Die gegenwärtige Gesellschaft ist eine Organisationsgesellschaft. In ihr werden Grenzen vor allem von, durch und als Organisationen gezogen, stabilisiert, überschritten und wieder aufgelöst. Für Organisationen sind Grenzen gegenstandskonstitutiv. Grenzfragen sind identitätsrelevant und daher bedeutsam für die Zukunftsfähigkeit jeder Organisation, aber auch für die Gesellschaft insgesamt. Organisationen erzeugen und stabilisieren aber nicht nur Grenzen durch ihre Funktionsweise, sondern sie operieren immer auch über zahlreiche Grenzen hinweg, seien es die eigenen oder jene, die von anderen sozialen Akteuren, Prozessen bis hin zu technischen Abläufen gezogen worden sind. Ziel der Tagung in Trier ist es, die soziale und organisationspädagogische Relevanz und Reflexivität organisationaler Grenzziehungen abzubilden und zu diskutieren, um auf diese Weise die einschlägigen Debatten mit organisationspädagogischen Perspektiven theoretisch und empirisch weiter anzureichern.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.uni-trier.de/index.php?id=66690

Date/Termin: 21. - 22. Februar 2019
Venue/Ort: Universität Trier, Universitätsring 15, 54296 Trier
Fee/Kosten: 95€, ermäßig: 40€