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Der Lernbereich richtet sich an eine sehr heterogene Community mit verschiedensten Handlungs- und Fortbildungsbedarfen, die in diversen Lehr- und Lernkontexten in unterschiedlichen Rollen arbeiten. Weiter soll das Lernangebot einen kompetenzorientierten Lernansatz unterstützen, indem es die Entwicklung und Bearbeitung von adaptiven Lernpfaden (und Lernfeldern) in konkreten Handlungssituationen ermöglicht.

Vor diesem Hintergrund soll der zu entwickelnde Lernbereich in einem hoch dynamischen Design angelegt werden, das quasi als „lernendes System“ eine hohe Erweiterbarkeit und Modularität aufweist.

Die hohe Heterogenität im Feld erfordert zudem eine hohe Kompatibilität mit anderen Informations- und Lerntechnologien.

Schließlich soll der Lernbereich ein Bindeglied zwischen Praxis und Forschung darstellen, das nicht nur eine wissenschaftlich fundierte Konzeption hat, sondern auch Forschung ermöglichen will.

Erwünschte Funktionalität

Das System soll

  • unterschiedliche Szenarien und zudem ein adaptives „Empfehlungssystem“ für Lernpfade und Lernobjekte unterstützen, um auf diese Weise einen möglichst großen Umfang von praktischen Handlungssituationen bearbeitbar zu machen und dadurch eine große Anzahl von Lehrenden zu erreichen.
  • die Differenzierung verschiedener Nutzendenrollen und -szenarien (z.B. Single- Sign-On etc.) und die Nutzung portalübergreifender Inhalte und Services ermöglichen. Dies ist nicht nur wichtig im Zusammenhang mit der Nutzung externen Contents, sondern ebenfalls in der Weitergabe eigenen Inhalts.
  • Lernobjekte und -pfade niveaustufenspezifisch ausspielen und bearbeitbar machen. Dies erfordert die Integration von Lernergebnissen sowie die Entwicklung und Operationalisierung entsprechender Assessmentmethoden und -systeme.
  • zudem die Messung relevanter Nutzendendaten zur Evaluation und Validierung ermöglichen.
  • responsiv auf allen mobilen Endgeräten nutzbar sein.

Technisches Design

Im Gegensatz zu anderen Plattformen soll der Lernbereich nicht als monolithisches System angelegt werden, sondern eine Interoperabilität mit anderen Diensten gewährleisten.

Auf diese Weise sollen bspw. Nutzenden(-daten), Lernobjekte oder Ergebnisse über spezifische Schnittstellen (Webservices) ausgetauscht werden können. Dies erfordert die Analyse genutzter Learning-(Content)-Management Systeme und kollaborativer Tools bspw. über vorhandene Schnittstellen zur externen Nutzung des Contents.

Webservices erfordern die Spezifikation der eigenen und externen Schnittstellen, damit Daten entsprechend ausgetauscht werden können.

Umsetzung/Programmierung

Die Umsetzung erfordert eine agile Programmierung auf der Grundlage von Use Cases und/oder User Stories. Dies ist insbesondere aufgrund der modularen Struktur und der Adaptivität von Lernpfaden, Handlungssituationen und der Vielseitigkeit von Lehr-/Lern- kontexten erforderlich.

Die Schnittstellenspezifikation erfolgt nach LTI-Standard. Die programmierten Webservices ermöglichen sowohl die Übergabe von Nutzendendaten, Lernobjekten (intern/extern) als auch die Nutzung kompletter Designtools. Auf diese Weise müssen weder Inhalte noch Entwickler-Tools neu programmiert werden.

Schließlich werden über Metadaten und User-Tracking so genannte „Lernende Lernpfade“ realisiert, die den Lernenden Vorschläge zur Kombination der Lernobjekte (inkl. Assessments) unterbreiten.

Angegliedert werden soll der zu entwickelnde Lernbereich im Portal wb-web.de, da so auf bereits bestehende Strukturen aufgebaut werden kann. Durch die Nutzung des offenen CMS Neos in wb-web ist diese Angliederung einfach möglich.

Bei spezifischen Fragen zu unserem technischen Design, wenden Sie sich bitte an Christoph Hellmich (hellmich@die-bonn.de)

Kurzlink zu dieser Seite:
die-bonn.de/li/471

last changed: 3/30/2019