Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Im Februar 2009 hatte ein bundesweiter Zusammenschluss von Trägern der Beratung und wissenschaftlichen Experten als »Nationales Forum Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung« (nfb) ein viel beachtetes Eckpunktepapier vorgelegt, das im vorliegenden Beitrag aus Sicht der Weiterbildungsforschung kommentiert wird. Insbesondere wird die Frage gestellt, ob damit zu rechnen sei, dass eine strukturelle Verbesserung der Weiterbildungsberatung zu einer Erhöhung der Bildungsbeteiligung führen würde. …
Laut leo-Studie (2010) erreichen 7,5 Mio Personen in Deutschland nicht einen bestimmten Mindeststandard der schriftsprachlichen Kompetenz und werden daher als „funktionale Analphabeten“ eingestuft. Das Sozial- und Bildungsprofil dieses großen Personenkreises unterscheidet sich von dem der kleinen Teilgruppe, auf die sich bisherige Studien zum Analphabetismus meist stützen, nämliche die Teilnehmenden an Alphabetisierungskursen. Während diese größtenteils eine Sonder-bzw. Förderschule besucht hab…
Der Beitrag fragt aus Sicht der pädagogischen Biografieforschung nach der Bedeutung von Übergängen im Bildungssystem. Übergänge bewirken vor allem zunächst Verunsicherungen, Klärung der eigenen Basis, Entwicklung von neuen Perspektiven, Annehmen oder Verändern der neuen Situation, Freisetzen von Energie und Aktivitäten zur Bewältigung von Veränderungen. Am Beispiel einer Interviewpassage zum Übergang vom Beruf in den Ruhestand (in der am Rande auch der Verlust von Familienangehörigen thematisie…
Positive Lernerfahrungen in Kindheit, Jugend und Beruf sind günstig für Bildungsprozesse im Alter. Aus gerontologischer Perspektive kann die Bedeutung der schulischen Bildung und der betrieblichen Qualifizierung für das Bildungsverhalten in der nachberuflichen Phase mit der Kontinuitätstheorie untersucht werden. Menschen, die positive Erinnerungen an ihre Schulzeit und berufliche Bildung haben, bilden sich eher im Alter weiter. Um den Stellenwert bildungsbiographischer Erfahrungen empirisch zu …
Jens Friebe und Melanie Jana-Tröller beschreiben die demografische Alterung als zentralen Trend der gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland. Anschließend skizzieren sie die Herausforderungen, die auf die lebensbegleitende Weiterbildung zukommen werden, für deren Bewältigung aber auf fortbestehende Lernpotentiale im Alter zurückgegriffen werden kann. Auf diesen Grundlagen werden die Situationen der Weiterbildung in Betrieben, im Beruf und in der Nacherwerbsphase untersucht. Daraus ergebe…