Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Die Ursprünge des Salons reichen ins 17. Jahrhundert zurück. Der Salon lässt sich als Zusammenkunft von Adligen, Schriftstellern, Künstlern, Gelehrten in privaten Empfangsräumen vornehmer schöngeistiger Damen beschreiben. Die Konversation als Stil wurde hier besonders entwickelt. Es war eine europäische Erscheinung mit Schwerpunkten in Frankreich, England und Deutschland. Salons können als nicht institutionalisierte Lernorte mit einer stark selbst organisierten Lernkultur verstanden werden.
Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833) war Begründerin von einem der wichtigsten deutschen Salons. Sie bemühte sich die zeittypischen Beschränkungen weiblicher Bildungsmöglichkeiten zu umgehen und auch die gesellschaftliche Ausgrenzung der Juden zu überwinden. Sie gehörte der Epoche der Romantik an und war Teil der Aufklärung.
Der Beitrag stellt zentrale Befunde einer Studie über die Bildungseinstellungen von Migrantinnen und Migranten vor. Dabei wurden auch Weiterbildungsinteressen einbezogen, vor allem mit Blick auf Elternbildungsangebote.
Heino Apel vertritt drei Thesen: „1. Es gibt eine Tendenz zur ‚Multimediatisierung’ von Wissensrepräsentationen. 2. Die Konstruktion von Wissenspräsentationen ist wesentlicher Bestandteil in Lernprozessen. 3. Es liegt eine Chance reicherer, zeitadäquaterer Ausdrucksmöglichkeiten in multimedial aufbereiteten Informationen.“ Demzufolge sollten multimediale Präsentationen in Unterrichtskonzepte einbezogen werden. Apel unterscheidet dabei drei Phasen: Wahrnehmung, Implementation und Gestaltung. Anh…
Wie bei einem Eisberg ist auch von den Leistungen der Weiterbildung ein beträchtlicher Teil recht unsichtbar für die öffentliche Wahrnehmung. Hierzu zählen die Aktivitäten zur Ermöglichung von Übergängen im Bildungssystem. Der Autor hat im Rahmen einer Dissertation die Anzahl von Zertifikaten und Abschlüssen abgeschätzt, die die bundesdeutsche Weiterbildung jährlich erbringt. Das Volumen ist mit 720.000 beträchtlich. Weiterbildung hat sowohl kompensatorische als auch komplementäre Funktionen ge…
1992 verabschiedete die Konferenz der Vereinten Nationen in Rio die Agenda 21, auf der das Konzept „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ beruht. Ziel ist es, umwelt- und entwicklungsorientierte Bildung zu vereinen. Allerdings gibt es keine einheitliche Definition und Bildungseinrichtungen engagieren sich diesbezüglich sehr unterschiedlich. Welche Einstellung haben Praktiker, Multiplikatoren und Wissenschaftler zu dem Konzept, wie groß sind Bekanntheitsgrad und Akzeptanz? Diese Online-…
Der Beitrag gibt einen Einblick in die Möglichkeiten und Herausforderungen der Analyse räumlicher Aspekte der Weiterbildung und geht dabei auf unterschiedliche Konzepte räumlicher Bezüge ein. Anhand erster Ergebnisse des Deutschen Weiterbildungsatlas werden regionale Merkmale der Weiterbildung dargestellt.