Research
We explore how adult education can be made inclusive, digital and effective.
Services
Digital tools, specialist portals and data – for teachers, researchers, students and interested parties.
Institute
We offer research, transfer and infrastructure for lifelong learning.
Geld kann es für Bildung nie genug geben. Darüber sind sich alle Akteure – von den Betrieben über die Einrichtungen und Anbieter der Weiterbildung bis hin zu den Teilnehmenden – einig. Dennoch bestimmen Rationalisierung, Effizienzsteigerung und die Abwägung von Kosten-Nutzen-Relationen auch die Diskussion um die Finanzierung von Weiterbildung. Die Bildungspolitik versucht ihrerseits, die Kosten der Erwachsenenbildung auf verschiedene „Schultern“ zu verteilen und Förderungen gezielter einzuset…
Familienbildung ist mit ihrer »doppelten Verankerung« in Sozialer Arbeit und Erwachsenenbildung in einem Spannungsfeld zwischen Fürsorge und emanzipatorischer Bildung angesiedelt. Das Heft beleuchtet dieses Spannungsfeld und betrachtet die Bedingungen und die verschiedenen Herausforderungen für die Familienbildung aus erwachsenenpädagogischer Perspektive.
Kopf oder Zahl – was zählt? Die Bildungspolitik verlangt nach quantitativ-empirischen Grundlagen. In den Erziehungswissenschaften hat die quantitativ-empirische Forschung an Bedeutung gewonnen. In der Praxis spielen quantitative Daten und Benchmarks eine immer wichtigere Rolle bei der Positionierung und Steuerung von Einrichtungen und Angeboten. Wie weit trägt diese sog. Evidenzbasierung? Es geht schließlich um die „Köpfe“, welche die Zahlen abbilden sollen. Die Beiträge des Themenschwerpunkts …
Mit PIAAC liegen repräsentative Daten zu den Kompetenzen der 16- bis 65-Jährigen vor. Dabei sind die Kompetenzbereiche „Lesekompetenz“, „Mathematische Kompetenz“ sowie „technologiebasiertes Problemlösen“ unabhängig voneinander zu betrachten. In diesem Themenheft sollen einerseits die in PIAAC erhobenen Mediennutzungskompetenzen in die deutsche und internationale Diskussion um Medienkompetenz und media literacy eingebettet werden. Andererseits kann und muss die Problemlösekompetenz Erwachsener a…
Support in der Erwachsenenbildung ist mehr als seine Übersetzung ins Deutsche. Support bezeichnet ein nachhaltiges System von Unterstützungs-, Entscheidungs- und Steuerungsstrukturen. Ekkehard Nuissl verweist im Gespräch auf die Notwendigkeit, in der Weiterbildung insgesamt eine solche Supportstruktur aufzubauen. Das Heft beleuchtet den theoretischen und politischen Kontext des Begriffs (Faulstich/Zeuner); gibt Beispiele für nationale und internationale Kooperationen (Gruber) und für wissenscha…
Qualität / Qualitäten: Die Qualitätsfrage umfasst alle Bereiche der Weiterbildung. Lehr-/Lernprozesse, ihre Organisation und Rahmenbedingungen stehen in ihrer Gesamtheit auf dem Qualitätsprüfstand. Das Heft beleuchtet wesentliche Entwicklungslinien: Vergleichbarkeit von Qualitätsmodellen (Schiersmann); Personalentwicklung nach innen (Mathes) und externe Beratung (Ehses/Zech); bestehende Qualitäts-Labels im Ausland (Jermann); bundespolitische Maßnahmen für mehr Qualität durch das BMBF (Pahl). …
Kompetenzen als Fähigkeiten zur Lebensbewältigung, als informell erworbene Fähigkeiten, als Elemente in nationalen Qualifikationsrahmen, als Lern- ergebnisse im Lebenslauf – es gibt keine andere Kategorie, die in den letzten Jahren derart an Bedeutung im Kontext von Lernen und (Weiter-)Bildung gewonnen hat. Was aber ist methodisch und empirisch an neuen Erkenntnissen vorhanden?
Im Zusammenhang mit lebensbegleitendem Lernen geraten kooperative Bildungsarrangements, d.h. Weiterbildungsangebote, -projekte, -maßnahmen und -initiativen, die in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen entstehen, in den Blick. Solche Arrangements werden in Deutschland von bildungspolitischer Seite gefördert. Erwartet werden Problemlösungen in pädagogischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht. Es ist Aufgabe der erwachsenenpädagogischen Forschung, die Rahmenbedingungen genauer z…
Ist die gesellschaftliche Teilhabe behinderter Menschen durch Bildung schon verwirklicht, und wenn ja, wie weit? Dies ist eine Hauptfragestellung der Ausgabe 4/2003, das anlässlich des „Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen“ erschienen ist. Im Gespräch mit Dr. Peter Radtke – Schauspieler, Geschäftsführer der „AG Behinderung und Medien e.V.“, ehem. VHS-Fachgebietsleiter und selber durch die Glasknochenkrankheit behindert – geht es u.a. um die Zielgruppe „Behinderte“ in der Erwachsen…
Was nahe liegt, muss nicht selbstverständlich sein. Für die Erwachsenenbildung ist keineswegs evident, was eigentlich den Erwachsenen konturiert, der sie konstituiert. Zur vertieften Klärung dieses bislang übersehenen und doch fundamentalen Themas gibt es keinen besseren Anlass als das Jubiläum zum 20-jährigen Erscheinen einer Zeitschrift, die die Bildung der Erwachsenen im Namen führt. Wie es scheint, ist die Suche nach dem Erwachsenen auch mit dieser Ausgabe nicht gänzlich erledigt.