Publikation
DIY – Do It Yourself
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DIY – Do It Yourself
DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung
10/2014
Bielefeld
Abstract
Zum Themenschwerpunkt »DIY – Do It Yourself« Ob Stricken, Fotografieren oder Brot backen: Selbermachen ist angesagt. Gelernt wird es nicht nur in der Erwachsenenbildung, sondern auch mithilfe von Ratgeberliteratur oder über Youtube. Dieses handwerkliche Lernen erfolgt bisher unbeachtet von der erwachsenenpädagogischen Diskussion – zu Unrecht. In diesem Heft gehen wir verschiedenen Fragen nach: Wer lernt was und an welchem Ort? Wie viel Anleitung benötigt und verträgt Selbermachen? Bestätigt oder durchbricht die Nutzung der Angebote durch Männer und Frauen Geschlechterstereotype? Gibt es eine Didaktik des Handwerks, die abseits der institutionalisierten Erwachsenenbildung gedeiht?
Inhalt
Verena Kuni
Stichwort: »DIY – Do It Yourself« 4/2014, S. 20–21
Stichwort: »DIY – Do It Yourself« 4/2014, S. 20–21
Wolfgang M. Heckl; Dr. Peter Brandt
»Reparieren ist ein Ausweg aus der erlernten Hilflosigkeit!« 4/2014, S. 22–25
Beruflich Museumsdirektor, privat Reparateur: Ein Gespräch mit Wolfgang M. Heckl
»Reparieren ist ein Ausweg aus der erlernten Hilflosigkeit!« 4/2014, S. 22–25
Beruflich Museumsdirektor, privat Reparateur: Ein Gespräch mit Wolfgang M. Heckl
Prof. Dr. Nicole Hoffmann
Zwischen Können, Wissen und Lernen 4/2014, S. 26–28
»Do It Yourself« in der Ratgeberliteratur
Zwischen Können, Wissen und Lernen 4/2014, S. 26–28
»Do It Yourself« in der Ratgeberliteratur
Mit der DIY-Ratgeberliteratur scheint sich ein weites Feld der Autodidaktik zu eröffnen, doch spielen explizite Bezüge auf »Lernen« kaum eine Rolle. Vor dem Hintergrund einer komplexen Konstellation der zeittypischen Produktion von Wissen und Werten ist das Repertoire der Erwachsenenbildung dabei geeignet, die postulierte Leistung der DIY-Ratgeber kritisch in den Blick zu nehmen, aber auch Dimensionen wie Handlungsbezug, Leiblichkeit oder Emotion beim lernenden Selbst (wieder) zu entdecken.
Prof. Dr. Steffi Robak; Prof. Dr. Wiltrud Gieseke
»Schmuddelkind« kulturelle Bildung? 4/2014, S. 29–31
Selbsttätig-kreative Bereiche in der organisierten Erwachsenenbildung
»Schmuddelkind« kulturelle Bildung? 4/2014, S. 29–31
Selbsttätig-kreative Bereiche in der organisierten Erwachsenenbildung
Der Beitrag beleuchtet, wie sich die Nachfrage des selbsttätig-kreativen Bereichs der kulturellen Erwach¬senenbildung entwickelt, von wem sie getragen wird und durch welche Entwicklungen die Inhalte eine neue Bedeutung bekommen. Dabei stellen die Autorinnen insbesondere die Frage, welche Rolle die Kategorie Gender für selbsttätig-kreative Angebote spielt und entwickeln Hypothesen zur Erklärung des dominanten Frauenanteils.
Tine Nowak; Petra Grell
Handmade 2.0 4/2014, S. 33–35
Lernort Internet
Handmade 2.0 4/2014, S. 33–35
Lernort Internet
Das Internet wird zunehmend als Lernort genutzt. Insbesondere für jüngere Generationen ist es selbstverständlich, zur Informationsbeschaffung ins Netz zu gehen. Dort finden sich Ratgeberplattformen, Blogs und Video-Anleitungen. Selbstgemacht ist dabei nicht nur der Gegenstand, sondern auch der gestaltete Vermittlungsprozess. Die Autorinnen gehen der Frage nach, wie die institutionalisierte Erwachsenenbildung auf den fortschreitenden Trend reagieren soll und welchen Beitrag sie dazu leisten könnte.
Lea Bergmeister
»Kreativität braucht Freiheit« 4/2014, S. 40–42
Über die Anleitung zum Selbermachen. Ein Gespräch mit drei Lehrkräften der Erwachsenenbildung
»Kreativität braucht Freiheit« 4/2014, S. 40–42
Über die Anleitung zum Selbermachen. Ein Gespräch mit drei Lehrkräften der Erwachsenenbildung
PD Dr. phil. Marion Fleige; Prof. Dr. Dieter Gnahs
Qualität und Zielgruppe 4/2014, S. 43–45
»Qualitätsmanagement« in neuen Zielgruppenangeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung
Qualität und Zielgruppe 4/2014, S. 43–45
»Qualitätsmanagement« in neuen Zielgruppenangeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung
Die Beitrag verfolgt am Beispiel des Projekts KOSMOS die Fragen, welche Bedeutung Qualität in der wissen¬schaftlichen Weiterbildung, hat wel¬chen Anforderungen sich das Quali-tätsmanagement gegenüber sieht und welche Optionen für die Weiterentwick¬lung im Projekt bestehen. Der Fokus liegt dabei auf neuen Angeboten für »nicht-traditionale« Zielgruppen.
Gabriele Haar
Inklusion in der Einrichtung umsetzen 4/2014, S. 46–48
Erfahrungen im Kontext Qualitätsmanagement
Inklusion in der Einrichtung umsetzen 4/2014, S. 46–48
Erfahrungen im Kontext Qualitätsmanagement
Der Ansatz der VHS Osterholz-Scharmbeck, Inklusion in Volkshochschulen durch ein Qualitätsmanagement voranzutreiben, steht im Fokus dieses Beitrags. Dafür müssen Bedürfnis- und Bedarfserschließung erweitert, Raummanagement verändert, Didaktik und Methodik weiterentwickelt und die Kundenkommunikation angepasst werden.