Publikation
FamilienBildung
wbv
FamilienBildung
DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung
1/2017
Bielefeld
Abstract
Familienbildung ist mit ihrer »doppelten Verankerung« in Sozialer Arbeit und Erwachsenenbildung in einem Spannungsfeld zwischen Fürsorge und emanzipatorischer Bildung angesiedelt. Das Heft beleuchtet dieses Spannungsfeld und betrachtet die Bedingungen und die verschiedenen Herausforderungen für die Familienbildung aus erwachsenenpädagogischer Perspektive.
Inhalt
Melanie Mengel
Stichwort: »FamilienBildung« 1/2017, S. 18–19
Stichwort: »FamilienBildung« 1/2017, S. 18–19
Jan Rohwerder; Dieter Thomä
»Familie ist ein ungeheures Abenteuer« 1/2017, S. 20–22
Im Gespräch mit dem Philosophen Dieter Thomä zu Familie
»Familie ist ein ungeheures Abenteuer« 1/2017, S. 20–22
Im Gespräch mit dem Philosophen Dieter Thomä zu Familie
Dr. Carola Iller
Prävention oder emanzipatorische Bildung? 1/2017, S. 24–27
Familienbildung zwischen Erwachsenenbildung und Sozialer Arbeit
Prävention oder emanzipatorische Bildung? 1/2017, S. 24–27
Familienbildung zwischen Erwachsenenbildung und Sozialer Arbeit
Familienbildung ist im Spannungsfeld von Erwachsenenbildung und Sozialer Arbeit angesiedelt. In diesem Beitrag werden die daraus erwachsenden Konfliktfelder nachgezeichnet, aber auch Möglichkeiten der gegenseitigen Ergänzung der beiden Bereiche zu einem aufeinander abgestimmten System der Familienarbeit aufgezeigt.
Heiner Barz
Elterntraining oder Beziehungscoaching? 1/2017, S. 28–30
Anforderungen an die Familienbildung heute
Elterntraining oder Beziehungscoaching? 1/2017, S. 28–30
Anforderungen an die Familienbildung heute
Die Anforderung der Optimierung des eigenen Lebens betrifft auch die Familie – und damit die Familienbildung. Doch statt den Optimierungswahn zu unterstützen, sollte Familienbildung, so der Autor in seinem hier dokumentierten Vortrag anlässlich des Festakts 60 Jahre Katholische Familienbildungsstätte Bonn, Freiräume für Begegnung und Beziehung schaffen und eine Art »Gelassenheitskompetenz« vermittteln.
Astrid Gilles-Bacciu
Ungewöhnlich erfolgreich 1/2017, S. 31–33
Eltern-Kind-Kurse in Einrichtungen der Erwachsenen- und Familienbildung
Ungewöhnlich erfolgreich 1/2017, S. 31–33
Eltern-Kind-Kurse in Einrichtungen der Erwachsenen- und Familienbildung
Eltern-Kind-Kurse gehören zu den am häufigsten angebotenen Kursen in der Familienbildung. Als Mehr-Generationen-Experiment der Bildung und des lebenslangen Lernens haben sie sich in der Erwachsenen- und Familienbildung bewährt und können als Gegengewicht zur »Expertisierung der frühen Kindheit« gesehen werden.
Prof. Dr. Veronika Fischer
Familienbildung im Migrationskontext 1/2017, S. 34–37
Diversität anerkennen – Weiterbildungsteilhabe erhöhen
Familienbildung im Migrationskontext 1/2017, S. 34–37
Diversität anerkennen – Weiterbildungsteilhabe erhöhen
Ein Drittel aller Familien in Deutschland gelten als Familien mit Migrationshintergrund – ein großes Bildungspotential auch für die Familienbildung. Die Autorin weist auf die erhöhten Risikolagen dieser heterogenen Gruppe hin, warnt aber vor einer Etikettierung als »Zielgruppe mit besonderen Lebenslagen«. Sie zeigt Beispiele erfolgreicher Angebote auf und plädiert für eine interkulturelle Öffnung von Bildungsinstitutionen.
Prof. Dr. Bernhard Schmidt-Hertha
Familie als Lernort von Erwachsenen 1/2017, S. 38–41
Überlegungen zur intergenerationellen Aneignung von Kompetenzen am Beispiel Medienkompetenz
Familie als Lernort von Erwachsenen 1/2017, S. 38–41
Überlegungen zur intergenerationellen Aneignung von Kompetenzen am Beispiel Medienkompetenz
Familie ist ein Lernort mit besonderen Eigenschaften. Lernprozesse gibt es dort aber nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei erwachsenen Familienmitgliedern. Diese Lernprozesse der älteren Generationen werden unter Rückgriff auf die qualitative IgelMedia-Studie am Beispiel des Medienkompetenzerwerbs analysiert. In Bezug auf die Erwachsenenbildung kommt der Autor zu dem Schluss, dass diese innerfamiliären Lernprozesse Beachtung finden und nicht nur die Vermittlung neuen Wissens, sondern auch die Einordnung bereits erworbener Kenntnisse, die Erkundung der innerfamiliären Wissensressourcen und der Erwerb von Strategien zur Gestaltung innerfamiliärer Lernprozesse in Angeboten thematisiert werden sollten.