Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Sowohl Beschäftigungslosigkeit als auch Erwerbsarbeit selbst können Auslöser von persönlichen Krisen sein. Die Autoren diskutieren, welche Gründe es dafür gibt und inwiefern Weiterbildung helfen kann, solche Krisen zu bearbeiten.
Gute Weiterbildung fängt bei der Gestaltung von Lernangeboten an. Denn die pädagogische Qualität der Angebote ist aus Sicht der erwachsenen Lernenden der zentrale Qualitätsausweis eines Anbieters. Allerdings waren bisherige Ansätze, die Qualität der Weiterbildung zu erhöhen, fast ausschließlich auf die Ebene der Organisation beschränkt. Auch existiert in der Erwachsenenbildung derzeit kein übergreifendes Konzept für die Qualifizierung sowie die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften. Um diese Lüc…
Familie ist ein Lernort mit besonderen Eigenschaften. Lernprozesse gibt es dort aber nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei erwachsenen Familienmitgliedern. Diese Lernprozesse der älteren Generationen werden unter Rückgriff auf die qualitative IgelMedia-Studie am Beispiel des Medienkompetenzerwerbs analysiert. In Bezug auf die Erwachsenenbildung kommt der Autor zu dem Schluss, dass diese innerfamiliären Lernprozesse Beachtung finden und nicht nur die Vermittlung neuen Wissens, sondern auch…
"Die soziale Frage in Europa hat einen neuen Namen: Exklusion" (Kronauer 2002, S. 9). Es droht für wachsende Bevölkerungsgruppen ein Herausfallen aus dem gesellschaftlichen Zusammenhalt: Der Schutz vor sozialen Risiken, an vorderster Stelle Erwerbslosigkeit, Krankheit und Armut, wird zunehmend abgebaut; Kompensationsleistungen gegen fehlende Gerechtigkeit und Selektivität, wie z.B. Weiterbildungsmöglichkeiten werden eingeschränkt. Die negativen Flogen ökonomischer Entwicklung werden den Betrof…
Unter Rückgriff auf eigene Erfahrungen in der Biografiearbeit mit Menschen im höheren Lebensalter erläutert der Autor den Zusammenhang von Ambiguität, Ambiguitätstoleranz und Identität. Dabei diene auch die rückschauende Biografiearbeit nicht nur der Bilanzierung, sondern der Gegenwartsgestaltung und -bewältigung.
Die demografische Entwicklung in Deutschland wird dazu führen, dass die Gesellschaft in zehn Jahren mehr älteren Menschen als jüngeren gerecht werden muss. Vor diesem Hintergrund zeigt der Beitrag auf, in welcher Weise Einrichtungen der kommunalen Erwachsenenbildung gefordert sind, spezifische Angebote zu entwickeln, die unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen und -bedürfnisse einer sehr heterogene Altersgruppe berücksichtigen. Anhand von Beispielen aus der Volkshochschularbeit verdeutlicht di…