Projekt
NEWz
Nicht-monetäre Erträge der Weiterbildung: zivilgesellschaftliche Partizipation
Fragestellung
Das Projekt NEWz verfolgt drei zentrale Fragestellungen:
Führt Weiterbildung zu einer höheren (individuellen) Bereitschaft für zivilgesellschaftliche Partizipation?
Führt eine Verstetigung von Bildungsketten mittels Weiterbildungsbeteiligung zu zivilgesellschaftlicher Partizipation sowie zu einer besseren sozialen Integration?
Kann Weiterbildung die (gesellschaftliche) Partizipationskultur fördern?
Projektziel
Das übergeordnete Ziel innerhalb des Projektes ist es, Aussagen mit möglichst hoher Generalisierbarkeit zu den Wirkungszusammenhängen zwischen Weiterbildung und zivilgesellschaftlicher Partizipation zu erzeugen. Zivilgesellschaftliche Partizipation, also die Teilhabe an kulturellen, sozialen und politischen Aktivitäten ist für den Einzelnen, aber auch für die Funktionsweise demokratischer Gesellschaften eine wichtige Voraussetzung.
Das Projekt betrachtet dabei unter anderem den Einfluss der Form von Weiterbildung (formal, non-formal oder informell) sowie des Angebots von Weiterbildung auf zivilgesellschaftliche Partizipation.
Erreicht wird dieses übergeordnete Ziel durch
- eine Variation verschiedener Methoden (z.B. dynamische Panelmodelle sowie dynamische Strukturgleichungsmodelle, Matchingmodelle)
- die Analyse verschiedener Forschungsdatensätze
- eine differenzierte Betrachtung von individuellen und gesellschaftlichen/systemischen Zusammenhängen.
Besondere Gewichtung und Berücksichtigung erhalten die theoretischen Konzepte der gesellschaftlichen Partizipation (Putnam, 2002) und der Selektivitätsprozesse in der Weiterbildung.
Beteiligte Personen
Beteiligte Institutionen
- Georg-August-Universität Göttingen
- Georg-August-Universität Göttingen - Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI)
- Leibniz Universität Hannover - Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. i.L.
- Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) - System und Politik
Förderer
Kooperationspartner
- Eberhard Karls Universität Tübingen