Research
We explore how adult education can be made inclusive, digital and effective.
Services
Digital tools, specialist portals and data – for teachers, researchers, students and interested parties.
Institute
We offer research, transfer and infrastructure for lifelong learning.
Unter erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen werden die pädagogischen Haltungen und Intentionen von zwei politischen Talkshows kritisch vergleichend anaylsiert, die ihrem Selbstverständnis nach als Alternativen gegeneinander profiliert sind. Herausgearbeitet werden Modelle der pädagogischen Kommunikation.
Untersucht werden die didaktischen Konzepte politischer Bildungsarbeiten in Fachseminaren der Gewerkschaften - am Beispiel IGM und ver.di. Im Zentrum steht die Bedeutung der subjektiven Sinnhorizonte der Lernenden - ihre subjektiven Lerninteressen und ihr politischer Eigensinn. Aus dieser Perspektive werden verschiedene Vermittlungsprinzipien wie das Negtsche Konzept des exemplarischen Lernens, Leitideen vernünftigen Handelns, Beratungsgespräche über geplante Bildungsprozesse und der Lehr-…
Bezugnehmend auf das Gustav Radbruchs Konzept des sozialen Rechtsstaates, das in verschiedenen Facetten der Weimarer Republik vorgestellt wird, plädiert der Autor dafür, dass sich auch die heutigen Vertreter der Erwachsenenbildung¤Bezugnehmend auf das Gustav Radbruchs Konzept des sozialen Rechtsstaates, das in verschiedenen Facetten der Weimarer Republik vorgestellt wird, plädiert der Autor dafür, dass sich auch die heutigen Vertreter der Erwachsenenbildung in diese Tradition stellen und a…
In dem Beitrag wird anhand der Plattform "Edupolis" kritisch hinterfragt, welche Möglichkeiten das Internet für die politische Bildung eröffnet. Schwerpunkte der Darstellung sind Anmerkungen zum digitale divide und Beobachtungen zur Qualität des Lernens am Beispiel des Diskussionsverhaltens im Forum. Als problematisch werden eingeschätzt: die Schriftlichkeit als Ausschlussgrund unterer Bildungsschichten, die Komplexititätsreduktion duch das Chatten und die¤ hohen Anforderungen an die Zeits…
Der Beitrag schildert die schlechten Rahmenbedingungen für eine an aufklärerischen Zielen, wie Solidarität und Empathie, festhaltende politische Erwachsenenbildung. Ausser der Entwertung in der Politik ist sie demnach zunehmend von¤den Bezugswissenschaften - Politikdidaktik und Erwachsenenbildungswissenschaft - isoliert. Hinzukommt, dass selbst innerhalb der politischen Erwachsenenbildung kein einheitliches Selbstverständnis mehr herrscht.
In drei Thesen werden Aufgabenstellungen und Kritikpunkte der aktuellen politischen Erwachsenenbildung in Deutschland vorgestellt. Zugespitzt sind sie auf die Fragestellungen: Marginalität oder Relevanz; Integration oder Autonomie¤und Normativität oder Beliebigkeit.
Am Beispiel eines Projekts zur Bildung regionaler Netzwerke in der Jugendberufshilfe wird die Entwicklung und Erprobung einer Evaluationsmethode für Großgruppenverfahren im Rahmen einer Zukunftskonferenz skizziert und die Ergebnisse vorgestellt.
Der Autor stellt in seinem Beitrag grundsätzliche Überlegungen zur Charakterisierung der individuellen Verankerung - notwendige Bürgertugenden - der Zivilgesellschaft an. Er schlägt dafür eine normativ orientierte Begriffsbestimmung vor, die sich aus den Aspekten Friedfertigkeit, Freiwilligkeit, Öffentlichkeit und Gemeinschaftlichkeit zusammensetzt. Er betont, dass Erfahrungen damit, auch im Sinne schmerzlicher Wandlungsprozesse, zur Herausbildung ziviler Tugenden notwendig sind.