Herausgeber
Schrader, Josef
Titel
Erwachsenenbildung 2.0
Zeitschrift
DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung
Ausgabe
2/2013
Ort
Bielefeld
Verlag
wbv
ISBN
978-3-7639-5151-2
Zitierlink
http://www.die-bonn.de/id/10938
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Abstract
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Inhalt

24

Vollmer, Thomas

»Eine Wirklichkeit, in der es wild und bunt zugeht«

Thomas Vollmer im kollaborativen Interview mit Claudia Bremer und Frank Thissen über das Web 2.0

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28

Kerres, Michael; Preußler, Annabell

Möglichkeiten für die Erwachsenenbildung

Soziale Medien und Web 2.0

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Der Beitrag skizziert die Entwicklung, die das Internet seit den 1990er Jahren genommen hat und sieht drei wesentliche Grenzverschiebungen: 1. »Der User wird zum Autor«, 2. »Das Private wird öffentlich«, 3. »Jeder ist (s)ein Experte«. Auf dieser Grundlage werden Möglichkeiten und Grenzen der Erwachsenenbildung im Web 2.0 taxiert.

31

Clark, Alastair

Freie Bildungsressourcen im Web 2.0

»Nutzer fügen dem Web 2.0 Wert hinzu«

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Der Autor befasst sich mit Definition und Verbreitung von »Open Educational Resources (OER)« im Zeichen von Web 2.0. Dabei werden insbesondere die Fragen nach Urheber- und Lizenzrecht sowie das Problem der Finanzierung kostenfreier Materialien erörtert. Zugleich wird der potenzielle erwachsenenbildnerische »Mehrwert« von OER aufgezeigt und die Frage gestellt, unter welchen Bedingungen OERs zu qualitativ hochwertigen Lehr-/Lernprozessen führen können. Der Beitrag schließt mit einer Agenda, deren Berücksichtigung durch die Lehrenden zur Zukunftsfähigkeit der OER beitragen soll.

35

Nagel, André

Politische Partizipation im Web 2.0

Herausforderung für die politische Bildung

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Der Autor vertritt die These, dass das Web 2.0 neue Chancen der politischen Partizipation der Bürger/innen ermöglicht. Zu Beginn wird die Frage nach Zielgruppen gestellt. Die zu diesem Zweck unternommene empirische Betrachtung lässt erkennen, dass hinsichtlich der Nutzungsgewohnheiten zwischen »digital Souveränen« und »digitalen Außenseitern« zu unterscheiden ist. Gerade die zweitgenannte Gruppe steht im Fokus der politischen Bildungsarbeit, damit die zunehmend »digitalisierte Demokratie« nicht langfristig zu »Repräsentationsdefiziten« führt. Abschließend wird erörtert, welche Kompetenzen politische Bildner/innen mitbringen müssen, damit das Potenzial des Web 2.0 für die politische Bildungsarbeit erschlossen werden kann.

39

Rohs, Matthias

Social Media und informelles Lernen

Potenziale von Bildungsprozessen im virtuellen Raum

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Der Beitrag beleuchtet die Bedeutung von Social Media für das informelle Lernen. Ausgehend von den Potenzialen, die Online-Communities, Online-Netzwerke, Blogs, Wikis u.a. für das informelle Lernen bieten, wird die kritische Auseinandersetzung und eine differenzierte Beurteilung der Nutzung für das Lernen gesucht. Dabei werden auch mögliche Konsequenzen für die Erwachsenenbildung in den Blick genommen, die sich aus der Entwicklung neuer informeller Lernmöglichkeiten im Internet ergeben.

43

Lutzer, Birgit

Web-2.0-Anwendungen im Online-Gruppenlernen

Zur Rolle der Online-Moderation

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Der Beitrag widmet sich den Besonderheiten der virtuellen Seminarform »Online-Gruppenlernen«. Am praktischen Beispiel des Online-Angebots »Marketing für Weiterbildner« im Rahmen des Fernstudiengangs Erwachsenenbildung des Distance & Independent Studies Center der TU Kaiserslautern wird geschildert, wie ein derartiges Seminar abläuft. Dabei wird insbesondere nach der Rolle und Funktion der Moderation eines derartigen Seminars gefragt. Auch kritische Themen wie die Anonymität des individuellen Lernens im Web 2.0 oder das Problem des Datenmissbrauchs werden angesprochen.

46

Bremer, Claudia

Praxisumschau: Einsatz neuer Medien im Hessencampus

Web 2.0 in der Praxis

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50

Marquart, Michael

Eine Bilanz der GRUNDTVIG-Lernpartnerschaften

Steigende Antragszahlen - Zukunft unklar

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Der Beitrag zeigt die Auswirkungen der Grundtvig –Lernpartnerschaften in den Jahren 2008 bis 2012 und benennt die wichtigsten inhaltlichen Schwerpunkte. Obschon im genannten Zeitraum steigende Antragszahlen der Grundtvig -Lernpartnerschaften registriert wurden, ist die Zukunft dieses Projekts noch unklar. Möglich erscheint aber die Fortführung im Rahmen von »Erasmus for all« oder »YES EUROPE«.

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