Publications

Einzelveröffentlichungen

Einzelveröffentlichungen

Abstract

Die Einzelveröffentlichungen des DIE vermitteln den aktuellen Kenntnisstand zu einem spezifischen Themenfeld der Weiterbildung. Die Bände sind meist als Reader konzipiert und dokumentieren Ergebnisse aus DIE-Projekten oder von Fachtagungen. Die DIE-Einzelveröffentlichungen richten sich an Vetreter/innen aus Wissenschaft, Praxis und Bildungspolitik.

Content

Das vorliegende „Wörterbuch Erwachsenen- und Weiterbildung“ ist die Neuausgabe des „Wörterbuch Erwachsenenbildung“ und versammelt das gegenwärtige Wissen der Erwachsenen- und Weiterbildung. Es enthält Stichworte zu den Themenfeldern Didaktik und Methodik, Forschung und Wissenschaft, Geschichte und Entwicklung, Lehren und Lernen, Wissen und Erfahrung, Organisation und Profession, Politik und Recht sowie Theorien und Konzepte. Mehr als 300 alphabetisch geordnete Stichworte wurden von ausgewiesenen Expertinnen und Experten nach dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Diskussion verfasst. Das Wörterbuch richtet sich an Studierende und Lehrende, Forschende und wissenschaftlich Tätige im Bereich der Erwachsenen- und Weiterbildung. Es empfiehlt sich auch als Nachschlagewerk in Bildungseinrichtungen, in der Bildungspolitik und Bildungsverwaltung sowie in Personalabteilungen.

Blickt man auf die Geschichte der Volkshochschule in Deutschland zurück, so gibt es viel zu erzählen: von Gründungsvätern und -müttern, von Emigranten und Widerstandskämpfern, von Zäsuren und Neuorientierungen, von Kursen im Strafvollzug, von Berufsverboten, von Italienisch-, Schreibmaschinen- und sogenannten "Afrikanerkursen", von neuen und alten Lernorten, von Trabantreparaturen, von einer Wehrmachtsausstellung, von Pegida und Digitalisierung. In 100 Bildern und Geschichten erzählen namhafte Autorinnen und Autoren die 100-jährige Geschichte der Volkshochschule in Deutschland. Ausgehend vom Jahr 1919, in dem die Volkshochschule in der Weimarer Verfassung verankert wurde, zeichnen die in diesem Buch versammelten historischen Dokumente, Fotos, Plakate, Interviews und Erzählungen ein ebenso unterhaltsames wie informatives Panorama deutscher Bildungsgeschichte aus Sicht ihrer Macher und Teilnehmer. Auf diese Weise leistet das Buch einen einzigartigen Beitrag zu einer noch immer ausstehenden Geschichtsschreibung zur Volkshochschule in Deutschland.

Die Textsammlung vermittelt einen biografieorientierten Rückblick auf über 40 Jahre Erwachsenenbildung. Die Beiträge aus den Jahren 1972 bis 2016 beziehen sich auf bildungspolitische und lerntheoretische Aspekte aus Theorie und Praxis. Themen wie Finanzierung, Curriculumentwicklung, Bildungsforschung und Evaluierung werden ebenso behandelt wie Bildung für Migranten, Dropout oder Museumsbildung. Jeder Text spiegelt die persönliche Position des Autors, ermöglicht aber auch einen Blick auf die historischen Dimensionen der aktuellen Probleme und Fragen, die die Erwachsenenbildung heute bewegen.
Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl

Lebenslanges Lernen ist für den individuellen Erfolg und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der heutigen Zeit unverzichtbar. Umso wichtiger ist die wissenschaftliche Erforschung der Bedingungen erfolgreichen Lernens. Der Autor bietet hierfür eine umfassende interdisziplinäre Einführung in den aktuellen Stand der Lerntheorie, auf deren Basis er ein neues und ganz-heitliches Verständnis des Lernens entwickelt. Experten wie Neueinsteiger ins Thema erhalten so einen fundierten Einblick in Lernprozesse und Lernformen in allen möglichen Facetten und Ausprägungen.

Dieses Wörterbuch bündelt das gegenwärtige Wissen über Erwachsenenbildung. Es enthält Stichworte zu den Themenfeldern Didaktik und Methodik, Forschung und Wissenschaft, Geschichte und Entwicklung, Lernen und Erfahrung, Organisation und Profession, Politik und Recht sowie Theorien und Konzepte. Die über 300 alphabetisch geordneten Stichworte wurden jeweils von ausgewiesenen Autoren nach dem neuesten Stand der Diskussion verfasst. Das Wörterbuch Erwachsenenbildung richtet sich an Studierende, Nachwuchswissenschaftler und wissenschaftlich Tätige im Bereich der Erwachsenenbildung und Weiterbildung und findet als Nachschlagewerk bei institutionellen Trägern, Personalabteilungen und Behörden Verwendung.

Für eine lehrende Tätigkeit in der Weiterbildung gibt es keine allgemein anerkannte Zugangsberechtigung - nicht selten zulasten der Qualität. Das könnte sich bald ändern, sind doch aus der Arbeit des Innovationskreises Weiterbildung heraus die Möglichkeiten überprüft worden, in der heterogenen deutschen Weiterbildungslandschaft zu verbindlichen Kompetenzstandards zu kommen. Hierzu haben das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung und die Universität Marburg ausländische Vorbilder sondiert, einheimische Expert/inn/en befragt und ein Referenzmodell für Fortbildungen entwickelt. Mit ihrem Vorschlag für ein zweistufiges Modell aus Grund- und Fortbildungszertifikaten für Erwachsenenbildner/innen ist die Expertise, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt wurde, ein wichtiger Impuls zur Entwicklung von Professionalität in der Weiterbildung.
Lea Kollewe; Prof. Dr. Wolfgang Seitter; Dr. Susanne Kraft

Im Herbst 2007 blickt das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) auf ein halbes Jahrhundert Entwicklung zurück. In diesem Buch würdigen Wegbegleiter/innen des Instituts dessen Beiträge zur Entwicklung der Weiterbildung in Deutschland und Europa und loten Potenziale für künftige Dienstleistungen aus. Der Aufbau der Festschrift folgt den Programmlinien des DIE und betrachtet den Wandel von Lernen und Teilnahmeverhalten, von Professionsentwicklung und schließlich Organisations- und Systemwandel in den letzten 50 Jahren. Ein besonderer Leckerbissen für historisch interessierte Erwachsenenbildner sind Zeitzeugeninterviews und Bildtafeln. Mit Beiträgen von Wiltrud Gieseke (Humboldt Universität Berlin), Detlef Kuhlenkamp und Erhard Schlutz (Universität Bremen), Horst Siebert (Universität Hannover), Klaus Heuer (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung), Ekkehard Nuissl (Universität Duisburg-Essen/DIE),

Der Wandel der Weiterbildung geht nicht spurlos an den Einrichtungen vorbei. Sicher geglaubte Finanzmittel werden gestrichen und erfordern eine Neupositionierung am Markt. Die einen suchen ihr Heil in einer Rechtsformänderung, andere fusionieren. Schließlich kann auch die Übernahme einer Führungsrolle in einem Netzwerk strukturelle Änderungen auf organistationaler Ebene bewirken. Mit diesem Buch macht das DIE Organisationsveränderungen anhand von vier Fallbeschreibungen plastisch, arbeitet dos und don'ts heraus und liefert Hintergrundwissen, anhand dessen Einrichtungen in ähnlicher Lage ihre Entscheidungen basieren können.

Die Weiterbildung ist seit Jahren einem umfassenden Strukturwandel unterworfen. Dieses Buch zieht Bilanz, zeigt neue Perspektiven auf und präsentiert die Weiterbildung als Zunft mit Zukunft. Gegenstand der Betrachtung sind nebem dem praktischen Handlungsfeld auch Forschung und Politik der Weiterbildung. Namhafte Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland bündeln auf spezielle Themen bezogen den Diskussionsstand und bieten konkrete Gestaltungsoptionen an. Auf diese Art und Weise entsteht ein Panorama der wesentlichen Weiterbildungsthemen am Beginn des 21. Jahrhunderts.

Learning Centres als spezifische Organisationsformen haben das Potenzial, integrative Angebote zur Unterstützung lebenslangen Lernens bereitzustellen. Bei einem Blick auf die Entwicklungen in Europa wird eine Vielfalt von Konzepten und Initiativen sichtbar. Ziel des Bandes ist es, eine erste Übersicht über die verschiedenen europäischen Modelle zu liefern, ihre Einbindung im jeweiligen nationalen Bildungskontext aufzuzeigen und Perspektiven für eine veränderte Lernkultur zu entwickeln. Hierzu dokumentiert der Band zahlreiche Ansätze guter Praxis.

Didaktisch begründete Lernverbünde, in denen Phasen angeleiteten und selbstgesteuerten Lernens unterstützt durch neue Technologien aufeinander abgestimmt werden, spielen im Fremdsprachenbereich eine zunehmend wichtige Rolle. Sie bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Lernvoraussetzungen und -bedürfnisse zu berücksichtigen und einen authentischen Spracherwerb zu fördern. Der vorliegende Sammelband beschreibt hierzu fachdidaktische Voraussetzungen und Implikationen und zeigt Konsequenzen für ein verändertes Rollenverständnis von Lernenden und Lehrenden auf, was auch den Umgang mit neuen Technologien betrifft. Mit der dem Band beiliegenden CD-ROM erhalten Lehrende und Lernende zusätzliche praxisrelevante Materialien und ausgewählte Übungen für die Sprachen Portugiesisch und Tschechisch sowie Tipps im Umgang mit Autorenprogrammen zur Erstellung von Sprachlernmaterialien.

Ob Sachbücher, Internet oder Fernsehformate wie Quarks & Co: Das Wissen der Wissenschaften steht derzeit hoch im Kurs. Nur in der organisierten Erwachsenenbildung kommt davon nicht viel an. Das Buch bündelt Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das Vermittlungsformen wissenschaftlichen Wissens außerhalb der organisierten Erwachsenenbildung gesichtet und auf ihre Brauchbarkeit in der Weiterbildung hin befragt hat. Mit den vorliegenden Ergebnissen erhält das disponierende Personal in Bildungseinrichtungen, die nicht länger das Thema Wissenschaft den Medien überlassen möchten, zahlreiche Anregungen für eigene Aktivitäten. Aber auch Wissenschaftler, die an Bildungskanon oder Grundbildung interessiert sind, kommen auf ihre Kosten. Denn das Buch diskutiert auch, welche Wissenschaftskompetenzen Erwachsene heute im Sinne einer mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundbildung brauchen. Die Ausarbeitung einer scientific literacy steht aber noch am Anfang.

Fragen der Interkulturalität bestimmen zunehmend das Berufsfeld Pflege und Gesundheit: Migrant/inn/en verbleiben auch im Alter in Deutschland und nehmen vermehrt Gesundheits- und Pflegedienstleistungen in Anspruch. Zudem ist die Zahl der im Berufsfeld tätigen Pflegekräfte beständig gestiegen. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich ein neuer Bildungsbedarf, der sowohl in der Erstausbildung als auch in Fortbildungen für das Pflegepersonal künftig stärker zu berücksichtigen ist. Hierzu liefern die in diesem Band zusammengestellten Beiträge wertvolle Anregungen. Neben theoretisch-konzeptionellen Überlegungen werden Ansätze für interkulturelle Qualifizierungskonzepte im Pflegebereich geliefert.

Nicht erst heute wird über die Rolle der Erwachsenenbildung mit Blick auf die Versäumnisse im allgemeinbildenden Schulsystem diskutiert. In einer Gesellschaft, in der Bildung zu einer zentralen Ressource geworden ist, erhöhen Schulversäumnisse im Kindes- und Jugendalter das Risiko einer gelungenen sozialen Integration. Vor diesem Hintergrund hat die Debatte um Schulversäumnisse und Schulpflichtverletzungen in den vergangen Jahren in Deutschland einen bemerkenswerten Auftrieb bekommen. In dem vorliegenden Band machen sich die Autoren daran, das weitgehend unstrukturierte Feld schul- und sozialpädagogischer Zuständigkeiten im Kontext von Schulversäumnissen systematisch aufzurollen. Hierzu beschreiben Sie die aktuelle Forschungslage und dokumentieren, wie die Bildungsverwaltungen der Länder dieser Herausforderung begegnen. Im Ergebnis wird deutlich, dass es an ganz Grundlegendem mangelt: an verlässlichem empirischen Datenmaterial und der Einsicht der bildungspolitisch Verantwortlichen, handeln zu müssen. Die Autoren zeigen auf, was ohne großen Aufwand besser gemacht werden könnte. Ihre Empfehlungen richten sich nicht nur an die Bildungspolitik, sondern vor allem an die Schulen, die Schulverwaltungen und diejenigen Einrichtungen, die mit Schüler/innen außerhalb der Schule zu tun haben.
Hermann Rademacker; Christoph Ehmann

Christoph Ehmann untersucht alle Bereiche des Bildungswesens hinsichtlich Finanzierbarkeit und möglicher Finanzierungsformen. Dabei kommt er zu dem verblüffenden Ergebnis, dass die bildungspolitischen Entwicklungen der letzten 30 Jahre, unter der Forderung nach Gleichbehandlung und gleicher Förderung, tatsächlich dazu beigetragen haben, die vorhandenen sozialen Ungleichheiten in der Bildungsbeteiligung nicht zu mildern, sondern fortzusetzen und zu verschärfen. In dieser 2. vollständig überarbeiteten Neuauflage sind nicht nur die Daten aktualisiert, sondern es wird auch auf die aktuellen Debatten um PISA-Ergebnisse und die Neuorientierung der Arbeitsmarktpolitik eingegangen. Ehmann beschränkt sich in seiner glänzend geschriebenen Streitschrift nicht nur auf die Analyse. Mit seinen vier Eckpunkten leistet er einen engagierten Beitrag zu der Frage, was sich ändern muss in der Bildungsfinanzierung.

Die bisherigen Erfahrungen zum E-Learning zeigen: Erfolgreiche internetbasierte Weiterbildung benötigt didaktische und methodische Konzepte, tutorielle Unterstützung und - im Sinne von "Blended Learning" - eine ausgewogene Kombination von Online- und Präsenzlernen. Was muss aus Sicht einer anbietenden Einrichtung bei der Planung und Gestaltung von Online-Seminaren beachtet werden? - Welche Bausteine hat ein erfolgreiches Online-Seminar? - Wie muss das Lehrmaterial aufbereitet sein? - Welche Lernplattformen können verwendet werden? - Welche Potentiale bieten Präsenzphasen? Darüber hinaus werden Fragen von Kompetenz, Organisationsform und technischem Know-how von Online-Seminar-Anbietern diskutiert bis hin zur Frage der Einbeziehung der Nutzer und der Evaluation. In 17 Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis werden aus verschiedenen Perspektiven wichtige Erfahrungen und Anregungen zur Gestaltung von Online-Seminaren für Anbieter und Lehrende zusammengestellt.

Globalisierung, Europäisierung, technischer und ökonomischer Wandel – wie sich einstellen auf eine Welt in Bewegung, wie angemessen agieren und reagieren? Die Zauberformel heißt: Anpassen an Veränderung durch Lernen. Die „Lernende Region“ gilt als Hoffnungsträgerin, künftige Entwicklungen innovativ zu meistern.Der vorliegende Band sammelt Ergebnisse zweier Tagungen um die Frage, ob dieses Versprechen einlösbar ist. Disziplinübergreifend äußern sich erstmalig gemeinsam Autoren aus der Raum- und Stadtplanung und der Erwachsenenbildung zu diesem Thema. Aus ihrer jeweiligen Sicht diskutieren sie die Voraussetzungen und Bedingungen, unter denen Lernende Regionen entstehen, arbeiten und erfolgreich sein können. Ein intensiver Blick gilt peripheren Regionen in Ostdeutschland und im europäischen Ausland (Lettland) mit ihren signifikanten Bedingungen. Zum Abschluss beleuchten drei Erfahrungsberichte aus „lebendigen“ Lernenden Regionen das Verhältnis von Theorie und Praxis, Anspruch und Wirklichkeit. Lernende Regionen sind eine politische und gesellschaftliche Herausforderung. Dem Leser bietet dieser Band breit angelegte Orientierung. Er benennt Grundbedingungen und Fallstricke, gibt aber auch Ausblicke auf Machbares und Perspektivisches.

Bei der „bundesweit renommiertesten Auszeichnung“ (Frankfurter Rundschau) im Feld der Erwachsenenbildung gab es am 23. Mai 2003 vier gleichrangige Sieger – Exponenten einer erwachsenenbildnerischen Praxis „wider den vorauseilenden Skeptizismus“ (Rolf Arnold), der heute so oft dominiert. Diese CD-ROM lässt die Preisverleihung durch das Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) in Wort und Bild Revue passieren und gibt den Siegern Raum, Materialien unterschiedlichsten Formats zu einer vielseitigen Präsentation zu bündeln.

Der Band besteht aus zwei vom BMBF in Auftrag gegebene Studien. Die erste Studie, eine Sekundäranalyse vorliegender Modellprojekte, Berichte und Empfehlungen zu benachteiligten Gruppen in der Weiterbildung, wurde von G. Brüning für das DIE erstellt. Die andere Studie von H. Kuwan besteht aus zwei Teilen, einer multivariaten Zusatzauswertung zur Nichtteilnahme an Weiterbildung mit den Daten des Berichtssystems Weiterbildung VII und qualitativen Interviews mit bildungsfernen Personen. In einem gemeinsam mit Klaus Pehl verfassten dritten Teil gehen die Autoren auf die aktuelle bildungspolitische Diskussion ein und versuchen, die Empfehlungen zum Abbau von Benachteiligung auf den unterschiedlichen didaktischen Handlungsebenen zu verorten und in zwei idealtypischen Szenarien zu verdeutlichen.
Gerhild Brüning; Helmut Kuwan

Welche Bedeutung haben Zertifikate für die Qualität der Weiterbildung? Welche Modelle werden in anderen europäischen Ländern der Qualitätsentwicklung zugrunde gelegt? Dies sind nur einige Fragen, die aufzeigen, dass die Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung in eine neue Phase tritt. Bisher wurden in allen Bereichen und auf allen Ebenen des Systems der Erwachsenenbildung Erfahrungen mit verschiedenen Qualitätsmodellen, Verfahren, Instrumenten und Supportstrukturen gesammelt. Neuerdings wird zunehmend nach den Handlungselementen gesucht, die Qualitätsentwicklung strukturell in der Weiterbildung verankern können. Eine systematische Verknüpfung steht allerdings noch aus. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes liefern Hinweise auf die zentralen Handlungsfelder der Qualitätsentwicklung im Spannungsfeld zwischen systembezogenem Handeln und der Autonomie der Akteure und geben Empfehlungen zur Verständigung über die strukturbildenden Elemente in der Qualitätsentwicklung.

Aus dem Blickwinkel der Institutionen-, Bildungsmanagement- und Programmforschung werden theoretische Reflexionen und empirische Befunde zu den Institutionen gebündelt.

Selbstmanagement, Selbstorganisation, Selbstverantwortung - über alle diese Eigenschaften sollen Arbeitslose verfügen. Wie realistisch sind diese Anforderungen? Und welche Unterstützungsleistungen sind notwendig? Experten geben dazu in diesem Band unterschiedliche Antworten. In einzelnen Beiträgen werden innovative Konzepte und Erfahrungen, wie Assessment, Potenzialanalyse und die Arbeit von Transfer- und Beschäftigungsgesellschaften vorgestellt. Gemeinsam ist ihnen, dass sie die Notwendigkeit einer Unterstützung der Arbeitslosen betonen, die ihre (berufs-) biographisch erworbene Identität und ihre Kompetenzen zum Ausgangs- und Endpunkt der Reintegrationsberatung macht. Weiterbildner können Arbeitslosen dabei helfen, nicht nur ihr Selbstwertgefühl, sondern auch die Verantwortungsbereitschaft und die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Gestaltung und Steuerung ihrer (berufs-) biographischen Zukunft zu fördern.

Bibliotheken verlassen zunehmend ihre traditionellen Pfade (Sammlung und Bereitstellung von Informationen und Medien) und erproben neue institutionelle Ausrichtungen. Sie übernehmen zusätzlich im Hinblick auf ihre Zielgruppen soziale, kulturelle und lernunterstützende Funktionen. Diese Profilveränderung kann aber nur in einer vernetzten Struktur von Bildungs-, Kultureinrichtungen und sozialen Institutionen in einem räumlichen Gesamtzusammenhang stattfinden. Diesem Zweck dienen kooperative Bildungs- und Lernarrangements ebenso wie an Nutzerbedürfnissen orientierte technische Systeme der digitalen Informationspräsentation, Recherche und Interaktion. Praktikern wie wissenschaftlich Interessierten ausBibliotheken und deren kooperierenden Partnern aus Bildung und Kultur bietet dieser Band eine Fülle praxisorientierter Beispiele,die mögliche Profilveränderungen und Gestaltungsspielräume für Bibliotheken aufzeigen.

"Bildung ist, wenn Wissenschaft mehr als Wissen schafft." (E. Nuissl) Wie wird die Wissensgesellschaft zu einer gebildeten Gesellschaft, und welchen Beitrag leisten hierzu die Wissenschaften? Welche "Öffentlichkeitskompetenz" muss sich dafür die Wissenschaft zu Eigen machen und welche "Wissenschaftskompetenz" muss die Gesellschaft entwickeln? Der Kongress "Bildung durch Wissenschaft" (München, Februar 2002), der in diesem Band dokumentiert wird, lotet aus, wie sich Wissenschaft und Gesellschaft auf gleicher Augenhöhe begegnen lernen. Die Wissenschaftsinstitute der Leibniz-Gemeinschaft sind mit diesem Kongress in einen intensiven interdisziplinären Diskurs eingetreten.

Das Buch gibt einen Überblick darüber, was heute in der Erwachsenenbildung an Neuerungen probiert wird und als zukunftsweisend gelten kann. Es enthält Darstellungen der ausgezueichneten Projekte aber auch derjenigen, die keinen Preis erhielten, aber besonders beachtenswert erschienen. Der Band fasst zum Schluss noch einmal alle Preisträger der Jahre 1997-2001 zusammen unter dem Aspekt, welchen Beitrag sie zu den heutigen Herausforderungen der Weiterbildung im Kontext des gesellschaftlichen Wandels geleistet haben.

Selbstgesteuertes Lernen zu ermöglichen, zu fördern und zu begleiten ist eine der großen Herausforderungen für die Erwachsenenbildung/Weiterbildung. In dieser Publikation geht es darum, wie selbstgesteuertes Lernen in Weiterbildungseinrichtungen verwirklicht werden kann. Konzeptionelle Überlegungen, Beispiele der Umsetzung von Projekten zum selbstgesteuerten Lernen, Erfahrungsberichte und Praxishilfen sind zusammengestellt. Die Beiträge beziehen sich auf den Veränderungs- und Gestaltungsbedarf der Institutionen, auf die neuen Anforderungen an die Lehrenden, auf die Wahrnehmung durch die Lernenden und auf die unterschiedlichen Lernsituationen, auf die Funktion von Medien aber auch auf die Erfassung bzw. Überprüfung des Lernerfolgs. Insgesamt ergibt sich daraus ein facettenreiches, für Praktiker wie Wissenschaftler gleichermaßen interessantes "Panorama" des selbstgesteuerten Lernens in der aktuellen Weiterbildungspraxis, zusätzlich versehen mit Ausblicken auf zukünftige Forschungs- und Entwicklungsperspektiven.

"Lebenslanges Lernen" wird seit dreißig Jahren international als bildungspolitisches Reformkonzept diskutiert. In Deutschland erlebt der Begriff aber erst seit den 90er Jahren einen unaufhaltsamen Aufschwung. Katrin Kraus gibt anhand der sechs wichtigsten internationalen Dokumente (Permanent Education, Faure-Bericht, Delors-Report u.a.) einen Überblick über Begriff und Karriere des Konzepts "Lebenslanges Lernen", von den 60er Jahren bis zur Gegenwart und untersucht den Einfluss der bildungspolitischen Debatte auf die erziehungswissenschaftliche Fachdiskussion. Während das "Lebenslange Lernen" innerhalb der Fachdiskussion bislang nur in einzelnen Aspekten aufgegriffen wurde, kann man im Rahmen der bildungspolitischen Debatte von einer inhaltlichen "Gesamt- oder Kernkonzeption" sprechen.Dieses Buch liefert das notwendige Hintergrundwissen für die aktuelle Diskussion in Bildungspolitik und Bildungspraxis.

Die Veränderung von der Lehrgesellschaft hin zur Lerngesellschaft macht die Lehrenden nicht überflüssig. Im Gegenteil: Die neu entwickelten Lernarrangements in der Weiterbildung, z.B. für selbstgesteuertes Lernen, stellen nicht nur neue, sondern erheblich ausgeweitete Anforderungen an die Lehrenden. Expertenbeiträge, eine explorierende Studie zur Veränderung von Lehren und Lernen, sowie Literaturauswertungen beleuchten die notwendigen Konsequenzen für Praxis und Forschung. Das Fazit: Eine neue Lehr- und Lernkultur kann nur mit zusätzlichen Unterstützungsleistungen geschaffen werden. Dazu gehören ein breites Fortbildungsangebot für das Personal in der Weiterbildung aber auch begleitende Forschungen. In diesem Band werden konkrete Empfehlungen gegeben.

Lebenslanges Lernen, Selbststeuerung und Bildungsprozesse außerhalb der klassischen institutionalisierten Weiterbildung bestimmen die aktuelle Diskussion nicht nur in Bildungsinstitutionen, sondern zunehmend auch in Bibliotheken und anderen Kultureinrichtungen. Wie können diese Veränderungen mit neuen Lernarrangements und Konzepten aufgegriffen werden? Wie können sich z.B. Bibliotheken umgestalten, um zukünftig Lesen, Lernen und Erleben zu ermöglichen ? Aus den unterschiedlichen Blickwinkeln von Weiterbildung, Bibliotheken und Kultureinrichtungen werden Ansätze zukunftsweisender Entwicklungsperspektiven zusammengetragen, praxisbezogene Untersuchungsergebnisse präsentiert und nationale und internationale Erfahrungen verarbeitet.
Konrad Umlauf; Hannelore Jouly; Paul Ciupke; Prof. Dr. Richard Stang; Achim Puhl; Ulrike Müller; Norbert Reichling; Brigitte Kühne; Günther Dohmen

Mit dem steigenden Druck, öffentlich finanzierte Weiterbildung auch in der Öffentlichkeit zu begründen, wächst der Anspruch an die Öffentlichkeitsarbeit der Weiterbildungseinrichtungen. Die Publikation untersucht historisch/systematisch und empirisch den Zusammenhang von Öffentlichkeitsarbeit und den Entwicklungsprozessen ausgewählter Einrichtungen. Die Bündelung der praktischen Erfahrungen und Einsichten sind eine Hilfestellung für jeden Interessierten.

Der spirituell orientierte Psychomarkt boomt, dies schlägt sich auch in der Erwachsenenbildung nieder. Dieser Band stellt die Frage nach den gesellschaftlichen Ursachen für den Esoterik - Trend, beleuchtet die esoterischen Angebote selber im Hinblick auf Leistungen und Defizite und diskutiert Qualitätskriterien für eine immer wichtigere "Grauzone". Interessant ist der Band nicht nur für Praktiker der Erwachsenenbildung sondern auch für die theoretische Diskussion des Selbstverständnisses der Erwachsenenbildung heute.

Ansätze und Lösungsstrategien von Finanzierungsproblemen der Weiterbildung bekommen im Zusammenhang des lebenslangen Lernens prinzipielle Bedeutung für die Zukunft. Auf dem zweiten DIE-Forum im Dezember 1999 wurden die Probleme der Bewertung von Weiterbildung, der unterschiedlichen Gerechtigkeitsprinzipien und Finanzierungsmodelle von unterschiedlichen Perspektiven her analysiert: Ein spannender Überblick über eine folgenreiche Fragestellung.

Der Band stellt Positionen, Projekte und Perspektiven zur Qualitätssicherung in der Weiterbildung vor. In Zukunft wird es darum gehen, die Phase der "Annäherung" an Qualitätskonzepte und der Auseinandersetzung mit ihnen hinter sich zu lassen sowie bei den Weiterbildungsinstitutionen eine Entwicklung von spezifisch erwachsenenbildungsbezogener Qualität zu unterstützen und umzusetzen. Dass die Voraussetzungen dafür gegeben sind, zeigen die Beiträge dieser Dokumentation der "Fachtagung Qualitätssicherung in der Weiterbildung - Projekte, Positionen, Perspektiven", die mit finanzieller Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im November 1999 vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung durchgeführt wurde.

Der Anteil Jugendlicher und Erwachsener der nur über eine unzureichende Grundbildung verfügt, ist trotz zahlreicher Anstrengungen gerade in der Erwachsenenbildung kaum geringer geworden. Der Band liefert Empfehlungen zu den neuen Unterrichts- und Fortbildungskonzepten mit innovativen und reflexiven Methoden. Zukunftsweisende Ansätze gehen auf bisher vernachlässigte Gruppen ein, flexibilisieren die Konzepte und setzen kreative Arbeits- und Kooperationsformen um.

Akteure der europäischen Erwachsenenbildung erstellten ein Glossar wichtiger Schlüsselbegriffe, als notwendige Voraussetzung internationaler Verständigung. Das ins Deutsche übertragene Handbuch bildet die gesamteuropäische Praxis ab, wobei sich die vorgestellten Begriffe auf nationale Realitäten von Weiterbildung beziehen. Deren Vergleich und Verständnis wird erleichtert durch die Zusammenfassung in Rubriken (Theorien und allgemeine Konzepte, Strategien und Politik, System und Bereiche, Organisationen und Anbieter, Programme/Aktivitäten/Methoden, Öffentlichkeit, Berufsfeld Erwachsenenbildung) sowie durch einen Gesamtindex und einen Länderschlüssel. Der Band entstand mit Unterstützung der EU Programm SOKRATES - Erwachsenenbildung

Internationalität gewinnt für den Weiterbildungsbereich zunehmend an Bedeutung, doch ist ihr konkrete Mehrwert ("Added Value") für die erwachsenenpädagogische Praxis eine bislang schwer zu definierende Größe. Dieser Band präsentiert die Ergebnisse einer Evaluation von rund 100 internationalen Kooperationsprojekten, die im Rahmen des EU-Programmes SOKRATES gefördert wurden. Zahlreiche Beispiele zeigen die derzeit bestehenden Möglichkeiten und Grenzen europäischer Kooperation auf, schlußfolgernd werden Perspektiven für eine künftige europäische Weiterbildungspolitik entwickelt. Untersucht werden dabei u.a. die Aspekte: internationale Netzwerkarbeit, Nachhaltigkeit der Ergebnisse, Übertragbarkeit der Produkte, Möglichkeiten der Dissemination.

Internationality is increasingly gaining in importance for the domain of further education. However, its tangible added value is of a size which has hitherto been difficult to define for adult-pedagogic practice. This tape presents the results of an evaluation of around 100 international cooperation projects which were promoted within the framework of the EU SOCRATES programme. Numerous examples reveal the possibilities which currently exist and limitations of European cooperation. Deductively, perspectives are developed for a future European further education policy. The aspects of international networking, sustainability of results, transferability of products, dissemination possibilities are examined inter alia.

Erst in den 90er Jahren wird der Begriff „Innovation“ auch mit dem Bildungsbereich in Verbindung gebracht. Was aber bedeutet „Innovation“ in der Erwachsenenbildung? Angeregt durch die Resonanz auf den gleichnamigen Preis des DIE gehen die Autorinnen und Autoren dieser Frage nach. Bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger klärt sich am Beispiel der ausgezeichneten Projekte, was von der Jury im Konsens als innovativ empfunden wird. 1999 waren dies Ansätze zu einer neuen Lernkultur, die im Hauptteil des Buches kommentiert und vorgestellt werden: „Offenes Lernen“, „Lernberatung“, „Wohnen-Arbeiten-Lernen“, „Eigen ist Art“ und „Gleichstellung“, allen ist gemeinsam, daß sie getragen sind von einer besonderen Konzentration auf die Lernenden mit ihren Eigenheiten und ihrem Potential. Die Vielfalt innovativer Ansätze in der Weiterbildung spricht der perspektivische Teil des Buches an, der die mit den eingereichten Modellen eingefangene Momentaufnahme der deutschen Erwachsenenbildung reflektiert und weiterdenkt. Ein Fahrplan zur pädagogischen Innovation kann und soll das Buch nicht sein, „denn wenn wir wüßten, was Innovation ist, käme dies ihrer Entzauberung gleich“ (Götz).

Für ein nationales CONFINTEA V Follow-up wurde in Deutschland von Bund und Ländern ein Arbeitskreis eingerichtet, der die wichtigsten Informationen sammelt und über weiterführende Aktivitäten berät. 1,5 Jahre nach CONFINTEA V wurde vom DIE im Auftrag von Bund und Ländern sowie in Zusammenarbeit mit diesem Arbeitskreis eine Umfrage bei Regierungsstellen und Verbänden durchgeführt, um Aktivitäten und Entwicklungen, die im Kontext der Hamburger 'Deklaration zum Lernen im Erwachsenenalter' zu verzeichnen sind, zu ermitteln. Die Ergebnisse der Erhebung wurden im Mai 1999 einer nationalen CONFINTEA-Arbeitsgruppe vorgelegt und auf einem Workshop des DIE diskutiert. Der hier publizierte Text stellt die im Workshop konzeptionell abgestimmte und vom DIE redaktionell bearbeitete Fassung des Erhebungsberichts zu deutschen CONFINTEA-folgeaktivitäten dar. Die erhobenen Themenfelder umfassen - Partnerschaft, Kooperation und Vernetzung - Zugang zur Weiterbildung und Beteiligung - Qualität der Weiterbildung - Zeit für Weiterbildung - Gleichberechtigung und Geschlechter - Weiterbildung als Standortfaktor - Bildung zur Nachhaltigkeit - Neue Technologien - Internationalität.

Internationalität gewinnt für den Weiterbildungsbereich zunehmend an Bedeutung, doch ist ihr konkrete Mehrwert ("Added Value") für die erwachsenenpädagogische Praxis eine bislang schwer zu definierende Größe. Dieser Band präsentiert die Ergebnisse einer Evaluation von rund 100 internationalen Kooperationsprojekten, die im Rahmen des EU-Programmes SOKRATES gefördert wurden. Zahlreiche Beispiele zeigen die derzeit bestehenden Möglichkeiten und Grenzen europäischer Kooperation auf, schlußfolgernd werden Perspektiven für eine künftige europäische Weiterbildungspolitik entwickelt. Untersucht werden dabei u.a. die Aspekte: internationale Netzwerkarbeit, Nachhaltigkeit der Ergebnisse, Übertragbarkeit der Produkte, Möglichkeiten der Dissemination.

Museen sind Aufbewahrungsorte und Fundgruben für die materielle Kultur von Ländern, Schichten und Zeiten. Sie sind Orte gemeinsamer Erinnerung und Vergangenheit, die heute mehr denn je den Anspruch erheben, nicht nur Orte zu sein, in denen man seine Freizeit verbringt, sondern Stätten für Begegnung und kommunikative Auseinandersetzung. Andererseits sind Museen zunehmend in der Krise: Sinkende Besucherzahlen und Budgetkürzungen zeigen, daß sie sich ebenso wie etwa die Einrichtungen der Erwachsenenbildung den wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen stellen müssen. Die Bildungspotentiale von Museen auszuschöpfen und die Erfahrungen der Erwachsenenbildung zu nutzen bedeutet, die Vorzüge beider zu verbinden. Das Projekt „AEM - Adult Education and the Museum“ - begonnen 1996 im Europäischen Jahr des lebenslangen Lernens und gefördert im Rahmen von SOKRATES/Erwachsenenbildung - war der Versuch, die Synergieeffekte der Kooperation von Museen und Erwachsenenbildung aufzuzeigen. Es spürte innerhalb der 15 Staaten der Europäischen Union verschiedenartige Projekte auf, die über freizeitorientierte kulturelle Aktivitäten der Erwachsenenbildung in Museen hinausführen. Es zeigte sich dabei, daß Museen auch in der Berufsbildung und bei Gesundheits-, Therapie- sowie (Re)Integrationsprogrammen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das Buch „Erwachsenenbildung und Museum“ macht mit den Erkenntnissen aus den Recherchen und Fallstudien ebenso vertraut wie mit den einzelnen Projekten, die von Sprach- und Lehrlingsprogrammen über Seniorenprojekte und Angebote für Arbeitslose, AusländerInnen und Straffällige eine Fülle origineller Erwachsenenbildungskonzepte beinhalten. Kontaktadressen sollen den Transfer dieser Beispiele guter Praxis erleichtern, deren Kurzdarstellungen innovative Aspekte und Kooperationen betonen und mit einer Evaluation enden. Mit ihrem Brückenschlag zwischen Museumspädagogik und allgemeiner Erwachsenenbildung richtet sich die Dokumentation an Erwachsenenbildner/innen und Museumsvertreter/innen gleichermaßen.

Die Dokumentation der im Rahmen des Projekts „Netzwerk Grundqualifikationen“ durchgeführten Zukunftswerkstatt beschreibt die einzelnen Phasen und Arbeitsschritte sowie neu entwickelte Projektideen. Zu folgenden Themenkomplexen wurde gearbeitet: Inhalte/Methoden/Konzepte, Strukturen/Gesellschaft und Kooperation/Vernetzung. Außerdem sind eine Zeittafel zu Alphabetisierung und Grundbildung in der Bundesrepublik Deutschland und ein Beitrag zur Methode der Zukunftswerkstatt enthalten.

Um Zugewanderten auch in Zukunft eine berufliche Integration zu ermöglichen, müssen ihnen qualitativ hochwertige Angebote zur Verbesserung ihrer beruflichen Qualifikation bereitgestellt werden. Kurzfristige Anpassungsqualifizierungen – die die berufliche Bildung mit MigrantInnen lange Zeit gekennzeichnet haben – reichen für den Erhalt der Konkurrenzfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr aus. Im Rahmen des DIE-Projekts „Entwicklung und Erprobung eines Konzept s zur beruflichen Qualifizierung von ausländischen ArbeitnehmerInnen“ wurde untersucht, welche objektiven Hemmnisse der Teilnahme von Zugewanderten an Weiterbildung entgegenstehen bzw. welche Faktoren die Bereitschaft der MigrantInnen zur Weiterbildung beeinträchtigen. Neben den Ergebnissen werden in diesem Band auch Empfehlungen des DIE-Projekts vorgestellt. Sie umfassen unter anderem Kriterien, an denen sich Bildungsangebote messen lassen müssen, damit sie als qualitativ hochwertig bezeichnet werden können.
Andrea Nispel; Petra Szablewski-Çavus

Lebensspuren aus dem DDR-Alltagund ihr Weiterwirken in der Gegenwart zu dokumentieren, war ein Ziel des vom BMBF geförderten DIE-Entwicklungsprojektes „Spurensicherung im Vorruhestand – Sozialintegrative Lerninitiativen in den neuen Bundesländern“. Durch Bildung neue Modell der Sozialintegration im Vorruhestand zu entwickeln, war das andere Ziel. Beide Sichtweisen sind jedoch untrennbar miteinander verbunden: Es geht um Wissen und Methoden der Spurensicherung in der Bildungsarbeit mit älteren Zeitgenossen, die einen privilegierten Zugang zur Vergangenheit der DDR haben. Diese Doppelstrategie schlägt sich auch im Buch nieder: Zum einen ist es beabsichtigt, ein differenziertes Wissen über den DDR-Alltag in unterschiedlichen sozialen Welten und aus der Sicht der ZeitgenossInnen zu dokumentieren, das in Ost und West verlorenzugehen droht. Den VorruheständlerInnen aus der Gründer- und Aufbauphase der DDR kommt dabei eine Pionierrolle zu. Zum anderen soll mit dem Buch ein neues Lernmodell vorgestellt werden, das die Sozialintegration Älterer zum Ziel hat – das Werkstattmodell. Die soziale Desintegration nach dem Berufsende stellt in der alternden Gesellschaft eine bisher unbekannte Herausforderung für die Bildungsarbeit mit Älteren dar. Das Werkstattmodell Spurensicherung ist eine Möglichkeit, die in der Altersbildung vorherrschende Individualbildung Älterer durch neue, zukunftsweisende Formen der Sozialbildung zu ergänzen. Insofern gewinnen die Projektergebnisse aus dem Osten Deutschlands Modellcharakter für Bildungsinitiativen auch im Westen.

Diese Kongreßdokumentation befasst sich mit der Zukunft von Gesundheitsbildung, dabei werden Ziele und neue Konzepte diskutiert.

Die systematisch zueinander in Beziehung stehende zweibändige Projektpublikation ist um die Neubegründung einer lebensweltbezogenen, nicht aber funktionalistisch verengten Altersbildung bemüht. Die autonome Alltagsbewältigung Älterer zu fördern, reicht unter Bedingungen eines individualisierten Alters nicht mehr aus; sie muß um sozialintegrative Bildungskonzepte und Lernformen ergänzt werden. Während der 1. Band das für die Ansprache von Zielgruppen und für die Programmplanung relevante Grundlagenwissen vermittelt, zielt der 2. Band auf die nachvollziehbare Darstellung von Zielen und Konzepten, mit der die Praxis der Altersbildung zu Innovationen angeregt werden soll.

Die kommentierte Auswahlbibliographie soll die Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung mit Erwachsenen ausländischer Herkunft unterstützen. Gesichtet wurden Materialien aus den Jahren 1980 - 1993, darunter nicht nur Bücher und Zeitschriftenbeiträge, sondern auch sog. "graue Literatur", um die vielfältigen Erfahrungen aus zumeist lokal und zeitlich begrenzten Projekten einem größeren Interessentenkreis zugänglich zu machen. Berücksichtigt wurden Erfahrungsberichte zur beruflichen Qualifizierung von Erwachsenen ausländischer Herkunft, soziologische Untersuchungen zu Fragen der Weiterbildung von ausländischen Arbeitskräften und Ansätze für Weiterbildungsprogramme, die sich speziell mit Migranten/innen als Lernende beschäftigen.

Rahmenbedingungen sowie konzeptuelle Ansätze und Praxisbeispiele zur Qualifizierung erwerbsloser ausländischer Erwachsener werden diskutiert und erläutert.

Die systematisch zueinander in Beziehung stehende zweibändige Projektpublikation ist um die Neubegründung einer lebensweltbezogenen, nicht aber funktionalistisch verengten Altersbildung bemüht. Die autonome Alltagsbewältigung Älterer zu fördern, reicht unter Bedingungen eines individualisierten Alters nicht mehr aus; sie muß um sozialintegrative Bildungskonzepte und Lernformen ergänzt werden. Während der 1. Band das für die Ansprache von Zielgruppen und für die Programmplanung relevante Grundlagenwissen vermittelt, zielt der 2. Band auf die nachvollziehbare Darstellung von Zielen und Konzepten, mit der die Praxis der Altersbildung zu Innovationen angeregt werden soll.

Das Projekt "Soziale und personale Kompetenzen als Basisqualifikation in der Erwachsenenbildung" hatte zum Ziel, die genannte Thematik für Adressaten der Weiterbildungsbereiche Elematarbildung, berufliche Wiedereingliederung und Umschulung zu bearbeiten. Das Buch fasst die Ergebnisse zusammen.

Die Vermittlung von sozialen und personalen Kompetenzen kann als Arbeit an den jeweiligen individuellen Einstellungen und Haltungen gesehen werden. Aufgabe ist es, diese Kompetenzen in transferfähiger Weise zu vermitteln. Dieser Band diskutiert einen wesentlichen Aspekt, der zur bei der Umsetzung dieser Aufgabe werden kann: die subjektive Beteiligung der am Lehr-/Lernprozess Mitwirkenden.

Welche Aufgaben kann Beratung in Alphabetisierungskursen erfüllen? Diese Frage klärten in den 1980er Jahren zwei Projekte der damaligen Pädagogischen Arbeitsstelle des Deutschen Volkshochschul-Verbandes ["Alphabetisierung" (1982-1985) und "Elementarbildung" (1985-19888)]. Diese Zusammenfassung der Ergebnisse beider Projekte erläutert das Konzept der Lernberatung, klärt die zentrale Bedeutung nonverbaler Ausdrucksformen anhand praktischer Beispiele und stellt Beratung als Instrument zur Ermittlung und Vermittlung von Lernerfolgen vor. Als Reflexionsinstrument für Kursleiter/innen werden Formen der Supervision erläutert und institutionelle Rahmenbedingungen für deren erfolgreiche Durchführung identifiziert.

English version of the "Counselling" tape. What functions can counselling fulfil in literacy courses? Two projects carried out by the former Pedagogic Section of the German Federation of Adult Education Centres clarified this issue in the 1980s ["Literacy" (1982–1985) and "Elementary Education"(1985-19888)]. This summary of the results of both projects clarifies the concept of learning counselling, clarifies the central meaning of non-verbal forms of expression using practical examples and introduces counselling as an instrument for the ascertainment and communication of learning successes. Forms of supervision are outlined and institutional basic conditions identified for their successful execution as an instrument of reflection for course leaders.
Print:
Link copied to clipboard!

Search

Current topics: