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Soremski, Regina
Bildung – Institution – Lebenswelt

eine biografische Studie zu institutioneller und lebensweltlicher Bildung im Lebensverlauf von BildungsaufsteigerInnen

Opladen [u.a.]
, Budrich , 2019 , 339 Seiten
Schlagworte:
Bildungsforschung, Biographieforschung, Lebenslauf, Soziale Ungleichheit, Bildungsinteresse, Sozialer Aufstieg, Bildungsgang, Karriere, Berufliche Integration, Lebenswelt, Empirische Sozialforschung Die Autorin untersucht, wie Familie, Schule und weitere Sozialisationsbereiche zusammenwirken und welche Bildungserfahrungen nicht nur im Prozess des Bildungsaufstiegs, sondern auch für die weitere akademische Berufskarriere eine Rolle spielen. Die Studie lässt sich als Plädoyer für eine Perspektivenerweiterung der Ungleichheitsforschung verstehen – gerade im Kontext eines Diskurses, der wiederholt Nicht-Passungen zwischen Institution und lebensweltlich erworbenem Habitus in den Fokus rückt. (Verlag)

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Wagner-Diehl, Dominik [Hrsg.]; Kleber, Birthe [Hrsg.]; Kanitz, Katharina [Hrsg.]
Bildung, Biografie, Ungleichheit

Beiträge der Biografieforschung zum Verhältnis von Bildung und sozialer Ungleichheit

Opladen [u.a.]
, Budrich , 2020 , 252 Seiten
Schlagworte:
Bildungsforschung, Biographieforschung, Soziale Ungleichheit, Bildungsprozess, Bildungspolitik, Lebenslauf, Unterprivilegierung, Schulbildung, Studium, Berufsbildung, Übergang , Aufsatzsammlung Biografien verweisen nicht nur auf das Leben einzelner Menschen, sondern auch auf die Gesellschaft, in der diese leben. Davon ausgehend, widmet der Band sich aus unterschiedlichen biografischen und fallrekonstruktiven Perspektiven dem Verhältnis von Bildung und sozialer Ungleichheit. Zugleich erschließt sich daraus die Relevanz von Biografie als Theoriekonzept und Bindeglied zwischen Bildung und sozialer Ungleichheit. Biografien bieten einen sinnvollen Zugang zu gesellschaftlichen Ursachen und Mechanismen von sozialer Ungleichheit. Gleichzeitig verweisen sie darauf, wie sozialer Ungleichheit mit Bildung begegnet werden kann, aber auch, welche Rolle Bildung bei der Reproduktion von sozialer Ungleichheit einnimmt. Dabei zeigt sich, dass sich ungleiche Bildungswege nicht bloß an einzelnen institutionellen Übergängen entscheiden, sondern in einen gesamtbiografischen Kontext eingebettet sind. Der Aufbau des Sammelbandes ist entlang zentraler Themengebiete im Kontext von Bildung, Biografie und Ungleichheit gegliedert und widmet sich u.a. den Lebensgeschichten von Bildungsaufsteiger*innen, interkulturellen Perspektiven auf Bildungsungleichheit, Bildungsungleichheit in Arbeits- und Berufszusammenhängen, sowie dem Zusammenhang von Bildung, Biografie und Ungleichheit in Institutionen des Bildungs- und Sozialsystems. Diskutiert werden dabei Fragen, wie z.B.: Wie beeinflussen ungleiche Ausgangsbedingungen die Chancen von Bildungsverläufen? Wie reproduzieren die Strukturen des Bildungssystems soziale Ungleichheit? Welche ungleichheitsreduzierenden Potenziale werden durch Bildung ausgelöst? Welche Veränderungspotenziale und Widerstände zeigen sich in Bildungsbiografien? Wie wirken Bildung und soziale Ungleichheit auch in beruflichen Kontexten nach? Welche Hindernisse und Chancen für den Abbau von Ungleichheit finden sich in Bildungsinstitutionen? (Verlag)

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Gruschka, Andreas
Bildungserlebnisse

eine systematische Selbstvergewisserung

Opladen [u.a.]
, Budrich , 2020 , 238 Seiten
Schlagworte:
Bildung, Begriff, Diskurs, Pädagogik, Erfahrung, Reise, Natur, Sprache Wie kann Bildung außerhalb von Bildungsinstitutionen gedacht werden? Nicht nur das Wissen eines Menschen, sondern auch kognitive und affektive Eigenschaften sowie moralisches und ästhetisches Empfinden sind das Resultat von Bildungsprozessen. Entsprechend befasst sich der Autor systematisch mit den Erfahrungsfeldern und Erlebnissen, welche die Bildung einer Person bestimmen können. In dieser Betrachtungsweise werden bisher vernachlässigte Bildungsbereiche, wie Technik, Ökonomie und Recht mit einbezogen und diskutiert. (Verlag)

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eBook

Zulaica y Mugica, Miguel
Die Sozialität der Bildung [Elektronische Ressource]

eine Studie zum Verhältnis von Anerkennungs- und Institutionentheorie

Bielefeld
, transcript , 2019 , 282 Seiten
Schlagworte:
Bildungstheorie, Bildung, Begriff, Pädagogik, Institution , Sozialität, Anerkennung Entgegen Semantiken individueller Selbstbildung hinterfragt Miguel Zulaica y Mugica das Verhältnis von Bildung und Sozialität. In kritischer Bezugnahme zur hegelianischen Bildungstheorie und entlang von aktuellen sozialphilosophischen Ansätzen wird Bildung als institutionalisiertes Deutungsmuster diskutiert, das in historisch sedimentierte Anerkennungsregimes instanziiert ist. Es wird argumentiert, dass Selbstreflexivität als Moment von Bildung trotz ihrer Ambivalenz die Bedingung für Praktiken des sachlichen Streits darstellt. Vor diesem Hintergrund können Praktiken der Individualisierung, der hegemonialen Durchsetzung und Politiken des Rechthabens problematisiert werden.

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Wehren, Sylvia
Erziehung - Körper - Entkörperung

Forschungen zur pädagogischen Theorieentwicklung

Bad Heilbrunn
, Klinkhardt , 2020 , 271 Seiten
Schlagworte:
Erziehungsphilosophie, Körper, Systematische Pädagogik, Historische Bildungsforschung, Geschichte 1785-1835 Das geschichtliche sowie theoretische Verhältnis von Erziehung und Körper steht im Zentrum dieser diskursanalytisch angelegten Studie. Diese ist an der Schnittstelle von systematischer Erziehungswissenschaft und historischer Bildungsforschung angesiedelt und betrachtet sowohl die aktuelle erziehungstheoretische Debatte als auch die pädagogischen Diskussionen am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Ausgangspunkt der Analysen ist ein theoretisches Phänomen, das als Entkörperung bezeichnet wird. Mit diesem Begriff sind unterschiedliche Dynamiken gemeint, die in ihrer Gesamtheit auf die diskursive Ausgrenzung und Marginalisierung von Körperlichkeit in der Rede über Erziehung zielen. Drei Werke aus unterschiedlichen Strömungen der Pädagogik sind hierfür näher untersucht: Die von Campe herausgegebene ‚Allgemeine Revision des gesammten Schul- und Erziehungswesens‘ (1785–1792), die ‚Grundsätze der Erziehung und des Unterrichts‘ (1796–1824/5) von Niemeyer und zwei Schriften von Schwarz, die ‚Erziehungslehre‘ (1802–1813) sowie das ‚Lehrbuch der Erziehung und Unterrichtslehre‘ (1805–1835). Neben einer Darstellung des Spektrums der körperpädagogischen Perspektiven, einer Rekonstruktion des historischen Diskurses der sogenannten physischen Erziehung und Fallanalysen zu den anthropologischen Kontexten, kann die Untersuchung im Ergebnis zeigen, dass nicht nur im aktuellen Diskurs, sondern bereits an der Wende zum 19. Jahrhundert Entkörperungstendenzen nachzuweisen sind. (Verlag)

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Austermann, Simone [Hrsg.]; Cleppien, Georg [Hrsg.]; Vogel, Katharina [Hrsg.]
Strukturen der Erziehungswissenschaft - erziehungswissenschaftliche Strukturen

Bad Heilbrunn
, Klinkhardt , 2020 , 181 Seiten
Schlagworte:
Pädagogik, Wandel, Bildungspolitik, Wissenschaftstheorie, Aufsatzsammlung Was will, ist und kann Erziehungswissenschaft? Mit der Transformation der universitären Studiengänge im Rahmen des Bologna-Prozesses und den disziplinären wie praxeologischen Herausforderungen des ‚PISA-Schocks‘ wurde eine Erziehungswissenschaft konfrontiert, in der das „Problem von Prozessen der Pluralisierung und Differenzierung im Bereich der pädagogischen Professionen, im Bereich der Erziehungswissenschaft und im Bereich der Denkmittel des Grundlegungsdiskurses selbst, verbunden mit der Sorge um den Verlust der identitätsstiftenden Gemeinsamkeiten (in allen genannten Bereichen)“ (Vogel 1998, S . 158) zum identitätsstiftenden Moment der Disziplin selbst geronnen zu sein scheint. Die Autor*innen des Bandes sortieren die Formen, Strukturen und Ordnungen pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Wissens in ihrem Gesamtzusammenhang und diskutieren das gesellschaftliche und bildungspolitische Mandat der Erziehungswissenschaft vor dem Hintergrund einer offenbar anhaltend verunsicherten Disziplin. (Verlag)