Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
PIAAC zeigt die Defizite in den Grundkompetenzen der erwachsenen Bevölkerung auf. Um dieses Problem, das auch den Arbeitsmarkt betrifft, zu bewältigen, plädiert die Autorin für die Einrichtung eines Bundesamts zur Grundbildungssicherung. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Arbeitssuchende sowie prekär Beschäftigte erhalten dort die Chance, vom Bund finanzierte Weiterbildungskurse zu besuchen.
Ausgehend von der Annahme, dass die Befunde der PIAAC-Studie Anstöße für die Entwicklung bedarfsgerechter Fördermöglichkeiten bieten können, zeigt der Autor auf, an welchen Stellen im Bereich der Grundbildung Nachbesserungsbedarf besteht. Gleichzeitig warnt er vor einer inhaltlichen Verengung der Erwachsenenbildung zugunsten kompetenz- und outcomeorientierter Angebotsformate.
Die Autorinnen geben einen Überblick über die zentralen Ergebnisse von PIAAC mit dem Fokus auf Deutschland. Neben den Befunden zu den erhobenen Alltagsfähigkeiten werden Erkenntnisse bezüglich des Einflusses von Faktoren wie Alter und Bildungsabschluss auf die Ausprägung der Kompetenzen vorgestellt.
Der Beitrag präsentiert erste Ergebnisse der CiLL-Studie, einer deutschen Erweiterungsstudie zu PIAAC. Mit demselben Instrumentarium wie PIAAC misst sie die Lesekompetenz, die alltagsmathematische Kompetenz und das technologiebasierte Problemlösen der 66-80-Jährigen, eine Altersgruppe, die bei PIAAC ausgeklammert wurde.
Im Fokus dieses Beitrags steht die Darstellung und Kommentierung der PIAAC-Studie in der deutschen Presselandschaft. Während diese im journalistischen und politischen Bereich unterschiedlich interpretiert wurden, sind sich die betroffenen Verbände und Interessensgruppen einig, dass vermehrt in die Erwachsenenbildung investiert werden muss.
Der Beitrag beschreibt ein Strukturmodell von Gesundheitskompetenz bestehend aus Basisfertigkeiten und weiterentwickelten Fertigkeiten, die sich wiederum auf eine perzeptiv-motivationale und eine handlungsorientierte Ebene beziehen. Im Unterschied zur health literacy ist das Modell vom klinischen Kontext abgelöst und als Lebenskompetenz für Gesundheit angelegt. Der Beitrag wirdmet sich auch der empirischen Überprüfung des Modells sowie der Frage, wie die Kompetenz erworben werden kann.
Statistisches Denken ist eine Kernkompetenz des mündigen Bürgers, der fähig ist, informiert über seine Gesundheit zu entscheiden. Zugleich unterminieren die mangelnde Fähigkeit im Umgang mit Statistiken sowie die intransparente Kommunikation von Risiken das Ideal des aufgeklärten Bürgers. Bildungsprogramme müssen daher grundlegende Konzepte im statistischen Denken vermitteln und den Bürger direkt sowie via Mediatoren mit jenen Werkzeugen ausstatten, die informierte Entscheidungen ermöglichen.
Es gibt anforderungs- und entwicklungsorientierte Verfahren der Kompetenzbilanzierung. Für erstere ist ein aus einer beruflichen Tätigkeit abgeleitetes Anforderungsprofil kennzeichnend und für letztere Selbstbeurteilungen. Das hier untersuchte Validierungsverfahren in der Erwachsenenbildung verbindet beide Orientierungen: Referenzrahmen sind klar definierte, anforderungsorientierte Kompetenzprofile, Basis ist eine Selbstbeurteilung. Die im Rahmen des Anerkennungsgesuchs zu verfassende Selbstbeu…