Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Skript des Vortrags von Susanne Offenbartl, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE), den sie anlässlich der AUE-Jahrestagung im September 1999 gehalten hat. Die Wissensbestände verändern sich kontinuierlich und altern immer schneller. Gleichzeitig ist eine Individualisierung der Kommunikations- und Informationsbedarfe festzustellen. Das Internet wird den Erfordernissen beider Entwicklungen gerecht. Am Beispiel des Internet-Service des DIE und zwei wei…
Die Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung (LQW) beinhaltet die Anforderung, dass Bildungsorganisationen, die das Qualitätsmanagementsystem einführen, in ihrem Leitbild auch Aussagen zu ihren Werten treffen. Dabei kann ein bewusster Umgang mit den explizierten Werten zu einer reflexiven Qualitätsentwicklung beitragen. Im Rahmen des Artikels werden Leitbilder von LQW-Anwendern auf in ihnen genannten Werte hin untersucht und ausgewertet, ob sich ein gemeinsamer Wertekanon bei …
PIAAC zeigt die Defizite in den Grundkompetenzen der erwachsenen Bevölkerung auf. Um dieses Problem, das auch den Arbeitsmarkt betrifft, zu bewältigen, plädiert die Autorin für die Einrichtung eines Bundesamts zur Grundbildungssicherung. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Arbeitssuchende sowie prekär Beschäftigte erhalten dort die Chance, vom Bund finanzierte Weiterbildungskurse zu besuchen.
Der Autor präsentiert eine übersetzte Kurzfassung des Berichts »The social and personal benefits of learning: A summary of key research findings« des »Centre for Research on the Wider Benefits of Learning (WBL)«. Dabei werden die „wider benefits« der frühkindlichen Bildung sowie der Schul-, Hochschul- und Erwachsenenbildung beleuchtet. Die Spannweite positiver Bildungseffekte reicht von Verbrechensprävention bis hin zum verringerten Nikotinkonsum oder mehr Toleranz.
Was kann die Weiterbildungspraxis mit empirischen Daten über den Bereich der Weiterbildung praktisch anfangen? Der Autor, kaufmännischer Leiter eines Volkshochschul-Zweckverbandes, zeigt im Betrag das praktische Potenzial empirischer Bildungsforschung auf. Die erhobenen Daten dienen als Vergleichsgrößen für lokale Kennzahlen und können helfen, Entwicklungsfelder zu identifizieren und zu untermauern. Er erläutert dies an den Beispielen des Milieumarketings und der Kursleiterqualifizierungen.
Das Thema wird sich um ein kompliziertes Verhältnis winden, wenn es darum geht, die Etablierung psychotherapeutischer und damit medizinischer "Elemente" innerhalb der Praxis der Weiterbildung zu benennen und diesbezüglich gleichzeitige Entwicklungen zu kommentieren, wenn esoterische Komponenten hinzukommen. Diese Verquickung soll knapp systemtheoretisch erörtert werden. Am Ende wird sich der Frage nach regulierenden Möglichkeiten gestellt.
Welches System der Weiterbildungsfinanzierung ist geeignet, die Teilnahme an Weiterbildung zu fördern? In Deutschland ist der „quartäre Bildungssektor“ überwiegend marktwirtschaftlich verfasst und gesteuert, da das Weiterbildungsangebot im staatlich organisierten Bildungssystem bzw. im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik nur eine ergänzende Rolle spielt. Der Autor diskutiert europäische Beispiele der Weiterbildungsfinanzierung und unterscheidet drei Typen: Markt-Regime, bürokratisches Regim…
Prozessverläufe von Beratungen sind bislang ein nicht erforschtes Untersuchungsfeld in der Erwachsenenbildung. Es ist erforderlich, diese Forschungslücke für eine Professionalisierung der Beratung durch eine empirische Grundlagenarbeit zu schließen, da die Beratungsanforderungen wachsen. In diesem Aufsatz wird ein Forschungsdesign erläutert. Die methodische Anlage wird entwickelt und begründet.