Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Fachdidaktische Qualität ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union multilinguale Kompetenz aufbauen können. Hierbei kommt insbesondere den Volkshochschulen die Aufgabe zu, ihre Kursleiter so aus- und fortzubilden, dass eine optimale fachdidaktische Unterrichtsgestaltung ermöglicht wird. Der Beitrag verdeutlicht, dass die Angewandte Linguistik und die Sprachlehrforschung hierzu wertvolle Impulse liefern. Der Autor plädiert darüber hinaus …
Lehr- und Lernkontexte sind mehr als Wissensvermittlung. Sie sind komplexe Verstehensprozesse, die sowohl das Lehrer-Lerner Verhältnis als auch das Verhältnis der Lernenden untereinander beeinflussen. Lernende bringen Vorwissen, Vorerfahrungen und oft festgefügte Einstellungen mit, die den Lernprozess erleichtern, aber auch behindern können. Im Unterrichtsgeschehen ist zumeist kein Raum, diese zu einem konstruktiven Teil des Lernprozesses zu machen. Die Autorin stellt ein Verfahren vor, wie Er…
Der Autor analysiert mögliche Wechselwirkungen zwischen Fremdsprachendidaktik und Konstruktivismus. Seiner Ansicht nach liefert der Konstruktivismus keine wissenschaftlich abgesicherte Basis für ein bestimmtes Lehr-/Lernverhalten. Fremdsprachendidaktik als Erfahrungswissenschaft nutzt jedoch Erkenntnisse anderer Wissenschaften als Ideengeber und Prüfstein. Insofern hat auch der Konstruktivismus seine Bedeutung.
Ein historischer Längsschnitt über die Bedeutung von Sprachenlernen und den Wandel im Sprachunterricht.
Begriffsklärungen und Begriffswandel rund um das Thema Sprachenlernen.
Welches sprachenpolitische Programm verbirgt sich hinter dem Europäischen Jahr der Sprachen? Raasch gibt Beispiele für positive und negative Folgen der Diskussion und betont den Beitrag, den Weiterbildung leisten kann. Offen ist, inwiefern Konsens besteht über das Konzept der Mehrsprachigkeit und wo Konflikte beginnen. Der Autor plädiert für eine Politik, die neben der englischen Sprache auch Mehrsprachigkeit fördert.
Die Autorin zieht eine Zwischenbilanz europäischer und deutscher Maßnahmen anlässlich des Europäischen Jahres der Sprachen und fragt, inwieweit es gelungen ist, den Wert verschiedener Kultursprachen zu vermitteln. Der Artikel geht der Frage nach, wie die Vielfalt der Sprachen in Europa und über Europa hinaus nachhaltig geschützt werden kann.
Die Regelung staatlicher Sprachförderung für Zuwanderer wirft die Frage auf, wie viel Sprachkenntnisse zur Integration notwendig sind. Yüksel Pazarkaya unterstreicht mit Beispielen aus Literatur, Theater und Alltagsleben seine These, dass Sprache ihre eigentliche Funktion, die Kommunikation, weitestgehend verloren hat. Neben und über allem muss für ihn der Migrant als Mensch und Individuum gesehen werden, denn Eingliederung ist vor allem Akzeptanz.
Prof. Dr. Harald Weinrich ist einer der profiliertesten deutschen Sprachwissenschaftler. Er ist Mitbegründer der Universität Bielefeld, begründete in München das Fach „Deutsch als Fremdsprache“ und lehrt als erster deutscher Wissenschaftler am Collège de France. Gegenüber DIE-Mitarbeiter Gerd von der Handt plädiert Weinrich für die Rehabilitierung des Begriffs „Sprachkultur“, für die lingua-franca-Englisch, sofern sie Mehrsprachigkeit nicht erdrückt und fordert von den Deutschen, selbst mehrsp…