Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Programms widmen sich den personengebundenen und mikrodidaktischen Bedingungen gelingender Lehr-Lern- und Beratungsprozesse. Dies beinhaltet die Beschreibung, Erfassung, Zertifizierung und Förderung (wünschenswerter) individueller Voraussetzungen des Weiterbildungspersonals, insbesondere des Wissens und der Kompetenz von Lehrkräften aus allen Bereichen der Erwachsenen- und Weiterbildung.

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Programms „Lehren, Lernen, Beraten“ fragen nach den Bedingungen gelingender Lehr-Lern- und Beratungsprozesse. Dazu ist zunächst die beschreibende und explorative Forschung zu den Voraussetzungen erfolgreicher Lehr-Lernprozesse erforderlich – insbesondere dort, wo bisher kaum Erkenntnisse vorliegen. Das Programm wendet sich darüber hinaus auch den Lehr-Lern-Prozessen selbst sowie ihren Wirkungen zu. Neben der grundlegenden Frage „Was ist der Fall?“ sollen daher auch Fragen nach dem „Warum?“ und „Was tun?“ beantwortet werden (z.B. durch quasi-experimentelle Interventions- oder Implementationsstudien). Auch informelle Lerngelegenheiten und ihre pädagogische Rahmung sowie der Einsatz digitaler Medien (z.B. in Form von Lern- und Assessmentsystemen) gehören zum Gegenstandsbereich des Programms. Durch die Zusammenarbeit mit dem DIZ und anderen Programmen des FEZ können nicht nur personengebundene, sondern auch institutionelle Bedingungen von Lehren, Lernen und Beraten mit adressiert werden. So ergeben sich Schnittstellen zum Programm „Organisation und Management“ z.B. bei der Frage, auf welche Art und Weise weshalb welche Kursleiter und Trainer von Weiterbildungsorganisationen (nicht) rekrutiert werden. Ausgangspunkt der Fragestellungen für die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Programms bilden die Herausforderungen der Praxis sowie der Bildungspolitik, die nach dem Stand der Forschung bearbeitet werden.

Kontakt

Programmleitung:
Prof. Dr. Josef Schrader (komm.)