Research
We explore how adult education can be made inclusive, digital and effective.
Services
Digital tools, specialist portals and data – for teachers, researchers, students and interested parties.
Institute
We offer research, transfer and infrastructure for lifelong learning.
Veränderte Rahmenbedingungen in Gesellschaft und Wirtschaft bedingen neue Anforderungen an das Bildungsverhalten. Bretschneider und Preißer berichten über aktuelle und geplante Initiativen und Aktivitäten in Deutschland, die sich auf informelle Lernleistungen und ihre Resultate beziehen und sich unter dem Schlagwort "Weiterbildungspässe" zusammenfassen lassen. Dabei wird insbesondere auf einige der damit verbundenen konzeptionellen, methodischen und prozeduralen Probleme Bezug genommen. Als Erg…
Ausgehend von Ergebnissen der Machbarkeitsstudie "Weiterbildungspass mit Zertifizierung informellen Lernens" werden Definitionen für informelles Lernens und für die Zertifizierung und Fragen der Anerkennung dieser informell erworbenen Kompetenzen, besonders im betrieblichen Kontext, problematisiert.
In diesem Grundlagenartikel zu Zertifikaten im Bereich der Weiterbildung werden die unterschiedlichen Funktionen und gesetzlichen Grundlagen von Zertifikaten und ihrer Anerkennung vorgestellt und kritisch diskutiert.
Die Universität Freiburg in der Schweiz hat ein Management-Modell für die Weiterbildung von Führungskräften in Nonprofit-Organisationen (FMM) erarbeitet. Eine ganzheitliche Herangehensweise soll den Teilnehmenden schnell einen praxisorientierten Nutzen garantieren und gleichzeitig eine Erfolgskontrolle ermöglichen. Der Artikel beschreibt das Verfahren und nennt die angewandten Kriterien zur Messung des individuellen und betrieblichen Nutzens.
Die zentralen Ergebnisse des Projektes „Transparenz und Akzeptanz berufsrelevanter Kompetenzen“ (TAK), das von vier Praxiseinrichtungen durchgeführt und vom DIE wissenschaftlich begleitet wurde, werden in Form von Thesen vorgestellt und erläutert. Im Projektverlauf hat sich gezeigt, dass eine Zertifizierung informellen Lernens sowohl bei Unternehmen als auch bei Individuen auf eine relativ geringe Akzeptanz stößt, wenngleich man nach Branchen und Betriebsgröße näher differenzieren muss. Zukünft…
Ausgangspunkt des Beitrages ist eine begriffliche Abgrenzung formalen, non-formalen und informellen Lernens. Am Beispiel der britischen „National Vocational Qualifications“ wird sodann verdeutlicht, in welcher Form die Anerkennung non-formaler und informeller Lernprozesse im Berufsbildungssystem erfolgen kann. Aufbauend auf die Darstellung bereits existierender Anerkennungsmöglichkeiten in Deutschland bildet eine Beschreibung über die Verwendung von Weiterbildungspässen in Deutschland, insbeson…
Non-formales und informelles Lernen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Markus Bretschneider analysiert richtungweisende Dokumente der Europäischen Union zu diesem Themenfeld. Er berücksichtigt u. a. das "Weißbuch zur allgemeinen und beruflichen Bildung" (1995), das "Memorandum über Lebenslanges Lernen" (2000) und den "Aktionsplan der Kommission für Qualifikation und Mobilität" (2002) sowie "Gemeinsame europäischen Grundsätze für die Validierung des nicht-formalen und informellen Lernens" (2004). D…
Neben bildungspolitischen Entwicklungen, die zur Aufwertung informellen Lernens in Deutschland geführt haben, und begrifflichen Abgrenzungen werden in dieser Kurzbeschreibung die Befunde der Machbarkeitsstudie „Weiterbildungspass mit Zertifizierung informellen Lernens“ in knapper Form zusammengefasst. Daran anknüpfend werden die Empfehlungen für eine praktische Erprobung und die Handlungsfelder der an die Machbarkeitsstudie anknüpfenden Erprobungsphase ausführlich dargestellt.