Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
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Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Lernforschung - ein Rückblick Die Geschichte der empirischen Erforschung des Lernens Erwachsener lässt sich bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückverfolgen. In diesem Beitrag werden einige interpretative Lehr-Lernforschungen der Erwachsenenpädagogik in Erinnerung gerufen. Es entsteht der Eindruck, dass das disziplinäre Gedächtnis der Wissenschaft der Erwachsenenbildung unterentwickelt ist, da viele aufschlussreiche ältere Untersuchungen in Vergessenheit geraten zu sein scheine…
Aktuell wird immer wieder der Rückzug des Staates aus der öffentlichen Verantwortung für Erwachsenenbildung beklagt. In den "Rückblicken" wird nachgezeichnet, wie sich die Wahrnehmung öffentlicher Verantwortung im Spiegel unterschiedlicher politischer Leitlinien und eines sich wandelnden öfffentlichen Interesses an Weiterbildung in den letzten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts verändert hat.
In dem Beitrag werden zwei mündlich erzählte Lebensgeschichten von Protagonisten der hessischen Erwachsenenbildung nach 1945 auf dem Hintergrund von zwei erkenntnisleitenden Fragestellungen vorgestellt: 1) wie aus der Sicht der qualitativen Bildungsforschung demokratisch-staatsbürgerliches Handeln von Erwachsenenpädagogen identifiziert werden kann, und 2) wie mit Hilfe biographischer Quellen die aktive Seite dieses Tuns besser in den Blick kommt. Zum Abschluss ¤werden die beiden Lebensgesc…
Der Beitrag vermittelt Einblicke in den gesellschaftlichen Stellenwert betrieblicher Weiterbildung und über die Theoriediskussion zu diesem Aspekt der Erwachsenenbildung in der freien Volksbildung während der Weimarer Republik.
Die vom DIE eingesetzte Projektgruppe benennt für die Forschungsfelder der Erwachsenenbildung den historischen Kontext, die historischen Quellen, den historischen Forschungsstand. Sie benennt zukünftige Aufgaben und gibt Empfehlungen für das DIE, Verbände und Einrichtungen der EB, für die Wissenschaftsdisziplin und Drittmittelgeber.
Der Report 31 will auf einige Forschungslücken zum Umgang mit der Geschichte in der Erwachsenenbildung hinweisen. Thematisiert werden so unter anderem Fragen zur Notwendigkeit eines Rekurses auf die philosophische Tradition, zum Beitrag der Frauen in der Geschichte der Erwachsenenbildung, Probleme und Zuzgänge einer historisch-vergleichenden Erwachsenenbildungsforschung. Außerdem wird die erwachsenenpädagogische Theoriebildung nach 1945 in den Blick genommen sowie der Fortgang des ost-westdeuts…
In zehn Beiträgen gehen die Autor/inn/en der Wirkungsgeschichte der Volkshochschulen in Ost und West nach.
Die Historiographie der Erwachsenenbildung zeichnet bis heute ein nahezu einheitlich optimistisches Bild von Aufklärung. Die Subjekte werden dabei zu lernwilligen und bildungsfähigen Menschen erklärt, die dank der Fortschritte im Aufklärungsprozess zu mündigen Bürgern reifen. Individualgeschichtliche Quellenbelege, wie sie mit dem „Magazin zur Erfahrungsselenkunde“ (1783-1793) vorliegen, werden dabei nicht berücksichtigt. Karl Philipp Moritz als Herausgeber des Periodikums für „Gelehrte und Ung…
In einem Rückblick wird die Geschichte der Alphabetisierungsdiskussion als eine in den 1970er Jahren beginnende, stark durch internationale Organisationen geprägte Debatte nachgezeichnet. Dabei wird die Dringlichkeit des Themas zunächst anhand internationaler Zahlen zur Verbreitung von Analphabetismus aufgezeigt. Der Autor sieht heutige Fragen und Themen bereits in den 1980er und 1990er Jahren vorgezeichnet und weist im Blick auf den aktuellen Förderschwerpunkt des Bundes darauf hin, dass das R…
Geschlecht als soziale Konstruktion zu verstehen, gilt in der aktuellen Frauen- und Geschlechterforschung als nicht mehr hintergehbarer Ausgangspunkt. Die Autorin stellt die Frage, wie die Männerforschung ihrerseits „Geschlecht“ konstruiert und ob sie eine „kritische“ Forschung ist in dem Sinne, dass sie sowohl Gesellschaftskritik als auch Selbstreflexion betreibt. Indem sie die Position von Robert W. Connell referiert, plädiert die Autorin für eine geschlechtskooperative Forschung, die die Ank…