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Erfahrungen mit Neuen Medien
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Erfahrungen mit Neuen Medien
REPORT Literatur- und Forschungsreport Weiterbildung
1/2003
Bielefeld
Abstract
Zum Einsatz Neuer Medien in der Weiterbildung liegen inzwischen empirische Erfahrungen vor, die hier gebündelt werden. Die Lage präsentiert sich differenzierter und diffiziler als noch vor wenigen Jahren angenommen.
Content
Thomas Reglin; Eckart Severing
Konzepte und Bedingungen des Einsatzes von E-Learning in der betrieblichen Bildung 2/2003, S. 9–20
Erste
Ergebnisse der Begleitforschung des Projekts bbwonline
Konzepte und Bedingungen des Einsatzes von E-Learning in der betrieblichen Bildung 2/2003, S. 9–20
Erste Ergebnisse der Begleitforschung des Projekts bbwonline
In den vergangenen Jahren war die Mehrzahl der Publikationen zum E-Learning in der betrieblichen
Bildung geprägt von euphorischer Prognostik. Einer geringen Anzahl von empirischen Arbeiten zum
tatsächlichen Einsatz von E-Learning im betrieblichen Umfeld stand eine große Anzahl von
Veröffentlichungen gegenüber, welche die Möglichkeiten der schönen neuen Lernwelt ausmalten.
Weil der Umfang der Nutzung von E- Learning weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist,
geht es heute um kritische Bestandsaufnahmen - also darum, die praktischen Erfahrungen zu
analysieren, die Unternehmen und ihre Mitarbeiter mit den neuen Lerntechnologien machen. Der
vorliegende Beitrag beruht auf Untersuchungen, die von der bfz Bildungsforschung im Rahmen der
Begleitforschung zum Projekt "bbwonline" und seiner Vorläufer seit 1995 durchgeführt wurden. Er
geht zunächst auf die unterschiedlichen Einsatzszenarien von E-Learning in mittelständischen und
großen Unternehmen ein und stellt dann Erfahrungen mit der Durchführung von E-Learning und
seinen Derivaten (Blended Learning, Nutzung der luK-Technologien in Unternehmen für Lernzwecke)
dar.
Prof. Dr. Gabi Reinmann
Es fehlt einfach was! 2/2003, S. 21–42
Ein Plädoyer für "mehr Gefühl" durch Aufgabengestaltung in E-Learning
Es fehlt einfach was! 2/2003, S. 21–42
Ein Plädoyer für "mehr Gefühl" durch Aufgabengestaltung in E-Learning
Der Beitrag begründet aus einer didaktischen Perspektive, warum den gefühlsgesteuerten
Aspekten des Lernens beim E-Learning mehr Bedeutung zukommen sollte. Im Anschluss werden
konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie über die Gestaltung von Aufgaben die Lust am Lernen -
durch Provokation - zu erhöhen ist.
Dr. Susanne Kraft
Blended Learning - ein Weg zur Integration von E-Learning und Präsenzlernen 2/2003, S. 43–52
Blended Learning - ein Weg zur Integration von E-Learning und Präsenzlernen 2/2003, S. 43–52
Die Chancen und Möglichkeiten, die in einer didaktisch und inhaltlich gut begründeten Kombination
von E-Learning und Präsenzlernen (blended learning) bestehen, werden anhand der Ergebnisse
einer Teilnehmerbefragung zum Projekt ENTER vorgestellt. Zum Schluss werden Anregungen für
Blended-Learning-Arrangements.
Gerhard von der Handt
Neue Medien für das Sprachenlernen 2/2003, S. 53–68
Neue Medien für das Sprachenlernen 2/2003, S. 53–68
Gerhard von der Handt untersucht den Nutzen neuer Medien (interaktive Sprachlernprogramme/Lernsoftware, Internet, E-Mail) für das Fremdsprachenlernen. Lernprogramme reichen als alleiniges Medium nicht aus, können aber bestehende (angeleitete) Lernformen entlasten. Das Internet bietet zum ersten Mal die Möglichkeit, Lernen und Anwenden miteinander zu verbinden und erfüllt damit in hohem Maße die Bedingungen konstruktivistischen Lernens. Das soziale Lernen in angeleiteten Gruppen ist weiterhin sinnvoll. Der systematische, fachdidaktisch begründete Verbund zwischen beidem wird die Lernform der Zukunft sein.
Dr. Heino Apel
Innovationen mit Neuen Medien brauchen Zeit - Das Beispiel Umweltkommunikation 2/2003, S. 69–77
Innovationen mit Neuen Medien brauchen Zeit - Das Beispiel Umweltkommunikation 2/2003, S. 69–77
Dieser Bericht schildert Projektziele, Realität und Schlussfolgerungen aus dem Projekt
"Multimedia in der Umweltkommunikation". Ein besonderer Schwerpunkt der Darstellung bildet der
Versuch, eine realistische Einschätzungen der aktuell noch vorhandenen Schwächen solcher
Angebote und übertriebener Erwartungen zu geben.
Prof. Dr. Richard Stang
Neue Medien in Organisationen der Weiterbildung 2/2003, S. 78–96
Empirische Befunde am Beispiel der
Volkshochschulen
Neue Medien in Organisationen der Weiterbildung 2/2003, S. 78–96
Empirische Befunde am Beispiel der Volkshochschulen
Referiert werden ausgewählte Ergebnisse einer breitangelegten empirischen Studie - aus dem DIE-Projekt: Mediale Innovationen und deren Auswirkungen auf die Organisation von Weiterbildung - zum Einsatz der neuen Medien innerhalb der Volkshochschulen aus der Perspektive der Organisationsforschung. Die Themenfelder sind: technische Infrastruktur, Betreuung der
Infrastruktur, Bedeutung der neuen Medien für die Einrichtung, Impulse für die Entwicklung und
Entscheidungsstrukturen, Organisationsentwicklung und Probleme, Fähigkeiten und
Herausforderungen für das Personal.
Elisabeth Kamrad; Dr. Carola Iller
Einführung von mediengestütztem Lernen in kleinen und mittleren Unternehmen - ein Auslöser für Organisationsenwicklung 2/2003, S. 97–110
Einführung von mediengestütztem Lernen in kleinen und mittleren Unternehmen - ein Auslöser für Organisationsenwicklung 2/2003, S. 97–110
In dem Beitrag wird anhand eines Beispiels - aus dem Projekt: Beratung zu multimedialem Lernen in kleinen und mittelständischen Unternehmen des Berufsfortbildungswerks des DGB Rhein-
Neckar-Tauber - illustriert, dass mediengestütztes Lernen Organisationsentwicklung auslösen bzw. Organisationsentwicklungsprozesse beeinflussen kann.
Prof. Dr. Reinhold S. Jäger; Doris Jäger-Flor
Verfahren der Wissenschaftlichen Begleitung (WB) im Modellversuch Lebenslanges Lernen (MV LLL) sowie erste Ergebnisse der WB 2/2003, S. 113–124
Verfahren der Wissenschaftlichen Begleitung (WB) im Modellversuch Lebenslanges Lernen (MV LLL) sowie erste Ergebnisse der WB 2/2003, S. 113–124
Dargestellt werden Methoden und Zwischenergebnisse der Evaluation im Rahmen des Projektmanagements der wissenschaftlichen Begleitung des Modellversuchs Lebenslanges Lernen.