Research
We explore how adult education can be made inclusive, digital and effective.
Services
Digital tools, specialist portals and data – for teachers, researchers, students and interested parties.
Institute
We offer research, transfer and infrastructure for lifelong learning.
Bildung im Alter zielt auf Orientierung und erweiterte Handlungsspielräume sowie auf Vernetzung in der realen und digitalen Welt – um den Herausforderungen und Chancen beim Älterwerden positiv begegnen zu können. Als erfolgversprechend erweist sich der Ansatz, dass das Bildungspersonal in Einrichtungen der Erwachsenenbildung als Lern- und Engagementbegleitung engagierte Digitalpat*innen weiterbildet und in deren Praxis fachlich unterstützt.
Am 8. Dezember vergangenen Jahres ist Bettina Stark-Watzinger (FDP) als Bundesministerin für Bildung und Forschung vereidigt worden. Für sich und ihr Haus, das sie gerne »Chancenministerium« nennt, hat sie sich in der laufenden Legislaturperiode viel vorgenommen – über ihre Pläne und deren Bedeutung für die Erwachsenen und Weiterbildung sprachen die Herausgeber Prof. Dr. Josef Schrader und Dr. Peter Brandt mit ihr.
Was nahe liegt, muss nicht selbstverständlich sein. Für die Erwachsenenbildung ist keineswegs evident, was eigentlich den Erwachsenen konturiert, der sie konstituiert. Zur vertieften Klärung dieses bislang übersehenen und doch fundamentalen Themas gibt es keinen besseren Anlass als das Jubiläum zum 20-jährigen Erscheinen einer Zeitschrift, die die Bildung der Erwachsenen im Namen führt. Wie es scheint, ist die Suche nach dem Erwachsenen auch mit dieser Ausgabe nicht gänzlich erledigt.
Die Validierung non-formal und informell erworbener Kompetenzen ist schon lange Gegenstand einer Debatte, die stark von Impulsen europäischer Akteure lebt und in Deutschland besonders in der beruflichen Bildung aufgegriffen wurde. Das Heft fragt, ob und inwiefern Kompetenzvalidierung ein Thema der Erwachsenenbildung sein sollte. Wenn die Anerkennung von Kompetenzen als Empowerment erfolgt, können von Validierung auch und gerade Geflüchtete profitieren.
Da Politik – zumal in der Bildung – zunehmend evidenzbasiert agieren möchte, wächst der Bedarf an belastbaren Indikatoren für Nutzen und Wirksamkeit von Investitionen. Diese Diskussion wird auch auf die Weiterbildungsberatung zukommen. Da der Diskurs um Nutzenarten von Beratung hierzulande noch ganz am Anfang steht, hat sich Bernd Käpplinger in Großbritannien umgesehen und von dort Anregungen geholt, die er in die Skizzierung von Nutzendimensionen von Weiterbildungsberatung einfließen lässt.
Marion Seevers ist Leiterin der Referatsgruppe Weiterbildung und außerschulische Berufsbildung beim Senator für Wissenschaft und Bildung in Bremen. Das Gespräch mit ihr und dem stellvertretende Direktor des DIE Klaus Meisel moderiert Dr. Peter Brandt. Marion Seevers sieht eine Mitverantwortung der öffentlichen Hand, wenn es darum geht, Qualität in der Weiterbildung zu sichern, und plädiert für länderübergreifende Qualitätsstandards.