Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Der vorliegende Beitrag stellt die gut 2.500 Jahre alten Wurzeln eines Konzepts lebenslangen (religiösen) Lernens vor, das im Buch Deuteronomium der hebräischen Bibel entfaltet ist. Lernen wird dort als existenzieller Selbstvollzug des Gottesvolkes verstanden, das nicht nur Ethik, sondern auch Geschichte und Verfassungslehre umfasst. Im Blick auf die erfolgreiche Wirkungsgeschichte dieser Lernverpflichtung des Gottesvolkes im Judentum lotet der Autor Perspektiven für eine christliche Rezeption …
Interesse und Lernen Der Beitrag thematisiert die Bedeutung der Person-Gegenstand-Konzeption des Interesses für die Forschung und Praxis der Erwachsenenbildung. Die theoretische Vorstellung, dass sich aus Person-Gegenstands-Relationen selbstintentionale, epistemische und gefühlsbezogene Beziehungen zu Gegenständen und Handlungen herausbilden, macht die Theorie für die Erziehungswissenschaft interessant. Interesse wird als Bedingung, Ergebnis und Ziel von Bildungsprozessen analysiert. Auszug…
Dieser Beitrag verbindet didaktische mit genderhaltigen Überlegungen und skizziert Schwerpunkte der jeweiligen Diskurse. Er setzt den Konstruktionscharakter von Gender ein, um eine konstruktivistisch orientierte Didaktik beim Wort zu nehmen. Mit den Erfahrungen aus einer Modellveranstaltung werden beispielhaft didaktische Schritte vorgestellt, die dem speziellen Bezug zwischen Gender und Gesundheit gerecht werden können. Auf diesem Wege werden der aktuell diskutierten, allgemeinen Fragen n…
Die in diesem Beitrag vorgestellte subjektwissenschaftliche Theorieperspektive thematisiert Lernhandlungen vom Standpunkt des Lernsubjekts. Lernen wird dabei nicht als eine abhängige Variable von Lehre gefasst, sondern als subjektiv begründetes Handeln, das auf Interessen, Bedürfnissen und Befindlichkeiten basiert, die Lernende vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Bedeutungskonstellationen entwickeln. Diese Sichtweise auf Lernen impliziert einen Perspektivwechsel: Lernhandeln ist weder herste…