Research
We explore how adult education can be made inclusive, digital and effective.
Services
Digital tools, specialist portals and data – for teachers, researchers, students and interested parties.
Institute
We offer research, transfer and infrastructure for lifelong learning.
Bernhard Christian Faust und Johann August Unzer griffen auf, auf Unterhaltung ausgerichtete, literarische Gattungen zurück, um Wissen zu vermitteln. Die nachfolgenden Quellen zeigen Textauszüge aus ihren Arbeiten.
Die politische Zeitung spielte als Lesestoff der unteren Stände eine wichtige Rolle im späten 18. und im 19. Jahrhundert. Die Zeitschrift der „Rässonirende Dorfkonvent, eine gemeinnützige ökonomisch-moralische-politische Schrift für den Bürger und Landmann“, die von Johann C. Thon 1786 bis 1788 herausgegeben wurde, war solch ein volksaufklärerisches Medium. Im nachfolgenden wird ein Beispiel aus der Zeitung vorgestellt.
In der Renaissance wurden Teile der Antike wiederbelebt und mit Elementen der Gegenwart verschmolzen. So entstanden neue mentale, soziale und kulturelle Strukturen. Als zwei sich polar gegenüberstehende Protagonisten, von denen die weitere Entwicklung des Lernens stark beeinflusst wurde, können Johann Amos Comenius und Francis Bacon aufgefasst werden.
Rudolf Zacharias Becker (1752-1822) war ein Volksschriftsteller. Er verfasste unter anderem das zweibändige „Not- und Hilfsbüchlein“, das in hohen Auflagen erschien und eins der am meisten verbreiteten Bücher im 18. Jahrhundert in Deutschland war. 1797 gründete er die Becker'sche Buchhandlung in Gotha. Er engagierte sich stark für das Freimaurertum und vertrat aufklärerisches Gedankengut.
Die Nationalerziehungserziehungspläne lehnten sich zu dieser Zeit an das Konzept an, das Jean Marie de Condorcet 1794 in seiner Schrift „Sur l’instruction des homes“ entwickelt hatte. Im nachfolgenden Dokument werden zentrale Passagen aufgeführt.
Die Ursprünge des Salons reichen ins 17. Jahrhundert zurück. Der Salon lässt sich als Zusammenkunft von Adligen, Schriftstellern, Künstlern, Gelehrten in privaten Empfangsräumen vornehmer schöngeistiger Damen beschreiben. Die Konversation als Stil wurde hier besonders entwickelt. Es war eine europäische Erscheinung mit Schwerpunkten in Frankreich, England und Deutschland. Salons können als nicht institutionalisierte Lernorte mit einer stark selbst organisierten Lernkultur verstanden werden.
Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833) war Begründerin von einem der wichtigsten deutschen Salons. Sie bemühte sich die zeittypischen Beschränkungen weiblicher Bildungsmöglichkeiten zu umgehen und auch die gesellschaftliche Ausgrenzung der Juden zu überwinden. Sie gehörte der Epoche der Romantik an und war Teil der Aufklärung.
The historiography of adult education has painted an almost entirely optimistic picture of enlightenment until today. The actors are defined as people who are willing to learn and capable of being educated. Thanks to the advances in the enlightenment process they mature into responsible citizens. Sources based on individual history, like the ones presented in the “Magazin zur Erfahrungsseelenkunde” (1783-1793), are not taken into consideration. In his role as editor of the periodical magazine, …