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Programm „Kooperative Bildungsarrangements“

Die zentrale Herausforderung an Weiterbildungseinrichtungen im Kontext Lebenslangen Lernens besteht heute darin, Lern- und Bildungsmöglichkeiten für Erwachsene zielgerichtet sowie qualitätsorientiert, marktbewusst und wirtschaftlich effizient zu realisieren. In diesem Zusammenhang erfahren kooperative Bildungsarrangements, die durch die Zusammenarbeit verschiedener Akteure, also Weiterbildungseinrichtungen, Betriebe, Kultureinrichtungen, öffentliche Stellen, Berufsschulen, Hochschulen usw. entwickelt werden, einen Bedeutungszuwachs. Wie die Leistung kooperativer Bildungsarrangements einzuschätzen ist, welche Art von Management, Organisation und (inter-)professioneller Zusammenarbeit ihre erfolgreiche Umsetzung erfordert, ist bislang jedoch kaum geklärt.

Ziele des Programms sind die Entwicklung von empirisch gesicherten Wissensgrundlagen und praktischen Hilfestellungen sowie die Eröffnung von Möglichkeiten des kontinuierlichen Erfahrungsaustauschs zwischen Wissenschaft und Praxis zu kooperativen Bildungsarrangements.

Schwerpunkte des Programms sind eigene empirische Forschungen, die Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisstände in Publikationen und Studientexten, die Durchführung von praxisorientierten Fachveranstaltungen sowie die Etablierung eines internetbasierten professionellen Lernnetzwerks zu Lernzentren. Die empirischen Forschungen werden in der von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten Leibniz Graduate School für empirische Weiterbildungsforschung realisiert. Im Rahmen von sechs Dissertationen werden empirische Analysen zur Organisation und Koordination, zu neuen Lernmöglichkeiten und zur Lernkulturentwicklung sowie zu Entwicklungsstrategien kooperativer Bildungsarrangements im Schnittfeld von Grundlagen- und angewandter Forschung durchgeführt.

Kontakt

Programmleitung:

Prof. Dr. Karin Dollhausen (z.Zt. Vertretungsprofessur)
i.V. Daniela Jung