischen Interaktion, insoweit es um Gruppendynamik und Pädagogen-Verhalten geht

Kommunikation

Kommunikation bedeutet
-    Austausch von Informationen, Meinungen, von Teilne an Gedanken, Botschaften,
-    Verständigung untereinander, Entstehen und Lösen von Konflikten, gemeinsames Erarbeiten,
-    In-Kontakt-Treten, Umgang mit anderen.
„Konrnunikation" ist das Insgesamt aller Verhaltensweisen, durch welche menschliche Kontakte entstehen, sich beeinflussen und vertiefen lassen.

Marketing

Für eine Organisation bedeutet Marketing das wirksame Management der Austauschbeziehungen mit den verschiedenen Märkten und Interessengruppen. Es umfasst die Analyse, die Planung, die Durchführung und die Kontrolle ausgearbeiteter Programme, deren Zweck es ist, freiwillige Austauschvorgänge in spezifischen Märkten zu erzielen und somit das Erreichen der Ziele zu ermöglichen.
Dabei stützt sich das Marketing in starkem Maße auf die Gestaltung des Angebotes mit Rücksicht auf die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppen sowie auf effektive Preisbildungs-, Kommunikations- und Distributionsmaßnahmen, durch deren Einsatz die Zielgruppen auf wirksame Weise informiert, motiviert und versorgt werden können (nach Kotler).

Mediation

K6nfliktiösungsverfahren, das durch gestufte Gesprächs- und Verhandlungsführungen mit den Konfliktparteien Gemeinsamkeiten festzustellen sucht, die zu einer Verhandlungslösung bei Konfliktfällen führen sollen.

Neuro-Linguistisches Programmieren CNLP)

Neuro-linguistisches Programmieren beschreibt die grundlegende Dynamik zwischen Geist (Neuro) und Sprache (Linguistisches) und die Auswirkungen ihres Wechselspiels auf Körper und Verhalten (Programmieren). Seit den 70er Jahren wurden dazu zahlreiche Modelle und Methoden entwickelt, die für Pädagogik, Management und besonders die Therapie von Bedeutung sind

Ökologisches Ressourcenmanagement

Bezieht sich auf die Bereitstellung der personalen, der Sach- und der Finanz-Ressourcen einer Einrichtung. Dabei sind alle Entscheidungen unter dem Gesichtspunkt  der Umweltverträglichkeit mit zu bedenken (Ressourcensparsamkeit, Regionalaspekt, Reparaturfreundlichkeit, Gesundheit, Produktlinienüberlegungen, etc.).

Organisation

Organisationen sind zielorientierte soziale Gebilde mit einem definierbaren Mitgliederkreis. Die Begriffe Betriebe, Einrichtungen, Institutionen, Umweltzentren, etc. werden synonym mit dem Begriff der Organisation gebraucht.

Organisationsentwicklung (OE)

Unter Organisationsentwicklung wird die zielgerichtete Weiterentwicklung einer bestehenden Organisation verstanden, die aufgrund sich verändernder Umwelteinflüsse, sich verändernder Ziele oder sich verändernder interner Bedingungen erforderlich wurde.

Organisationskultur

Organisationskultur grenzt sich ab von Betriebsklima, Organisationsklima und Unternehmenskultur, Sie beschreibt die gesamte Situation und Entwicklung von Einrichtungen. Sie umfasst auch Macht-, Rollen- Aufgaben- und Personenkulturen.

Organisationsziele

Ziele von Organisationen und Einrichtungen definieren einen ,,Soll-Zustand“, auf den hin die Tätigkeiten gebündelt werden. Ziele haben nicht nur die Funktion, die Richtung der Tätigkeiten anzugeben, sondern auch Wahrnehmungen zu steuern, Entscheidungskriterien zu liefern, Kootdina­tionsrnöglichkeiten vi bieten, Kontrolle zji ermöglichen, zu motivieren und Interessen zu realisieren Leitung ist nicht ohne definierte Ziele mög­lich. Ziele setzen gemeinsame Evaluation, Analyse und Revision voraus.

Personalentwicklung

Personalentwicklung umfasst alle Maßnahmen, die angestrebt und möglich sind, um zwischen Organisation einerseits und Person andererseits eine möglichst ebenso humane wie effiziente Passung zu erzeugen. Zur Personalentwicklung gehören daher vor allem vier Bereiche: Personalauswahl, Arbeitsplatzgestaltung, Fortbildung und Teamentwicklung

Programmplanung

Im engeren Sinne bedeutet Programmplanung die aus der Adressatenbedarfsanalyse und den eigenen Zielsetzungen resultierende Planung des Bildungsangebotes einer Einrichtung. Im Kontext des Bildungsmanagement geht die Programmplanung in das ,,Bildungsmarketing" auf.

Qualitätsentwicklung

Die Qualitätsentwicklung sichert die Qualität des Bildungsangebotes (Qualifikation der Mitarbeiterlnnen, Qualität des Programms, der Veranstaltungen, des Services) und die Qualität der Einrichtung. Instrumente der Qualitätssicherung sind OE, Qualitätszirkel, etc.