Dezember 2014 bis November 2018

Abstract

GRETA

Basis for the development of a cross-provider recognition procedure for the competences of adult and continuing educators

December 2014 to November 2018

Question(s)

  • How should a reference model for the competences of adult and continuing educators covering all of the basic skills required to be able to teach well look?
  • What procedures and instruments can be used to map the competences of adult and continuing educators?
  • How can the curricula of continuing education and qualification offers for educators be related to the competence model? And, building on this, how can a competence profile for the respective continuing education providers be presented?

Objective(s)

The aim of this four-year project is to create the basis for a cross-provider recognition procedure for the competences of adult and continuing educators. At this project’s core is the development of a competence reference model covering all of the basic competences required to be able to teach well in adult and continuing education. It is based on scientific findings and has been developed in close cooperation with educational practitioners. The educators’ competences defined therein have been identified in an assessment procedure that includes an evaluation, and potential fields of development determined. On the level of the continuing education providers, educational curricula have been related to the competence model (mapping of continuing education offers).

OUTCOMES

Within the scope of the research and development work for the GRETA project, a model of professional competences for educators has been developed. Building on the competence model, an assessment tool called PortfolioPlus has been conceived and successfully tested by 19 educators.

Selected curricula are currently being analysed by continuing education providers and a suitable presentation format developed.

The project outcomes will culminate in recommendations for a recognition and professional development procedure that takes an analysis of opportunities and challenges into account.

Fragestellung

  • Wie muss ein Referenzmodell für Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung aussehen, das alle grundlegenden Kompetenzen abbildet, die erforderlich sind, um gut lehren zu können?
  • Welche Verfahren und Instrumente sind geeignet, um Kompetenzen von Lehrenden in der Erwachsenen- und Weiterbildung zu bilanzieren? 
  • Wie können pädagogische Curricula von Fortbildungs- und Qualifizierungsangeboten für Lehrende auf das Kompetenzmodell bezogen werden? Wie kann darauf aufbauend ein Kompetenzprofil für die jeweiligen Fortbildungsanbieter dargestellt werden?

 

 

Projektziel

Ziel des vierjährigen Projekts ist es, Grundlagen für die Entwicklung eines trägerübergreifenden Anerkennungsverfahrens für die Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung zu schaffen. Kern des Projektes ist die Entwicklung eines Kompetenzstrukturmodells, das alle grundlegenden Kompetenzen abbildet, die erforderlich sind, um in der Erwachsenen- und Weiterbildung gut lehren zu können. Es wird auf wissenschaftlicher Grundlage und in enger Abstimmung mit der Praxis entwickelt. Die darin definierten Kompetenzen von Lehrenden sollen über ein Bilanzierungsverfahren, inklusive Begutachtung, sichtbar gemacht werden und mögliche Entwicklungsfelder aufgezeigt werden. Darüber hinaus sollen auf Ebene der Fortbildungsanbieter pädagogische Curricula auf das Kompetenzmodell bezogen werden (Mapping von Fortbildungsangeboten).

ERGEBNISSE

Im Rahmen der Forschungs-und Entwicklungsarbeiten des Projektes GRETA wurde ein Strukturmodell mit allen für das professionelle Handeln Lehrender relevanten Kompetenzen konzipiert. Aufbauend auf dem Kompetenzmodell wurde ein Bilanzierungsinstrument – das PortfolioPlus - entwickelt, welches im Sommer 2017 erfolgreich mit 19 Lehrenden erprobt wurde Außerdem wurden ausgewählte Curricula von Fortbildungsanbietern analysiert und eine geeignete Darstellungsform entwickelt.

Die nächsten Schritte im Projekt werden darin bestehen, sowohl das PortfolioPlus als auch das Mapping von Fortbildungsangeboten mithilfe von Anregungen aus Theorie und Praxis weiterzuentwickeln und akzeptanzförderliche Bedingungen für eine Umsetzung zu schaffen.

Die Ergebnisse des Projekts münden in Handlungsempfehlungen für ein Anerkennungs- und Professionalisierungsverfahren unter Berücksichtigung einer Analyse von Chancen und Herausforderungen.

Kontakt

Beteiligte Personen

Beteiligte Institutionen

Publikationen

Zuordnung zum Forschungsmemorandum für die Erwachsenen- und Weiterbildung

Das Forschungsmemorandum für die Erwachsenen- und Weiterbildung ist ein Koordinatensystem um Schwerpunkte der Bildungsforschung zu identifizieren.

Geographischer Raum, auf den sich das Projekt bezieht

Deutschland

Datenerhebung

  • Akten- und Dokumentenanalyse (standardisiert/offen)
  • Beobachtung (teilnehmend, nicht teilnehmend, videogestützt)
  • Gruppendiskussion
  • Qualitatives Interview
  • Standardisierte Befragung (face to face, telefonisch, schriftlich, online)
  • Sekundäranalyse (Individualdaten, Aggregatdaten)

Datenauswertung

  • deskriptiv
  • analytisch

Forschungsart

  • Geförderte Forschung

Förderung

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Kooperationspartner

  • Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. (AdB)
  • Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (AuL)
  • Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e.V. (BBB)
  • Dachverband der Weiterbildungsorganisationen e.V. (DVWO)
  • Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE)
  • Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e.V. (DGWF)
  • Deutscher Volkshochschul-Verband e. V. (DVV)
  • Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP)