Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
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Die Bildungsstudie „Competencies in Later Life“ (CiLL) stellt erstmals Informationen zu den grundlegenden Kompetenzen im höheren Lebensalter zur Verfügung. Dabei werden zwei Forschungszugänge aufeinander bezogen. CiLL erweitert einerseits die OECD-Studie PIAAC für die Altersgruppe der 66- bis 80-jährigen Menschen und analysiert Zusammenhänge zwischen soziodemografischen Faktoren und den mit den PIAACInstrumenten erhobenen Basiskompetenzen. Mithilfe qualitativer Erhebungen werden andererseits s…
Die Studie „Benefits of Lifelong Learning“ (BeLL) wurde zwischen 2011 und 2014 in zehn Europäischen Ländern durchgeführt und am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) koordiniert. Sie wurde von der EU-Kommission im Lifelong-Learning-Programm („Studies and Comparative Research, KA1“) gefördert. Im Mai 2014 lagen die Ergebnisse vor. Sie zeigen: Allgemeine Erwachsenenbildung hat einen vielfältigen individuellen und sozialen Nutzen. Die Ergebn…
Erstmalig wurde in Deutschland am Beispiel eines Hamburger Stadtteils eine ethnographische Studie zur Literalität als soziale Praxis durchgeführt. Durch die Erfassung von Schriftsprache im öffentlichen Raum anhand von Fotodokumentationen, Spontaninterviews und Intensivinterviews zu Gebrauch und Bedeutung von geschriebener Sprache wurde eine Einschätzung von literalen Praktiken in einer Art Mikrokosmos möglich. Die Ergebnisse erweitern nicht nur die theoretischen Überlegungen der Alphabetisierun…
Welche Haltung nehmen Teilnehmerlnnen zu den von ihnen besuchten Bildungsveranstaltungen ein? Wie gestalten sie ihren Bildungsprozeß im Rahmen eines bestehenden Bildungsangebotes? Wo liegen die Beweggründe für den Abbruch der Kursteilnahme, und wie werden sie von den Betroffenen gedeutet? Diesen Fragen geht die qualitative Untersuchung auf der Basis themenzentrierter offener Interviews nach. Ausgewählt wurden Studienbegleitzirkel, die im Medienverbund des Funkkollegs "Literarische Moderne" vo…
Geschlecht als soziale Konstruktion zu verstehen, gilt in der aktuellen Frauen- und Geschlechterforschung als nicht mehr hintergehbarer Ausgangspunkt. Die Autorin stellt die Frage, wie die Männerforschung ihrerseits „Geschlecht“ konstruiert und ob sie eine „kritische“ Forschung ist in dem Sinne, dass sie sowohl Gesellschaftskritik als auch Selbstreflexion betreibt. Indem sie die Position von Robert W. Connell referiert, plädiert die Autorin für eine geschlechtskooperative Forschung, die die Ank…
Der 2024 veröffentlichte zweite Zyklus der PIAAC -Studie ermöglicht erstmals die Betrachtung der Kompetenzentwicklung über die Zeit hinweg. Das Ergebnis ist ernüchternd: Während nur zwei Länder Fortschritte bei den Lesekompetenzen verzeichnen, hat sich die Schere zwischen Leistungsstarken und Leistungsschwachen weiter geöffnet. Die Mitverfasserin der Studie stellt die Kernergebnisse vor und zeigt, wo die Erwachsenenbildung ansetzen muss.
Der Beitrag setzt sich kritisch mit PIAAC und seinen Zielen auseinander. Er untersucht, inwieweit PIAAC Hinweise auf ungenutztes Kompetenzpotential, Verbesserungsbedarfe im Kompetenzerwerb und der -vermittlung aufzeigt. Ebenso wird die theoretische und methodische Fundierung der Studie analysiert. Dabei werden Probleme und Mängel der PIAAC-Studie aufgedeckt und Lösungsvorschläge geboten.