Research
We explore how adult education can be made inclusive, digital and effective.
Services
Digital tools, specialist portals and data – for teachers, researchers, students and interested parties.
Institute
We offer research, transfer and infrastructure for lifelong learning.
In der Gesellschaft der Bundesrepublik zeichnen sich neue soziale Spaltungen ab. Sie betreffen die gesellschaftliche Einbindung der Menschen und die Qualitäten ihrer gesellschaftlichen Teilhabe, somit die materiellen Grundlagen von Demokratie. Weiterbildung muss angesichts solcher Exklusionstendenzen ihre Positionen neu bestimmen, wenn sie an ihrem Ziel festhalten will, gesellschaftliche Teilhabemöglichkeiten durch Bildung zu erweitern. Der vorliegende Band trägt zu dieser Positionsbestimmung b…
Mit dieser Ausgabe legt das DIE eine Aktualisierung des nunmehr in 4. Auflage erscheinenden Porträts der Weiterbildung in Deutschland vor. Eingearbeitet wurde aktuelles Zahlenmaterial zu zentralen Bereichen der Weiterbildung in Deutschland, so u.a. zum Weiterbildungsangebot, zu Teilnehmenden, Institutionen und Personal. Zudem skizziert der Band die Geschichte der deutschen Erwachsenenbildung und informiert über rechtliche Grundlagen und Finanzierung. Vertreter/innen aus Wissenschaft, Bi…
Im zweiten Band von „Weiterbildungsverhalten in Deutschland“ kommentieren Fachleute die konzeptionellen Weichenstellungen, die mit der Überführung des Berichtssystems Weiterbildung (BSW) in den Adult Education Survey (AES) einhergehen. Hierbei sparen sie auch kritische Punkte nicht aus – zu wichtig sind die heutigen Entscheidungen für die Weiterbildungsberichterstattung von morgen. Eine Frage lautet: Wird die – für die hiesige Debatte wichtige – Unterscheidung zwischen allgemeiner und beruflich…
Das Berichtssystem Weiterbildung (BSW) war bis zuletzt die wichtigste Erhebung zur Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland. Jetzt hat es Konkurrenz bekommen: den europäischen „Adult Education Survey“ (AES). Die Ergebnisse beider Repräsentativbefragungen der deutschen Bevölkerung liegen in diesem Band vor. Neben Aussagen zur Beteiligung, zum Zeitaufwand, zu Formen, Kosten, Nutzen und Themen von Weiterbildung werden Merkmale vorgestellt, die sich als zentrale individuelle und beschäftigungsbezog…
Kooperieren ist eine elementare Praktik in der Erwachsenen- und Weiterbildung, so Matthias Alke im »Stichwort«. Wie diese Praktik in der Digitalisierung Einrichtungen und Verbände herausfordert, diskutieren Mathias Repka, Christof Schulz, Julia von Westerholt und Beatrice Winkler im »Gespräch«, während Jan Koschorreck und Angelika Gundermann zeigen, dass Kooperieren besonders geeignet ist, die Bewältigung der Digitalisierung zu unterstützen. Michael Marquart und Florian Köhler widmen sich mit i…
Transnationale Kooperationen bringen eine besondere Komponente in die Zusammenarbeit – die unterschiedliche Verfasstheit der beteiligten Einrichtungen und der Systeme, aus denen sie stammen, und den unterschiedlich geprägten Blick auf das gemeinsame Arbeitsfeld. Anhand einer Studie zu Erasmus+-geförderten Kooperationen in der Erwachsenenbildung arbeitet der Autor die Vorteile solcher Kooperationen heraus.
Seit 2020 fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS ) Modellprojekte zu Verbundlösungen im Bereich der beruflichen Weiterbildung. So soll der Blick über die eigene Unternehmensgrenze hinaus unterstützt und die Weiterbildungsbeteiligung erhöht werden. Der Autor, Referent im BMAS , beschreibt die Zielsetzungen der Weiterbildungsverbünde und ihre Erfolgsfaktoren, aber auch Schwierigkeiten bei der Umsetzung.
In recent years, the discourse on competences as well as the increasing importance of informal learning particularly at workplaces have attributed a prominent position to the procedures of visualization and balancing of vocational competences within the educational practice as well as in education policy debates.However, most of these procedures focus on apprentices or participants of further education courses. This rather limited view has largely excluded teachers and/or dispositive employees …
People constitute learning places themselves when a relational room perspective is the starting point of their action. Room in the learning place company can be relationally structured by further education processes. Spacings, syntheses and the consequently following dynamisation of learning places open up possibilities which contribute to a reinforced exchange of experiences. Participants of further education positively evaluate this exchange of experiences because it takes place near the wor…
Kompetenzen als Fähigkeiten zur Lebensbewältigung, als informell erworbene Fähigkeiten, als Elemente in nationalen Qualifikationsrahmen, als Lern- ergebnisse im Lebenslauf – es gibt keine andere Kategorie, die in den letzten Jahren derart an Bedeutung im Kontext von Lernen und (Weiter-)Bildung gewonnen hat. Was aber ist methodisch und empirisch an neuen Erkenntnissen vorhanden?