Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Sind Future Skills der Schlüssel für die Zukunft? Die Autorin erläutert die Tradition zukunftsorientierter Kompetenzen und vergleicht unterschiedliche Future-Skills-Modelle. Sie zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf und gibt Impulse, wie Erwachsenenbildung mit diesen Modellen Zukunft aktiv gestalten kann.
Der Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, wie das Lernen in der wissenschaftlichen Weiterbildung in zeitlicher und räumlicher Hinsicht gestaltet und ermöglicht wird. Ansatzpunkt der Betrachtung bilden die Präsenzphasen und die Selbstlernphasen der Teilnehmenden, die als zwei Varianten des Umgangs mit Zeit und Raum beim Weiterbildungslernen betrachtet werden. Beide Formate weisen für die Teilnehmenden eigene Herausforderungen auf, wobei deutlich wird, dass die Qualität der Lernzeit und d…
Der Beitrag stellt erlebnisorientierte Lernorte vor wie Museen, Science Center, Zoos, Themenparks, aber auch Brandlands und Urban Entertainment Center. Diese Lernorte ergänzen formales Lernen und bieten Raum für selbstgesteuertes und stark emotional fundiertes Lernen. Es werden Anforderungen an derartige hybride Ansätze aus Bildung und Unterhaltung formuliert. Die Einschätzungen beruhen auf den Ergebnissen eines vom Bundesbildungsministerium geförderten Forschungsprojektes, das auf die Aktivier…
Der Beitrag kontrastiert Interviewaussagen von Weiterbildungsmanagern der Automobilindustrie aus den Jahren 1994 und 2004. Die Experteninterviews zeichnen ein ernüchterndes Bild der Realität der betrieblichen Weiterbildung der Branche: Methoden der Bedarfsermittlung und des Bildungscontrollings sind kaum ausgefeilter als vor zehn Jahren; Neuerungen des Betriebsverfassungsgesetzes greifen nicht; Gruppenarbeit und E-Learning sind keine favorisierten Formen mehr. Daher scheint die Weiterbildung de…
Der Beitrag gibt einen Überblick über die Bedeutungsgehalte des Begriffs Bildungsgerechtigkeit. Dabei nähert er sich dem Thema aus sozialethischer Sicht und nimmt aktuelle politische Debatten als Ausgangspunkt. Im komplexen Diskurs um Bildung und Gerechtigkeit zeichnen sich vor allem die Konzepte der Chancengerechtigkeit, Beteiligungsgerechtigkeit und Leistungsgerechtigkeit als relevant ab. Der Beitrag dient der begrifflichen Systematisierung, die für eine profunde Analyse der gerechtigkeitsrel…
Ob Geburtenrückgang oder »Methusalem-Komplott« der demografische Wandel und die Beziehungen von Jung und Alt sind in der alternden Gesellschaft zum Brennpunktthema geworden. Für die Weiterbildung ergeben sich eine Fülle von Fragen, von denen das Heft Generationenwechsel einige herausgreift (generationenübergreifende Didaktik, generationengerechte Weiterbildungsfinanzierung). Zugleich identifiziert es einen speziellen »Generationenwechsel«, der nur mittelbar mit dem gesamtgesellschaftlichen Pro…
Statistisches Denken ist eine Kernkompetenz des mündigen Bürgers, der fähig ist, informiert über seine Gesundheit zu entscheiden. Zugleich unterminieren die mangelnde Fähigkeit im Umgang mit Statistiken sowie die intransparente Kommunikation von Risiken das Ideal des aufgeklärten Bürgers. Bildungsprogramme müssen daher grundlegende Konzepte im statistischen Denken vermitteln und den Bürger direkt sowie via Mediatoren mit jenen Werkzeugen ausstatten, die informierte Entscheidungen ermöglichen.
Dieser Beitrag widmet sich der betrieblichen Weiterbildung. Das Ziel ist dabei nicht, normative Forderungen an mögliche Bildungsprozesse zu formulieren, sondern vielmehr die Bedingungen, unter denen diese Prozesse stattfinden, empirisch zu betrachten. Der Fokus liegt auf dem Prozess der Bedarfsbestimmung, die einen Teil der Programmplanung darstellt. Es wird erstens beschrieben, wie dieser Prozess für verschiedene Programmarten abläuft und welche Akteure beteiligt sind. Zweitens wird in Anlehnu…
Der seit einigen Jahren geführte Kompetenzdiskurs sowie die Bedeutungszunahme informellen Lernens besonders am Arbeitsplatz haben Verfahren zur Sichtbarmachung und Bilanzierung beruflicher Kompetenzen in der pädagogischen Praxis als auch in der bildungspolitischen Diskussion eine prominente Stellung verschafft. Jedoch konzentrieren sich solche Verfahren in der Regel auf Auszubildende oder Weiterbildungsteilnehmer. Dieser enggeführte Blick hat die Lehrenden und/oder dispositiv tätigen Mitarbeite…
Auf Initiative der Europäischen Union sollen bis zum Jahr 2018 kohärente Verfahren zur Anerkennung von Kompetenzen entwickelt werden. In der Erwachsenen- und Weiterbildung konzentriert sich hier die Diskussion auf nicht zertifizierte Kompetenzen, die non-formal und informell erworben wurden. Konventionelle Instrumente aus Psychologie und Testtheorie stoßen bei deren Erfassung schnell an ihre Grenzen. In dieser Ausgabe stellen wir die Frage, wie Anerkennung und Validierung in erwachsenen-p…