Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Der Beitrag stellt Konzeption und Implementierung eines neuartigen erwachsenenpädagogischen Studienganges, des European Master in Adult Education (EMAE), als Beitrag zur akademischen Professionalisierung kritisch dar. Als zentrale Aspekte werden curriculare Kernthemen, didaktisch-methodische Ansätze und Arbeitsmarktbezug des Studiengangs aufgegriffen. Vor dem Hintergrund der ersten Implementierungserfahrungen wird das Konzept des Studiengangs auf seine Relevanz und Weiterentwicklungspotenziale…
Ähnlich den literarischen Cafés gibt es das Modell des „philosophischen Cafes“. Es wurde in Frankreich 1992 von M. Sautet erstmals betrieben. Auch in der Erwachsenenbildung wird es inzwischen rezipiert. Es beruht auf der Aussage „Alle Menschen sind Philosophen“ und regt zu alltagsphilosophischen Diskussionen an. Am Beispiel des Themas „Glück“ skizziert der Autor seine Erfahrungen als Leiter eines solchen Cafés.
Ausgehend von der »UN ECE Strategy for Education for Sustainable Development« vom März 2005 beschreibt der Autor, welche Herausforderungen sich durch die Etablierung der Nachhaltigkeitsperspektive ergeben. In einem Überblick über verschiedene Felder der Erwachsenenbildung wird deutlich, wie unterschiedlich das Konzept der BNE Akzeptanz findet (VHS, Umweltbildung, Globales Lernen, Akademien). Schließlich ermutigt der Beitrag, BNE als Chance für die Weiterbildung aufzufassen und das Personal ents…
Die unterschiedliche Weiterbildungsbeteiligung von Frauen und Männern gibt Hinweise auf ihre unterschiedlichen Lebenslagen und Zuschreibungen, die sich gesellschaftlich in Hinsicht auf Erwerbsarbeit und Existenzsicherung hierarchisch auswirken. Diese gesellschaftstypischen Zusammenhänge sind traditionell Gegenstand der Frauenbildung, die als emanzipatorische oder feministische Bildungsarbeit in den 1970er bis 1990er Jahren einen breiten Raum in der Erwachsenenbildung einnahmen. Geschlecht wird …
Der Autor liefert eine Reihe von Beispielen für die schon heute existierenden Überschneidungen von praktischer Sozialarbeit und Erwachsenenbildung. Angesichts des Auftrags, allen Menschen das Mitkommen in der beschleunigten Lebens- und Arbeitswelt zu ermöglichen, sollten beide Disziplinen stärker zusammen gehen: Die Erwachsenenbildung muss sich der Sozialarbeit öffnen, und die Sozialarbeit muss sich als erwachsenenbildnerisch durchdrungen verstehen.
Die erste Generation der Lehrstuhlinhaber hat in den 1970er Jahren mit der Arbeit begonnen. Sie waren sowohl wissenschaftlich erkundend als auch praxisverbunden tätig. Ihre erziehungswissenschaftlichen Arbeitsansätze sind von den nachfolgenden Wissenschaftlergenerationen aufgenommen, weiterentwickelt und durch neue Themenbereiche erweitert worden. Soweit es zu weiteren Generationenwechseln kommt, lassen diese ein gelingende zukunftsoffene Entwicklung des Faches erwarten.