Forschung
Wir erforschen, wie Erwachsenenbildung inklusiv, digital und wirksam gestaltet werden kann.
Angebot
Digitale Tools, Fachportale und Daten – für Lehrende, Forschende, Studierende und Interessierte.
Institut
Wir bieten Forschung, Transfer und Infrastruktur für lebenslanges Lernen.
Fachdidaktik ist die fachbezogene Schwester der allgemeinen Didaktik. Als Lehre von der Vermittlung einer bestimmten Sache legitimiert sie sich über deren Eigenwert. Mathematik lehrt man anders als Religion. Aber wie wichtig ist die »Sache« in der heutigen Erwachsenenbildung? Wer benötigt Fachdidaktik, wenn es nicht mehr um die Sache, sondern um Kompetenzen geht? Ist es dann überhaupt ein Problem, dass das Erwachsenenpädagogische Personal immer querschnittskompetenter wird? Ja, denn es droht d…
Der Zwischenruf stellt Qualifikationsrahmen in den Kontext von Strategien des europäischen Raums für lebenslanges Lernen. Er fragt kritisch nach der Konsistenz von Initiativen, die in unterschiedlichen Politikfeldern unabhängig voneinander Transparenz von Tätigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen schaffen wollen.
Durch die Gestaltung von Lernarrangements können Erwachsenenbildner/innen die Entscheidungen der Lernenden in Lehr-/Lernsituationen beeinflussen. Solche Einflussnahmen sollen lernwirksame Entscheidungen der Adressat/inn/en von Bildungsangeboten verbessern helfen, um deren Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Abzulehnen sind dagegen all jene Bestrebungen, die dem Lernenden Einstellungsänderungen aufnötigen. Vielmehr sollen die Lernenden die Nützlichkeit ihrer getroffenen Entscheidung an den je e…
Netzwerke bekommen in der Weiterbildung eine immer größer werdende Bedeutung. Nicht zuletzt wird durch verschiedene bildungspolitische Förderprogramme der vergangenen Jahre die Annahme gestärkt, dass Netzwerke zur Realisierung des Lebenslangen Lernens einen wichtigen Beitrag leisten. Netzwerkbildungen können allerdings nicht nur als Strategie zur Förderung des Lebenslangen Lernens gesehen werden, sondern auch als ein Faktor, der die an den Netzwerken teilnehmenden Weiterbildungseinrichtungen be…
Aus der Perspektive der Erlebnispädagogik entwerfen die beiden Autoren die Skizze einer erlebnis- und handlungsorientierten Praxis der Erwachsenenbildung. Dabei beziehen sie sich ausführlich auf die hirnbiologisch bestätigte These, dass der Körper der eigentliche Ort menschlichen Lernens ist. Damit gelingt es ihnen, die Lernfreundlichkeit didaktischer Settings zu begründen, die stark auf Körpererfahrung in Natur und Gemeinschaft beruhen.
Aus der Lernforschung wissen wir: Das Erlernen komplexer geistiger Prozesse bildet das Gehirn anhand von Strategien nach, die es beim Erlernen motorischer Prozesse erfolgreich verankern konnte. Oder anders: Wer gut jongliert, hat gute Chancen, Projekte erfolgreich zu steuern. Doch dies ist nicht der einzige Zusammenhang von Lernen und Bewegung. Im Heft erwarten Sie Lern-Perspektiven der Neurowissenschaften und der Erlebnispädagogik, die auf körperlicher Bewegung gründen. Daneben darf es aber a…
Astrid Costard analysiert in ihrer Diplomarbeit die Begründbarkeit von Formen und Formaten von Bildungsangeboten zum Übergang in den Ruhestand. Hierzu wird zunächst die Bedeutung des Übergangs in den Ruhestand aus gesellschaftlicher Perspektive betrachtet. Anschließend werden die Bedingungen dargestellt, unter denen der Übergang in den Ruhestand zu einer individuellen Belastungssituation führt. Diese Analysen sowie gerontologische Konzepte zu gelingendem Alter werden herangezogen, um die Formen…
Das Forschungsmemorandum für die Erwachsenen- und Weiterbildung (2000) stellt mit seiner Systematik der zentralen Forschungsfelder und -schwerpunkte einen wichtigen Beitrag dar, die Forschungslandschaft zu systematisieren, mögliche Kooperationen zu fördern und eine Übersicht über die Forschungsleistungen der Disziplin für Forschungsförderer wie für die Öffentlichkeit zu geben. Seit dem Jahr 2007 können sich erwachsenenpädagogische Forschungsprojekte nach der Systematik des Memorandums in eine D…