2018 – Der Sondertatbestand greift: Das DIE hat in einem wettbewerblichen Verfahren der Leibniz-Gemeinschaft zusätzliche Stellen für die Weiterentwicklung seines Forschungsprofils und seiner Dienstleistungsaufgaben eingeworben. Im Mittelpunkt steht ab Herbst 2017 die Einrichtung von vier Nachwuchsgruppen mit je zwei Doktorandenstellen, die sich auf die Erprobung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Praxis konzentrieren sollen.
Der bewilligte „kleine strategische Sondertatbestand“, der die vorhandenen 49 institutionellen Stellen um 16,5 erhöht, verbessert das Potenzial des DIE erheblich. Hintergrund sind die in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Erwartungen an die Forschung, neues Wissen schnell und wirksam an Politik und Praxis zu vermitteln. Das gilt insbesondere für Institute der Leibniz-Gemeinschaft, die sich dem Ziel verpflichtet haben, „Wissenschaft zum Wohle der Gesellschaft“ zu betreiben.
„DIE-Zeitschrift für Erwachsenenbildung“ erhält einen Relaunch und erscheint seit 2018 als „weiter bilden“ mit verändertem Layout, neuer inhaltlicher Struktur und einem erweiterten Adressatenkreis. Zudem engagierten sich die Mitarbeitenden des Publikationsteams in der Entwicklung einer Leibniz-Open-Access-Strategie. Das DIE setzt sich, teils im Verbund mit anderen Einrichtungen der Bildungsforschung, für die Verankerung von Open Educational Resources im Weiterbildungsbereich ein. Der interne Wissenstransfer wird durch die Umgestaltung der Bibliothek verbessert.
2017 – Das DIE stärkt und erweitert die Infrastrukturen für Forschung, Politik und Praxis. Damit entwickeln die Verantwortlichen das Angebot für Forschungsinfrastrukturen nach internationalen Standards weiter und stärken die Dienstleistungen für Forschung, Politik und Praxis der Erwachsenenbildung.
Die Abteilung „Wissenstransfer“ bietet Dienstleistungen, die forschungsbasiertes Wissen in Form von Publikationen und einem Lehrkräfteportal für alle Agierende der Erwachsenenbildung nutzbar machen. Zudem ist das bekannte Instrument zur Feststellung von Kompetenzen, der ProfilPASS, hier angegliedert. In der neu gegründeten Abteilung „Forschungsinfrastrukturen“ fasst das Institut seine bewährten Infrastrukturen wie die Volkshochschul- und Verbundstatistik, das VHS-Programmarchiv und die DIE-Bibliothek zusammen. Ergänzt werden diese Serviceleistungen künftig um die Sammlung, Aufbereitung und Bereitstellung von internen und externen Forschungsdaten.
2016 – Das Institut wird mit gutem Ergebnis evaluiert: Im Juli bescheinigt die Leibniz-Gemeinschaft dem DIE eine positive Entwicklung und empfiehlt eine Förderung des Instituts für weitere sieben Jahre. Sie sieht sehr gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung.
2015 – Relaunch der DIE-Website im Responsive Design im Frühjahr 2015.
2015 – Zur selben Zeit erhält die peer-reviewte wissenschaftliche Fachzeitschrift: „REPORT. Zeitschrift für Weiterbildungsforschung“ eine neue Verlagsheimat, den Wissenschaftsverlag Springer VS. Unter dem neuen Titel „Zeitschrift für Weitberbildungsforschung“ (ZfW) wird sie künftig als Open-Access-Journal auf dem Portal SpringerLink kostenfrei verfügbar sein. Mit einem international besetzten Beirat von zwölf renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird zudem die internationale Sichtbarkeit und Reputation der Publikation erhöht.
2015 – wb-web: Im Dezember geht das Portal für Lehrende in der Erwachsenen- und Weiterbildung online. Das von der Bertelsmann Stiftung und dem DIE entwickelte Portal wird ab März 2016 ausschließlich vom DIE betrieben und weiterentwickelt.
2014 bis 2017 – Prof. Dr. Esther Winther leitet in einem Dreier-Gremium als Wissenschaftliche Direktorin das DIE, gemeinsam mit Prof. Dr. Josef Schrader, Wissenschaftlicher Direktor, und Bettina Pröger, Kaufmännische Direktorin.
2013 – Ernennung von Bettina Pröger zur Kaufmännischen Direktorin des DIE.
2013 – Im gleichen Jahr startet das DIE einen Prozess zur Strategienentwicklung: Für den inhaltlichen und thematischen Neuzuschnitt der vier Forschungsprogramme orientiert sich das DIE nun an einem Modell von Weiterbildung als Mehrebenensystem, das Handlungsebenen von der Lehr-/Lernsituation bis hin zur nationalen und internationalen politischen Steuerung unterscheidet. Unsere wissenschaftlichen Mitarbeitenden forschen nun in folgenden Programmen:
- Systeme und Politik
- Organisation und Management
- Programme und Beteiligung
- Lehren, Lernen, Beraten
2012 – Ernennung von Prof. Dr. Josef Schrader zum Wissenschaftlichen Direktor des DIE.
2011 – Verabschiedung von Prof. Dr. Dr. h. c. Ekkehard Nuissl von Rein (Wissenschaftlicher Direktor des DIE von 1991–2011)
2011 – Erfolgreiche Evaluierung des DIE durch die Leibniz-Gemeinschaft.