September 2014 bis März 2016

Fragestellung

Welche Governancestrukturen führen zu höheren Lesekompetenzen bei Personen auf niedrigem Ausgangsniveau?

Projektziel

Die Frage der „Governance“ in der Weiterbildung und insbesondere in der Alphabetisierungsstrategie eines Nationalstaats stellt sich bereits in der Identifikation der rechtlichen, administrativen und finanztechnischen Zuständigkeit. Dazu liegen lediglich Arbeiten zu Teilen des Bildungssystems vor, beispielsweise des beruflichen Ausbildungssystems, meistens jedoch nur in Studien zu einzelnen Ländern. Der systematische Vergleich mehrerer Länder und die Verbindung mit repräsentativen Studien der Kompetenzmessung (PIAAC, für Deutschland auch CiLL und „Level-One“) erlaubt erstmalig, die Ergebnisse der „Governance“ und Akteursstruktur in den Grundkompetenzen, hier vorrangig Lesen, aber auch die Korrelationen mit Rechnen und Problemlösen zu untersuchen.

Damit ist das wissenschaftliche Arbeitsziel die Evaluation von unterschiedlichen Ländersteuerungssystemen und Verantwortlichkeiten bezogen auf das Themenfeld „Stärkung der Grundkompetenzen“ insbesondere Alphabetisierung.

Kontakt

  • Knauber, Carolin (Projektkoordination, Wissenschaftliche Bearbeitung)
    • Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)

Beteiligte Personen

Beteiligte Institutionen

Publikationen

Veranstaltungen

Forschungsparadigma

Theorieentwicklung mit Einbindung von Umsetzungsinteressen der Bildungspraxis in das Forschungsprojektdesign

Design

Empirisch, einschließlich historische Arbeit

Geographischer Raum, auf den sich das Projekt bezieht

Europa

Zeitraum, auf den sich das Projekt bezieht

2010-2015

Datenerhebung

  • Akten- und Dokumentenanalyse (standardisiert/offen)
  • (Quasi-) Experiment
  • Qualitatives Interview

Datenauswertung

  • analytisch

Forschungsart

  • Geförderte Forschung

Förderung

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)