Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
In diesem einleitenden Beitrag wird zunächst in Stichworten die Geschichte der bildungssoziologischen Erwachsenenbildungsforschung in Deutschland rekonstruiert. Die aktuelle Diskussion zu sozialen Exklusion/Inklusion wird hier skizziert und in folgenden Beiträgen dieses Heftes vertieft. Im abschließenden Kapitel dieses Beitrags werden Ergebnisse einer bildungsbiographischen Studie dargestellt. Dabei zeichnen sich neun Typen der Weiterbildungsbeteiligung und Lernaktivität ab.
Welches sprachenpolitische Programm verbirgt sich hinter dem Europäischen Jahr der Sprachen? Raasch gibt Beispiele für positive und negative Folgen der Diskussion und betont den Beitrag, den Weiterbildung leisten kann. Offen ist, inwiefern Konsens besteht über das Konzept der Mehrsprachigkeit und wo Konflikte beginnen. Der Autor plädiert für eine Politik, die neben der englischen Sprache auch Mehrsprachigkeit fördert.
Monika Herr und Stephan Dietrich nehmen eine Konkretisierung des Begriffs der „Neuen Lehr- und Lernkultur“ vor und zeigen Perspektiven für die Veränderung der Lernkultur auf. Im ersten Teil wird die Diskussion begründet, im zweiten Teil werden Charakteristika neuer Lehr- und Lernkulturen herausgearbeitet und im dritten Teil Grundlagen und Voraussetzungen für eine Veränderung der Lehr- und Lernkultur benannt.
Die Regelung des heterogenen Bildungs- und Prüfungsbereichs führt notwendigerweisezu einem Aufeinandertreffen und Miteinanderarbeiten von Akteuren, die unterschiedliche Positionen vertreten und unterschiedlich handeln. In einem Forschungsprojekt, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), wurde die „Umsetzung der Prüfungsbestimmungen von Fortbildungsprüfungen in der Prüfungspraxis“ beispielhaft anhand von drei bundeseinheitlich geregelten Fortbildungsordnungen und -…
Peter Faulstich erörtert die Folgen des "Selbstorganisierten, -gesteuerten, -bestimmten Lernens" für das lehrende Personal in der Erwachsenenbildung. Fachliche und soziale Kompetenzen sowie ein vielfältiges Methodenrepertoire sind die grundlegenden Anforderungen an Lehrende. Faulstich konzentriert sich in seiner Diskussion auf die Aspekte Rollenverständnis, Expertise, Attribute von Professionalität, Aufgaben erwachsenenbildnerischen Handelns, Lehraufgaben und Kompetenzen der Lehrenden.
Da Politik – zumal in der Bildung – zunehmend evidenzbasiert agieren möchte, wächst der Bedarf an belastbaren Indikatoren für Nutzen und Wirksamkeit von Investitionen. Diese Diskussion wird auch auf die Weiterbildungsberatung zukommen. Da der Diskurs um Nutzenarten von Beratung hierzulande noch ganz am Anfang steht, hat sich Bernd Käpplinger in Großbritannien umgesehen und von dort Anregungen geholt, die er in die Skizzierung von Nutzendimensionen von Weiterbildungsberatung einfließen lässt.
Vier Konfliktfelder bestimmen zur Zeit das Verhältnis zwischen den Generationen: der Verteilungskonflikt um Einkommen, der kulturelle Konflikt (nicht zuletzt durch neue Medien), der Konflikt um Machtansprüche und der Generationenkonflikt in den Familien. Vor dem Hintergrund der Diskussion mit dem Schlagwort „Generationengerechtigkeit“ begründet Jürgen Wolf, warum und wie diese Konflikte positiv nutzbar gemacht werden können. Eine Aufgabe von Bildung und Weiterbildung ist es, den generationenübe…
Der spirituell orientierte Psychomarkt boomt, dies schlägt sich auch in der Erwachsenenbildung nieder. Dieser Band stellt die Frage nach den gesellschaftlichen Ursachen für den Esoterik - Trend, beleuchtet die esoterischen Angebote selber im Hinblick auf Leistungen und Defizite und diskutiert Qualitätskriterien für eine immer wichtigere "Grauzone". Interessant ist der Band nicht nur für Praktiker der Erwachsenenbildung sondern auch für die theoretische Diskussion des Selbstverständnisses der Er…
Es gibt schon fast einen sozialen Zwang, sich in Lehrveranstaltungen neuer digitaler Techniken und Medien zu bedienen. Dabei, so Klaus-Peter Hufer in seinem Zwischenruf, bieten Veranstaltungen, die vollständig aus digitale Medien verzichten, auch Vorteile. Gerade Textarbeit und dazugehörige Diskussion seien taktile und haptische Vorgänge, die nur schwerlich vollständig ins Digitale auszulagern seien.
Die Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Forschung im Alter (DGFFA) will einen Impuls zur Intensivierung der Diskussion über jene Aspekte des demographischen Wandels geben, denen sich die Hochschulen rechtzeitig zuwenden müssten, wenn sie in der Gesellschaft des langen Lebens ihre Zukunftsfähigkeit festigen wollen. Die in diesem Beitrag dargelegten Anregungen sind Bestandteil eines Positionspapiers, das eine Arbeitsgruppe der DGFFA unter dem Titel Zukunftsperspektiven der Hochschulen im demo…