Jahresbericht
Der Jahresbericht gibt Einblicke in unsere Arbeit und zentrale Entwicklungen des vergangenen Jahres.
Unsere Forschung ist anwendungsorientiert und gleichzeitig wissenschaftlich fundiert. Erkenntnisse bereiten wir zielgruppengerecht auf, um den Wissenstransfer zu stärken und zur Weiterentwicklung von Praxis und Politik beizutragen.
Das DIE
Mit seinen Dienstleistungen unterstützt das Institut die Professionalisierung des Weiterbildungssystems und stärkt die Kompetenzen der Fachleute in der Praxis.
Die Aufgaben des Instituts werden in zwei Bereichen erbracht:
Alle Abteilungen arbeiten eng zusammen. Die Forschungsarbeiten des Instituts verbinden Problemorientierung und Anwendungsrelevanz mit wissenschaftlicher Solidität. Der Infrastrukturbericht unterstützt die interdisziplinäre Forschung zum Lebenslangen Lernen, indem er Forschungsdaten zur Nachnutzung für die Erwachsenenbildungs-Community bereitstellt (z. B. zur VHS-Statistik und dem Digitalen Programmarchiv): er leistet Wissenstransfer in Form von Publikationen und Internetportalen, die zur Vernetzung mit Wissenschaft und Praxis der Erwachsenenbildung beitragen.
Als Teil der Leibniz-Gemeinschaft verfolgt das DIE die gemeinsame Mission: Wissenschaft zum Nutzen und Wohl der Menschen – theoria cum praxi. Die Qualität unserer Arbeit wird regelmäßig im Rahmen der Leibniz-Evaluierung überprüft.
Das DIE ist eng vernetzt mit anderen Leibniz-Instituten, etwa im Leibniz-Forschungsnetzwerk „Bildungspotenziale“ (LERN), im Strategieforum „Open Science“ und in Arbeitskreisen, beispielsweise zu den Themen Europa, Internationalisierung oder Wissenstransfer. Ziel ist es, durch interdisziplinäre Zusammenarbeit Bildung über die Lebensspanne hinweg evidenzbasiert zu gestalten und offene Forschung weiterzuentwickeln.
LERN hat sich zu einem wichtigen Ansprechpartner für Bildungspolitik und -administration etabliert. Es organisiert unter anderem ein jährliches Forum zu aktuellen Herausforderungen im Bildungswesen. Die Forschenden gehen der Frage nach, wie die Potenziale von Bildung und für Bildung besser nutzbar gemacht werden können und wollen auf individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene Ansatzpunkte für tragfähige Konzepte und erfolgversprechende Reformen finden.
Das Strategieforum unterstützt die Leibniz-Gemeinschaft bei der strategischen Weiterentwicklung offener Forschung. Ziel ist es, Open Science als Teil guter wissenschaftlicher Praxis zu verankern und eine Kultur der Offenheit angesichts des digitalen Wandels zu etablieren.
Der Sinn und das Kennzeichen echter Wissenschaft besteht nach meiner Meinung in den nützlichen Erfindungen, die man daraus herleiten kann.
Wissenschaftliche Exzellenz lebt vom Austausch, von Kooperation und von (weltweitem) Wettbewerb. Deshalb knüpft und vertieft das DIE Kooperationen – mit Universitäten, mit Leibniz-Instituten, innerhalb von Forschungs- und Infrastrukturverbünden oder Verbänden der Weiterbildungspraxis.
Wir sind der Meinung: relevante Forschung lässt sich am besten im Verbund mit Partnern erfolgreich realisieren. Deshalb arbeiten wir in unseren Forschungsprojekten fachübergreifend und über Bildungsbereiche hinweg mit zahlreichen Institutionen zusammen.
Die wissenschaftlichen Kooperationen weiten wir kontinuierlich und strategisch aus. Mit den Universitäten Tübingen, Köln, Bonn, Duisburg-Essen sind wir personell und wissenschaftlich eng verbunden; mit der FernUniversität in Hagen verbinden uns zwei Kooperationsprofessuren, die des Wissenschaftlichen Direktors Prof. Dr. Hannes Schröter und von Abteilungsleiter Prof. Dr. Andreas Martin. Mit zahlreichen weiteren Universitäten und Hochschulen arbeiten wir bundesweit zusammen.
Das DIE hat sich zum Ziel gesetzt, die Internationalisierung von Forschung, Wissenstransfer und Forschungsinfrastrukturen auszuweiten. Das Institut engagiert sich in strategischen Verbünden und Netzwerken in Europa, aber beispielsweise auch mit Partnern in Kanada oder in internationalen Forschungsnetzwerken, wie EAEA, ASEM LLL Hub, EARLI oder WERA),
Seit 2019 ist Bonn der Sitz der European Society for Research on the Education of Adults (ESREA), der europäischen Forschungsgesellschaft zur Förderung und Verbreitung empirischer und historischer Forschung in der Erwachsenen- und Weiterbildung; Susanne Lattke (DIE) ist die aktuelle Geschäftsführerin.
Die Kooperationsverträge mit (außer-)europäischen Partnern machen das DIE international sichtbar, fördern Forschungsleistungen und schaffen gute Grundlagen für gemeinsame Publikationen und Projektanträge.
Wir entwickeln unsere Internationalisierungsstrategie kontinuierlich weiter – mit dem Ziel, wissenschaftliche Ergebnisse, Dateninfrastrukturen und Konzepte für ein internationales Fachpublikum sichtbar zu machen und globale Bildungsentwicklungen aktiv mitzugestalten.
Wir bieten auch Gastaufenthalte für Studierende, Nachwuchswissenschaftler sowie erfahrene Wissenschaftlerinnen im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen – sprechen Sie uns an.