Unsere nächsten Hefte

Fakt oder Fake

(Heft 4/2018)

Spätestens seit der US-Präsidentschaft Donald Trumps und Kellyanne Conways Begriffsschöpfung der „alternativen Fakten“ ist das Thema „Fakt und Fake“ in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Für Bürgerinnen und Bürger wird immer schwieriger zu erkennen, was „wahr“ ist, was verlässliche Quellen von Informationen und Fakten sind; die Vertrauenswürdigkeit etablierter Vermittler von Wissen und Fakten wird in Frage gestellt.

Diese Entwicklungen reichen auch hinein den Bildungsbereich: Wie können bei der inhaltlichen Vorbereitung und Durchführung von Lehrveranstaltungen die Richtigkeit und der Wahrheitsgehalt von Lehrmaterialien, Hintergrundinformationen und persönlicher Äußerungen eingeschätzt werden? Noch grundsätzlicher: Wie informiert und rational werden pädagogische Entscheidungen getroffen? Um diesen Fragen nachzugehen, werden im kommenden Heft sowohl die fundamentalen Begründungen erwachsenenpädagogischen Handelns als auch empirische Erkenntnisse zur Entscheidungskultur und -fähigkeit in der Erwachsenenbildung in den Blick genommen.

 

 

Ent-hinderung.
Inklusive Praxis in der Erwachsenen- und Weiterbildung

(Heft 1/2019)

Erwachsenenbildung eröffnet allen Menschen Handlungsspielräume für die Gestaltung sozialer Beziehungen, für ihre berufliche Entwicklung, für die Alltagsbewältigung und für den Umgang mit Belastungen, die sich im Lebenslauf jedes Menschen stellen. Die UN-Behindertenrechtskonvention, die 2008 in Kraft getreten ist, fordert, dass „die verschiedenen gesellschaftlichen Institutionen so zu denken und so zu gestalten [sind], dass Menschen mit Behinderungen selbstverständlich dabei sind“ (H. Bielefeldt). Im Anschluss an die Konvention hat sich in der Erwachsenen- und Weiterbildung einiges verändert, aber von einer flächendeckenden Sicherstellung von Zugänglichkeit ist die Praxis noch weit entfernt: Die konkreten Wege zur inklusiven Erwachsenenbildung können und müssen weiter erschlossen werden. Das Heft möchte eine ideologisch aufgeladene Debatte mit ihren aus dem Schulbereich bekannten Auswüchsen vermeiden und den Schwerpunkt auf die konkreten Praktiken legen, mit denen eine inklusive Erwachsenenbildung möglich ist und in breiterem Umfang noch möglich gemacht werden kann.

 

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Letzte Änderung 27.11.2018