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Die Universität zu Köln, die Universität Duisburg Essen und das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) haben beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen in einem wettbewerblichen Verfahren Mittel für das „NRW Forschungsnetzwerk Grundbildung und Alphabetisierung“ eingeworben. Ziel des Forschungsnetzwerks ist eine empirisch fundierte Auseinandersetzung mit Fragen von Grundbildung und Alphabetisierung auf allen Ebenen des Weiterbildungssystems. Von besonderer Bedeutung ist das dialogische Vorgehen des NRW Forschungsnetzwerks zwischen Praxis, Politik und Wissenschaft.

Für das NRW Forschungsnetzwerk suchen wir Bewerberinnen und Bewerber für

1 Postdoc Stelle (TVL 14, 100%)

für die Dauer von drei Jahren sowie

6 Doktorandenstellen (TVL 13, 65%)

für die Dauer von drei Jahren.

Die Doktorandinnen und Doktoranden können sich für die Mitarbeit in drei thematischen Bereichen bewerben.

Ein thematischer Bereich wendet sich Forschungsfragen auf der Makroebene zu. Im Blick stehen etwa rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen zur Förderung eines zielgruppenspezifischen Angebots, bildungspolitische Rahmenbedingungen von Grundbildung und Alphabetisierung sowie die Schnittstelle von Grundbildung und beruflicher Weiterbildung. Erwartet werden das Interesse an Forschungen zur Educational Governance und zur Bildungspolitik, ein sehr guter Hochschulabschluss in Erwachsenenbildung, Erziehungswissenschaft, Empirischer Bildungsforschung, Soziologie oder Politikwissenschaft, fundierte Kompetenzen in qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden und die Bereitschaft sich fortzubilden.

Ein weiterer thematischer Bereich wendet sich Forschungsfragen auf der Mesoebene zu. Im Mittelpunkt steht u.a. die Verankerung von Grundbildung und Alphabetisierung in impliziten und expliziten Einrichtungen der Weiterbildung, die Vernetzung von Weiterbildungsorganisationen mit Akteuren des Sozialraums zur Gewinnung von Teilnehmenden sowie von Angebotsstrukturen, auch zur politischen, gesundheitlichen oder informationstechnischen Grundbildung. Erwartet werden das Interesse an Forschungen zur Passung von Angebotsformen zu Motivlagen und Alltagskontexten von Adressat*innen, ein sehr guter Hochschulabschluss in Erwachsenenbildung, Erziehungswissenschaft, Empirischer Bildungsforschung, Soziologie oder Politikwissenschaft, fundierte Kenntnisse der qualitativen und/ oder quantitativen Methoden der Bildungs- und Sozialforschung und die Bereitschaft sich fortzubilden.

Ein dritter thematischer Bereich beschäftigt sich mit Forschungsfragen auf der Mikroebene der Lehr-Lernprozesse. Hier können Fragen der Qualifizierung des pädagogischen Personals, der Erfassung der kognitiven und linguistischen Fähigkeiten der Lernenden, der Gestaltung von Kursen, des Einsatzes diagnostischer Verfahren und digitaler Lernmedien innerhalb und außerhalb des Unterrichts oder der Systematisierung und Evaluation von Lehrmaterialien bearbeitet werden. Erwartet werden ein ausgeprägtes Interesse an empirischer Forschung, ein sehr guter Hochschulabschluss in Erziehungswissenschaft, Erwachsenenbildung, Empirischer Bildungsforschung, Psychologie, Rehabilitationswissenschaften, Sonderpädagogik oder Linguistik. Erwartet werden zudem Kenntnisse im Bereich professioneller Kompetenzen von Lehrkräften oder der Diagnostik kognitiver Fähigkeiten, sehr gute Kenntnisse in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden und die Bereitschaft, sich fortzubilden.

Die Universität zu Köln (Prof. Schemmann; Koordination), die Universität Duisburg Essen (Prof. Bremer) und das DIE (Prof. Bar-Kochva, Prof. Schrader) bieten Ihnen u.a. ein interdisziplinär arbeitendes Forschungsumfeld, Zugang zu wissenschaftlichen Infrastrukturen und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wenn Sie sich durch die Stellenausschreibungen angesprochen fühlen, so senden Sie Ihre Bewerbung bitte in elektronischer Form bis zum 20.05.2020 an: Universität zu Köln - Professur für Erwachsenenbildung/Weiterbildung – Herrn Prof. Dr. Michael Schemmann – Innere Kanalstr. 15, 50823 Köln, (michael.schemmann@uni-koeln.de). Wenn Sie sich für die Postdoc-Stelle interessieren, so fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte ein etwa dreiseitiges Konzept für Ihre eigenen Fragestellungen bei.

 

Für Rückfragen steht Ihnen Prof. Dr. Michael Schemmann unter der Rufnummer 0221 470-6676 zur Verfügung.

 

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Letzte Änderung: 19.05.2020