Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Der Text von Eduard Weitsch (1883-1951) ist eine praxisbezogene Darstellung der Aufgabenstellungen eines (Heim-)Volkshochschullehrers. Zudem klärt er unklare Laufbahn- und Besoldungsfragen.
Die Erwachsenenbildungsbewegung des Chautauqua-Movements in den USA entwickelte sich um 1874 aus den methodistischen Summer-Schools. In achtwöchigen Sommerkursen sollten Inhalte der allgemeinen und religiösen Bildung vermittelt werden. In ihren Angeboten kombinierten sie unterhaltende mit bildenden Elementen.
Die Pädagogische Arbeitsstelle des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (PAS/DVV) wurde Ende 1957 gegründet. Hauptaufgabe war die systematische Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter der Volkshochschulen. Sie veranstalteten „Einführungsveranstaltungen“, die auch „Falkenstein-Seminare“ genannt wurden. Eine prägende Figur war Hans Tietgens. Die Seminare waren vor allem auf ein Selbststudium ausgelegt und fanden von 1959-1967 statt. Die PAS war der Vorgänger des „Deutschen Institut für Erwachsenenbi…
Die Heimvolkshochschule Falkenstein wurde 1961 in der Nähe von Frankfurt am Main gegründet. Entscheidende Wegbereiter waren Reinhard Wilke und Gerd Kadelbach. Die Trägerschaft wechselte mehrfach. Ihre Hauptaufgabe in der Erwachsenenbildung war die Fortbildung von Lehrenden. Sie war Austragungsort der Einführungsseminare der PAS/DVV und zudem fanden dort mehr als zwanzig internationale Fachtagungen statt. Das Institut wurde 2001 geschlossen.
Fritz Laack (1900-1990) war ein führender Repräsentant der deutschen Erwachsenenbildung des 20. Jahrhunderts. Er bekleidete dabei verschiedene Ämter. Zum Beispiel war er Geschäftsführer der neu gegründeten „Deutschen Schule für Volksforschung und Erwachsenenbildung“, und Mitherausgeber der Zeitschrift „Freie Volksbildung“ Er verfasste Grundlagenwerke zur Geschichte der Erwachsenenbildung, insbesondere zur Heimvolksschule und zur Deutschen Schule für Volksforschung und Erwachsenenbildung.
Die Heimvolkshochschulen (HVHS) sind vor allem in Niedersachsen eine wichtige Säule der Erwachsenenbildung. Dennoch wird ihnen seitens der Bildungsforschung und -politik nicht immer die dementsprechende Aufmerksamkeit zuteil, befand der Niedersächsische Landesverband der HVHS. Aus diesem Grund gab er eine Studie zu Profil, Bildungsverständnis und Entwicklungsperspektiven der HVHS bei der ArtSet® Forschung Bildung Beratung GmbH in Auftrag. Die Ergebnisse der Studie liegen nunmehr vor und werden …
Das Frontier-College wurde 1899 in Kanada von dem presbytanischen Pfarrer Alfred Fitzpatrick begründet. Das Ziel war es, aus den Immigranten und anderen benachteiligten Gruppen mit schlechten Sprachkenntnissen in den abgelegenen Arbeitsorten gute Kanadier zu machen. Es setze auf das Konzept des Arbeiter-Lehrers.
Anna Siemsen beschäftigte sich mit einem arbeitsbezogenen Bildungsbegriff und der doppelten Herausforderung der Frauenbildung als hauswirtschaftliche und berufsbildende Aufgabenstellung. Zwischen 1923 und 1933 war sie in vielfältigen Zusammenhängen der Erwachsenenbildung einbezogen. Ihr bedeutendster Artikel zur Erwachsenenbildung „Extensive und intensive Bildung“, indem sie ihre sozialistische Position im Richtungsstreit darlegte, erschien in der Zeitschrift „Sozialistische Bildung“ (1929).
Kopf oder Zahl – was zählt? Die Bildungspolitik verlangt nach quantitativ-empirischen Grundlagen. In den Erziehungswissenschaften hat die quantitativ-empirische Forschung an Bedeutung gewonnen. In der Praxis spielen quantitative Daten und Benchmarks eine immer wichtigere Rolle bei der Positionierung und Steuerung von Einrichtungen und Angeboten. Wie weit trägt diese sog. Evidenzbasierung? Es geht schließlich um die „Köpfe“, welche die Zahlen abbilden sollen. Die Beiträge des Themenschwerpunkts …