Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Ergebnisse einer internationalen Befragung zeigen auf, dass die Nutzung von KI im Bildungswesen auch unter Lehrenden weit verbreitet ist. Zugleich melden viele Lehrende Weiterbildungsbedarfe an. Was resultiert aus diesen Ergebnissen? Die Autorinnen zeigen Kernergebnisse der Studie auf und stellen anschließend die Empfehlungen der Taskforce »KI im Bildungswesen« dar.
Mit ihrer Reform zum »Kontinuierlichen Lernen« hat die finnische Regierung Instrumente zur weitreichenden Anerkennung non-formal erworbener Kompetenzen geschaffen. Der Autor schildert die Entwicklungen zum kompetenzbasierten Lernen in der finnischen Erwachsenenbildung und gibt einen Einblick in Voraussetzungen und Vorteile dieser Anerkennungspraxis.
Intergenerationelles Lernen stellt eine Chance für Einrichtungen der Erwachsenenbildung dar. Neben explizit geplanten Angeboten für verschiedene Generationen entstehen hier in der alltäglichen Bildungsarbeit in Seminaren und Kursen häufig zufällig Lernsituationen mit verschiedenen Altersgruppen. In beiden Fällen stellt sich die Frage, wie ein Lernen wischen den Generationen didaktisch gestaltet werden kann. Ausgehend von systematischen Betrachtungen potenzieller intergenerationeller Lernmöglich…
Kooperieren ist eine elementare Praktik in der Erwachsenen- und Weiterbildung, so Matthias Alke im »Stichwort«. Wie diese Praktik in der Digitalisierung Einrichtungen und Verbände herausfordert, diskutieren Mathias Repka, Christof Schulz, Julia von Westerholt und Beatrice Winkler im »Gespräch«, während Jan Koschorreck und Angelika Gundermann zeigen, dass Kooperieren besonders geeignet ist, die Bewältigung der Digitalisierung zu unterstützen. Michael Marquart und Florian Köhler widmen sich mit i…
Die Corona-bedingte Schließung von Einrichtungen der Erwachsenen- und Weiterbildung hat vor allem diejenigen Lehrenden hart getroffen, die freiberuflich Kurse leiten. Am Beispiel der Volkshochschulen zeigt die Autorin, welche Auswirkungen die Pandemie für Solo-Selbständige hatte und wie Einrichtungen und Politik reagiert haben.
Das Schwerpunktthema des vorliegenden REPORT greift sowohl die bildungspolitische als auch die forschungspolitische und forschungsmethodische Seite des Themas PISA und Weiterbildung auf. Die Beiträge reichen von der Einschätzung der Weiterbildungs-relevanz von PISA bis hin zur methodenkritischen Diskussion eines zu konzipierenden PISA für Erwachsene.
Ende 2005 hat in Hongkong eine neuerliche GATS-Verhandlungsrunde stattgefunden. Wenn auch konkret nichts Dramatisches über Bildung beschlossen wurde, so zieht sich die Schlinge doch unmerklich immer mehr zu. Wer heute öffentlich subventioniert ist, darf nicht zwingend in Zukunft auf eine ähnliche Bevorteilung hoffen. Und die andere Seite? Wem bietet das Zusammenwachsen der Märkte Chancen? Das Heft sondiert Möglichkeiten für "internationales Weiterbildungsmarketing" und begleitet einen Fernstudi…
»Unteilbarkeit« ist zur Leitformel der Inklusionsdebatte geworden. Bedeutet »unteilbar« aber zugleich »grenzenlos«? Für den Autor hat der Anspruch auf inklusive Erwachsenenbildung Grenzen, die differenziert wahrzunehmen eine Voraussetzung für die Weiterentwicklung gelingender Formen von Inklusion ist. Die eine Grenze liegt da, wo Angebotsformate für Menschen mit Komplexer Behinderung wenig »nichtbehinderte « Anhänger finden. Die andere Grenze zeigt sich im Lichte dänischer Erfahrungen: Dort zei…
Der Beitrag stellt mit dem »Zickzack-Lernen« ein didaktisches Konzept vor, das mit einer ständigen Verknüpfung freier assoziativer Lernelemente (sporadisches Lernen) mit fachlogisch strukturierten Inhalten (systematisches Lernen) arbeitet. Im Zuge dieser Zickzack-Bewegung wird ein »Gedächtnisteppich« gewebt, der hohe Lernwirksamkeit verspricht. Das Konzept wird anhand eines Beispiels aus dem schulischen Biologieunterricht vorgestellt, ist aber leicht auf wissensvermittelnde Lehrformen in der Er…
Der vorliegende Beitrag stellt die gut 2.500 Jahre alten Wurzeln eines Konzepts lebenslangen (religiösen) Lernens vor, das im Buch Deuteronomium der hebräischen Bibel entfaltet ist. Lernen wird dort als existenzieller Selbstvollzug des Gottesvolkes verstanden, das nicht nur Ethik, sondern auch Geschichte und Verfassungslehre umfasst. Im Blick auf die erfolgreiche Wirkungsgeschichte dieser Lernverpflichtung des Gottesvolkes im Judentum lotet der Autor Perspektiven für eine christliche Rezeption …