Arbeitsgruppe
2: Vernetzung
und Netzwerke
Die Arbeitsgruppe diskutiert über
Probleme bei der Einrichtung von Netzwerken, deren Funktion und wie die
einzelnen Projekte den größtmöglichen Nutzen aus der Vernetzung ziehen können.
Beratungspunkte
und Ergebnis:
1.
Netzwerke können auf unterschiedlichen Ebenen eingerichtet
werden. Je nach Ebene unterscheiden sich Aufgaben, Funktion und Möglichkeiten
der Netzwerke. Es werden u.a. folgende Ebenen unterschieden:
-
institutionelle
oder regionale Partnerschaft
-
soziales
Netzwerk
-
technologisches
Netzwerk
-
Interessengemeinschaft
mit spezifischen Nutzen
-
Netzwerk
zu bestimmten Themen
2.
Netzwerke können mit unterschiedlichen Strukturen arbeiten. Die
Struktur der Netzwerke beeinflusst die Stabilität der Netzwerke, die Qualität
der Netzwerkarbeit und das Selbstverständnis der Akteure. Es werden u.a.
folgende Strukturformen unterschieden:
-
Netzwerke
mit einer Koordinierungsstelle
-
Netzwerke
der Lernenden
-
Netzwerke
der Lehrenden
-
Pool
mit anderen Netzwerken
3.
Für eine qualitätsorientierte Netzwerkarbeit wird den
Akteuren in jedem Projekt empfohlen, folgende Fragen zu beantworten:
-
Warum
brauchen wir das Netzwerk?
-
Wer
ist am Netzwerk mit welcher Aufgabe und welchem Nutzen beteiligt?
-
Wer
koordiniert die Aufgaben und motiviert die am Netzwerk Beteiligten?
-
Wie
befähigen bzw. unterstützen wir diejenigen, die die Netzwerkarbeit leisten und
wer übernimmt Verantwortung für die Qualifikation?
-
Wie
werten wir den Nutzen des Netzwerkes aus, so dass er für jedes Mitglied im
Netzwerk sichtbar wird?
4.
Die wissenschaftliche Begleitung (Prof. Dr. Jäger) wird die
Organisation von Netzwerken dadurch unterstützen, dass sie bis Ende März 2001 einen „Leitfaden zu Netzwerken“ erstellen wird. Der Leitfaden wird die
Akteure unterstützen bei
–
der
Vernetzung auf den verschiedenen Ebenen,
–
der
qualitätsorientierten Weiterentwicklung der Netzwerke und
-
Hintergrundinformationen
zur Funktion von Netzwerken liefern.